Der Spieleherbst 2024 bietet zahlreiche Blockbuster-Games - wir bieten euch daher 4 PC-Konfigurationen von 680 bis 2120 Euro inklusive einem weißen Build.
Oberklasse komplett in Weiß für 1810 Euro
Der nächste PC ist ein komplett weißer Oberklasse-PC für gut 1800 Euro. Hier schlagen wir einen Intel Core i7-14700KF vor, ihr könnt aber auch eine andere Sockel 1700-CPU oder - siehe weiter unten - ein AMD AM5-Setting wählen. Falls euch die Farbe des PCs egal ist, könnt ihr unsere Zusammenstellung auch nur als Leitfaden nehmen und etwas günstigere, vergleichbare Komponenten kaufen.
Das Gehäuse ist Sharkoon VS9 RGB White, das Mainboard ein Übertakter-Modell, nämlich das Gigabyte Z790 AORUS Elite AX ICE, auf dem wir 32 GB DDR5-6400-RAM G.Skill RipJaws M5 RGB in Weiß verbauen.
Die Grafikkarten-Wahl fällt auf die PowerColor Hellhound Radeon RX 7900 XT Spectral White. Als Netzteil nehmen wir das weiße Sharkoon Rebel P20 White (750 Watt), und Last but not least kommt noch der All-in-one-Wasserkühler DarkFlash Twister DX240 V2.6 dazu.
Ein Spartipp: Neben der freien Wahl der CPU könnt ihr auch viel Geld beim Mainboard sparen und nur ein weißes ASRock B670M-HDV/M2 für 90 Euro nehmen, mit dem aber kein Übertakten möglich ist. Auch beim CPU-Kühler lässt sich ein wenig sparen, wenn ihr ein Modell mit einer Radiatorgröße von nur 120 mm oder einen weißen Luft-Kühler wählt. So sieht unser Oberklasse-White-Build im Detail aus:
| Komponente | Unser Vorschlag | Preis ab |
|---|---|---|
| Prozessor | Intel Core i7-14700KF (20 Kerne, 28 Threads, bis 5,6 GHz) | 360 Euro |
| CPU-Kühler | DarkFlash Twister DX240 V2.6 White | 70 Euro |
| Mainboard | Gigabyte Z790 AORUS Elite AX ICE | 240 Euro |
| Arbeitsspeicher | 32GB (2x16GB) G.Skill RipJaws M5 RGB weiß, DDR5-6400 CL36 | 120 Euro |
| Grafikkarte | PowerColor Hellhound Radeon RX 7900 Spectral White XT | 730 Euro |
| SSD | Lexar NM790, 2000GB M.2 PCIe 4.0 | 130 Euro |
| Netzteil | Sharkoon Rebel P20 White, 750 Watt | 110 Euro |
| Gehäuse | Sharkoon VS9 RGB White | 60 Euro |
| Zusatzlüfter | keiner (3 Lüfter bereits beim Gehäuse dabei) | 0 Euro |
| Gesamtpreis | 1820 Euro |
Die AMD-Alternative ist der Ryzen 5 7600X3D, den es für 309 Euro exklusiv bei Mindfactory gibt. Er ist günstiger und benötigt deutlich weniger Strom als der Core i7-14700KF, ist aber in Spielen auch etwas langsamer. Weiße Sockel AM5-Mainboards sind allerdings teuer: Das Gigabyte B650M Aorus Elite ICE für 180 Euro ist das preiswerteste weiße Modell.
Bei der Grafikkarte könnt ihr freilich auch andere, günstigere Grafikkarten nehmen, zum Beispiel die ASRock Steel Legend-Versionen der Radeon RX 7800 XT oder RX 7900 GRE (510 Euro respektive 610 Euro), die Palit GeForce RTX 4070 White OC (550 Euro) oder auch die INNO3D GeForce RTX 4070 Super Twin X2 OC White (610 Euro). Wer mehr als eine RX 7900 XT will, findet in der ASRock Radeon RX 7900 XTX Taichi White OC für 990 Euro die günstigste weiße Grafikkarte.
Quelle: Powercolor
Die nach dem Einbau oben liegende Rückseite der weißen RX 7900 XT von PowerColor
Top-PC für 2130 Euro
Nachdem wir uns so ausführlich dem White-Build gewidmet haben, kommen wir nun zum Top-PC. Viel zu sagen gibt es hier aber nicht, da die meisten Tipps prinzipiell Wiederholungen des vorher Gesagten wären. Wichtig ist die Info, dass eigentlich die neue Top-CPU, der Ryzen 7 9800X3D für eine UVP von 530 Euro angesagt wäre.
Der Prozessor wird aber wohl erst in einigen Wochen wieder lieferbar sein, sodass wir den 13 Prozent langsameren Ryzen 7 7800X3D nehmen. Trotzdem ist er in Spielen etwa neun Prozent schneller als der Core i7-14700KF und auch etwas schneller als der etwas günstigere Core i9-14900KF, zudem benötigt er bei Gaming viel weniger Strom als die Intel-Konkurrenz.
Da man den 7800X3D nicht übertakten kann, nehmen wir beim Mainboard und RAM keine teuren Modelle. Wegen der langen Grafikkarte achten wir auf ein geräumiges NZXT-Gehäuse, das es übrigens auch in Weiß gibt und unser Aufmacher-Bild schmückt. So sieht unser Top-PC aus:
| Komponente | Unser Vorschlag | Preis ab |
|---|---|---|
| Prozessor | Ryzen 7 7800X3D (8 Kerne, 16 Threads, bis 5 GHz) | 480 Euro |
| CPU-Kühler | LC-Power Cosmo Cool LC-CC-120 | 25 Euro |
| Mainboard | Gigabyte B650 Eagle AX | 130 Euro |
| Arbeitsspeicher | 32GB (2x16GB) Crucial Pro Overclocking, DDR5-6000 CL36 | 100 Euro |
| Grafikkarte | XFX Speedster MERC 310 Radeon RX 7900 XTX Black Edition | 950 Euro |
| SSD | Patriot Viper VP4300 Lite, 4000GB, M.2 PCIe 4.0 | 240 Euro |
| Netzteil | NZXT C Series 2022 C750 Gold, 750 Watt | 90 Euro |
| Gehäuse | NZXT H5 Flow (Grafikkarten bis 36,5cm) | 90 Euro |
| Zusatzlüfter | 2x be quiet! Pure Wings 3 PWM, 140mm, bis 1200 rpm | 25 Euro |
| Gesamtpreis | 2130 Euro |
Einsparungen ohne Leistungsverlust könnt ihr etwas günstigeren Varianten beim Mainboard, Gehäuse oder Netzteil sowie dem Speicherplatz erreichenn. Bei der Grafikkarte wisst ihr aus den vorigen Schilderungen, welche langsameren Reihen ab 500 Euro zu empfehlen sind: bei AMD die Radeon RX 7800 XT bis 7900 XT, aufseiten von Nvidia die RTX 4070 und RTX 4070 Super.
Die 4070 Ti- und 4080er-Reihen stehen beim Preis-Leistungs-Verhältnis hingegen schlecht da. Wer sehr viel Geld hat, kann die GeForce RTX 4090 einbauen. Sie ist 25 Prozent schneller als die Nvidia GeForce RTX 4080 Super sowie AMD Radeon RX 7900 XTX, kostet aber mindestens 2000 Euro und ist damit doppelt so teuer wie die AMD-Grafikkarte.
