Downsampling-Guide: Nachteile und Hardwareanforderungen

Special Antonio Funes

Mit Downsampling könnt ihr die Grafik in Spielen verbessern - wir erklären das Wichtigste rund um diese Methode, zeigen euch die Vor- und auch Nachteile und illustrieren anhand von Beispielen, wie Downsampling PC-Spiele aufhübschen kann.

Nachteile und Hardware-Anforderungen

Downsampling hat natürlich auch Nachteile, denn ansonsten wäre es ja schon längst ein Standard-Verfahren, das in jedem Spiel zum Einsatz kommt. Zum einen muss man sich als Nutzer mit den nötigen Einstellungen genau auseinandersetzen, kann im Einzelfall auch mit Fehlermeldungen oder kleineren Bildfehlern konfrontiert werden, die einen vor neue Probleme stellen. Viel wichtiger ist aber der Nachteil, dass Downsampling natürlich einiges an Leistung frisst. Da ja mehr Pixel berechnet werden müssen als bei der normalen Auflösung und das Ergebnis auch im letzten Schritt noch auf ein endgültiges Bildsignal herunter gerechnet wird, hat die Grafikkarte natürlich auch mehr Arbeit zu erledigen. Da aber die wenigsten User die Grafikkarte nur wegen Downsampling erneuern, heißt das für die allermeisten von euch: bei ansonsten gleichen Spieledetails werdet ihr mit Downsampling deutlich weniger FPS (Bilder pro Sekunde) erhalten als ihr es ohne Downsampling gewohnt seid. Hier heißt es dann: ausprobieren! Wenn ihr bei einem Spiel zum Beispiel ohne Downsampling bei maximalen Details 50 FPS erreicht, mit Downsampling aber nur 25 FPS, dann müsst ihr die Details in den Spieleoptionen möglicherweise auf "mittel" herunterstellen. Je nach Spiel kann es dann aber passieren, dass es für euren Geschmack in der Summe auf mittleren Details mit Downsampling schlechter aussieht als auf maximalen Details ohne Downsampling.

Hilfreich: eine starke Grafikkarte Quelle: MSI Hilfreich: eine starke Grafikkarte Die Ergebnisse hängen aber natürlich auch davon ab, welche Downsampling-Auflösung ihr wählt. Dabei könnt ihr natürlich experimentieren. Wenn ihr zum Beispiel für einen Monitor mit einer Auflösung von 1.920 mal 1.080 Pixeln besitzt, könntet ihr eine Downsampling-Auflösung wählen, bei der Breite und Höhe um 50 Prozent erhöht werden, also 2.880 mal 1.620 Pixel. Das ergibt in der Summe allerdings schon eine mehr als doppelt so hohe Pixel-Anzahl. Generell ist Downsampling daher natürlich auch nur für Grafikkarten zu empfehlen, die nicht schon ohne Downsampling bei modernen Spielen auf mittleren bis hohen Details nur 30 bis 40 FPS erreichen. Die Hardwarevorraussetzungen hängen daher davon ab, wie fix die Spiele, mit denen ihr es ausprobieren wollt, derzeit auf eurem PC laufen. Für Experimente mit Downsampling bei moderneren Games empfehlen wir mindestens eine Nvidia GeForce GTX 660 oder AMD Radeon HD 7870, ansonsten macht Downsampling wenig Sinn, da ihr es nur bei niedrigen Details durchführen könnt, was in der Regel wenig Vorteile bringt im Vergleich zu mittleren oder hohen Details bei Standardauflösung. Bei älteren Spielen sind auch schwächere Grafikkarten nutzbar, allerdings sind wegen der hohen Auflösung stets zwei Gigabyte Grafik-RAM ratsam.

Bildergalerie

  1. Seite 1 Downsampling-Guide: Grundwissen
  2. Seite 2 Downsampling-Guide: Nachteile und Hardwareanforderungen
  3. Seite 3 Downsampling-Guide: so aktiviert ihr Downsampling
  4. Seite 4 Downsampling-Guide: Beispielscreenshots
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