Gaming-PCs: 4 Builds von 680 bis 2120 Euro inklusive komplett weißem PC sowie allgemeine Tipps
Special
Der Spieleherbst 2024 bietet zahlreiche Blockbuster-Games - wir bieten euch daher 4 PC-Konfigurationen von 680 bis 2120 Euro inklusive einem weißen Build.
Mit einigen Blockbustern wie Frostpunk 2, Dragon Age: Veilguard, Call of Duty: Black OPs 6 oder auch Empire of Ants ist der Spieleherbst voll im Gange, und es kommen noch weitere Titel wie zum Beispiel in der nächsten Woche STALKER 2 und der neue Microsoft Flight Simulator. Da unser letztes Special rund um PC-Zusammenstellungen bereits einige Monate her ist, wird es nun also mal wieder Zeit.
Wir bieten zwar in unserer Printausgabe monatlich jeweils drei Gaming-PCs, schlagen euch aber auch online immer wieder Gaming-PCs vor, die ihr euch genau so oder auch leicht abgewandelt selbst zusammenstellen könnt.
Neben einigen allgemeinen Tipps rund um das Zusammenstellen eines Gaming-PC geht es heute um vier konkrete PC-Vorschläge von 680 bis 2000 Euro. Einen der PCs haben wir für Freunde einer weißen Optik komplett mit weißen Komponenten zusammengestellt. Wir starten nun zuerst mit allgemeinen Tipps zum PC-Zusammenstellen.
Gehäusegröße und Mainboard
Für viele ist das Gehäuse nur Nebensache, anderen ist es enorm wichtig. Zur Auswahl stehen dabei etliche Designs von monolithischem Understatement mit oder ohne seitlichem Glasfenster bis hin zu verspieltem Bling-Bling mit zahlreichem RGB-Zubehör ab Werk. Ihr solltet aber so oder so beachten, dass das Bauformat des Gehäuses mindestens so groß sein muss wie das Format des Mainboards, das ihr verwendet.
Die vier wichtigen Mainboard-Normen sind (von klein nach groß) Mini-IT, µATX, ATX und E-ATX. Auch Gehäuse verwenden diese Normen, damit ihr wisst, welches Mainboard maximal hineinpasst. Solltet ihr für euren PC ein µATX-Mainboard nehmen, reicht also ein µATX-Gehäuse aus.
Allerdings verbaut ihr euch die Option, bei einer Aufrüstung auch ein ATX-Mainboard wählen zu können. Daher ist ein ATX-Gehäuse, zumal es bei dieser Größe eine enorme Auswahl mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis gibt, die bessere Wahl.
Der µATX-Mainboard-Standard ist von seiner Höhe her kleiner als ATX, von der Breite her aber identisch - einen Größenvorteil bietet µATX daher nur dann, wenn es euch sehr wichtig ist, dass das Gehäuse ein paar Zentimeter flacher als ein typisches ATX-Gehäuse ist. Ist die Höhe nicht so wichtig, findet ihr auch beim ATX-Standard viele Gehäuse, die recht kompakt wirken und es auch sind.
Vom sehr kleinen Mini-ITX-Standard raten wir aber ab, außer ihr sucht einen extrem kleinen PC. Denn Mini-ITX-Gehäuse und -Mainboards sind vergleichsweise teuer, und der Einbau inklusive einer ordentlichen Kühlungsplanung kann extrem schwierig sein. Wählt ihr hingegen ein vergleichsweise großes Mini-ITX-Gehäuse, bei dem Einbau und Kühlung einfacher sind, könnt ihr auch direkt auf das µATX-Format setzen.
Das besonders große E-ATX-Format macht bei Gaming-PCs übrigens keinen Sinn - für die Kühlung und den Luftstrom sind ATX-Gehäuse mehr als ausreichend, und E-ATX-Mainboards haben keine relevanten Vorteile.
Quelle: Lexar
Der Hersteller hat sich in jüngster Vergangenheit mit vergleichsweise günstigen M.2-SSDs einen Namen gemacht - hier eine Lexar NM790
SSDs
Setzt, wann immer möglich, auf M.2-SSDs. Der Geschwindigkeitsvorteil im Vergleich zu SATA-SSD ist zwar in Spielen kaum relevant, aber da M.2-SSDs kaum teurer, dafür aber platzsparend einbaubar sind, sollten die das Mittel der Wahl für euren Festspeicher im PC sein.
Dementsprechend raten wir auch zu einem Mainboard mit mindestens zwei M.2-Slots (mit PCIe-Anbindung), am besten für SSDs im 2280-Format, was eine Breite von 22 und Länge in 80 Millimetern beschreibt. Bei solchen M.2-SSDs ist die Auswahl am größten, für 1000 GB bezahlt ihr ab etwa 55 Euro. Nicht so wichtig ist, ob die SSD nun 3000, 5000 oder 7000 Megabyte pro Sekunde als maximale Datenrate hat. Hier lohnt sich ein Aufpreis wegen der Geschwindigkeit in den seltensten Fällen.
