Cebit 2013 Rückblick: Hardware Highlights, Cloud Computing und Shareconomy

Special Antonio Funes

Am 9. März ging die Cebit 2013 zu Ende. Wir stellen euch interessante neue Hardware vor und und beleuchten die Schwerpunkt-Themen Cloud Computing und Shareconomy. Zu vielen vorgestellten Produkten findet ihr sogar Videos in unserem Special.

Die CeBIT öffnete vom 5. Bis 9. März dieses Jahres in Hannover ihre Tore. Wir blicken zurück auf die Themen und Highlights der weltweit größten Fachmesse rund um Informationstechnik. Wir beginnen mit Shareconomy und Cloud-Computing und kommen später auch zu interessanten Hardware-Neuigkeiten inklusive einiger Videoberichte.

Die CeBIT wählte in diesem Jahr das Geschäftsfeld Shareconomy zum Leitthema und rückte es damit besonders in den Mittelpunkt. Das Wort Shareconomy setzt sich aus Share (teilen) und Economy (Wirtschaft) zusammen. Hinter dem scheinbar nur für große Firmen interessanten Begriff steckt ein mannigfaltiger Themenkomplex, von dem auch der kleine Normalbürger profitieren kann. Denn es geht darum, dass Menschen sich Ressourcen mit Hilfe der Vernetzung oder sozialen Medien besser untereinander aufteilen oder sie zusammen nutzen können. Auf dem digitalen Sektor geht es dabei vor allem um Cloud-Computing: Daten und Dateien können online "gelagert" und bestimmten Personenkreisen zugänglich gemacht werden. Dies bringt natürlich auch wiederum rechtliche Probleme mit sich, wenn Medien von privaten Usern an zahlreiche andere User zur Verfügung gestellt werden. Strenggenommen zählen zum Cloud-Computing auch Dinge, die schon seit einer Weile bei vielen Firmen und Behörden üblich sind: Formulare, Bedienungsanleitungen, Datenblätter und so weiter, die jeder Besucher der Website herunterladen kann. Und auch für Computerspiele ist Cloud-Computing und Shareconomy interessant, mehr dazu erfahrt ihr gleich auf der nächsten Seite.

Doch Shareconomy beschränkt sich nicht nur auf digitale Inhalte. Mit Hilfe von Websites und Smartphone-Apps kann man inzwischen alltägliche Dinge auch mit völlig fremden Personen tauschen oder sie ver- oder ausleihen. Man ist nicht mehr zwangsweise auf einen eventuell kleinen Freundeskreis oder den Nachbarn angewiesen, sondern meldet sich bei einem entsprechenden Service an, bietet Dinge an, die man verleihen möchte, oder sucht nach Dingen, die man benötigt. Typisch sind Gegenstände, die man auch im Freundeskreis verleihen würde und deren Kauf sich nicht lohnt, wenn man das Produkt nur einmalig oder kurz benötigt. Zum Beispiel elektrisches Werkzeug, um alle fünf Jahre mal zu Renovieren, oder auch Filme - selbst Autos werden über solche Dienste privat untereinander verliehen – eine echte Konkurrenz zum kommerziellen Car-Sharing, welches trotzdem ebenfalls unter "Shareconomy" fällt. Kurzum: durch die Vernetzung ist es immer leichter, die Ressourcen einzelner "kleiner" Konsumenten kostengünstig zu teilen oder zu vereinigen, und auch kommerzielle Firmen können dank Vernetzung ihre Produkte günstiger anbieten oder einen größeren Kundenkreis generieren.

Bildergalerie

  1. Seite 1 Cebit 2013: Shareconomy
  2. Seite 2 Cebit 2013: Cloud und Shareconomy im Spielebereich
  3. Seite 3 Cebit 2013: 3D-Drucker und passives Netzteil
  4. Seite 4 Cebit 2013: Gehäuse, Kühler und Brille für Virtual-Reality
  5. Seite 5 Cebit 2013: All-in-One-Gaming PC und erste Haswell-Mainboards
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