Am 9. März ging die Cebit 2013 zu Ende. Wir stellen euch interessante neue Hardware vor und und beleuchten die Schwerpunkt-Themen Cloud Computing und Shareconomy. Zu vielen vorgestellten Produkten findet ihr sogar Videos in unserem Special.
3D-Drucker
Schon in den letzten Monaten sorgten 3D-Drucker wie der MakerBot–Replicator für Erstaunen bei vielen Leuten, obwohl die Technik an sich keine Revolution ist. Aber: inzwischen sind 3D-Drucker selbst für Privatuser relativ erschwinglich geworden. Natürlich ist immer noch "viel Geld" nötig, vierstellige Eurobeträge sind zu berappen. Doch wenn man bedenkt, dass vor gerade einmal 30 Jahren die ersten normalen Drucker für zu Hause im hohen drei- bis niedrigem vierstelligen DM-Bereich angesiedelt waren und man heute schon für 30 Euro einen Tintenstrahldrucker bekommt, lässt sich für die Zukunft noch einiges erwarten. Wer jetzt immer noch denkt "3D-Drucker? Was zum…?": ein 3D-Drucker "druckt" in der Tat Gegenstände – es handelt sich nicht nur, wie man vielleicht zunächst glauben könnte, um Bilder, die mit Hilfe einer Brille oder einer speziellen Beschichtung einfach nur eine 3D-Optik erhalten.
Die derzeit vorgestellten 3D-Drucker drucken im FDM-Verfahren. Dabei werden etliche dünne Schichten eines Kunststoffes übereinander gedruckt, so dass nach und nach ein Gegenstand entsteht. Der Vorteil ist der optimale Materialeinsatz: der verbrauchte Kunststoff geht zu 100 Prozent in den erstellten Gegenstand über, also ganz anders als beim Fräsen, bei dem man aus einem Block einfach so viel Material wegfräst, bis der endgültige Gegenstand übrig bleibt. Schon jetzt zeigen sich etliche Möglichkeiten: vom Ersatzteil für ein Gerät, das man beim Hersteller nicht mehr bekommen kann, über selbstgemachte Staubfänger oder Modellen für Architekten und Ingenieure bis hin zu selbstdesignten Gehäusen und ähnlichem ist alles möglich, was man sich aus Kunststoff vorstellen kann.
Passives Enermax-Netzteil
Ein Netzteil ohne Lüfter, also passiv, wird derzeit von Enermax entwickelt. Da moderne Netzteile ohnehin recht leise sind, bietet sich das zurzeit noch namenlose Modell für absolute Silent-Fans an. Mit geplanten Leistungswerten von 550 bis 600 Watt richtet sich das Netzteil auch eindeutig nicht an Nutzer reiner Office-PCs, sondern eher an Gamer, die ihren Spiele-PC besonders leise haben wollen. Natürlich wird das Netzteil auch modular sein, also über abnehmbare Kabel verfügen. Somit lässt sich der Luftstrom im PC weiter optimieren, was eine leise Kühlung zusätzlich vereinfacht. Mehr erfahrt ihr unten im Video-Interview mit Benjamin Schäfer von Enermax.
In diesem Artikel
- Seite 1 Cebit 2013: Shareconomy
- Seite 2 Cebit 2013: Cloud und Shareconomy im Spielebereich
- Seite 3 Cebit 2013: 3D-Drucker und passives Netzteil
- Seite 4 Cebit 2013: Gehäuse, Kühler und Brille für Virtual-Reality
- Seite 5 Cebit 2013: All-in-One-Gaming PC und erste Haswell-Mainboards
- Seite 6 Bildergalerie
