20 Jahre Grand Theft Auto: 2008 - heute
Special
Zwei Jahrzehnte ist es her, seit der erste Teil von Grand Theft Auto über die Bildschirme flimmerte. Ein guter Zeitpunkt, um inne zu halten und einen Blick zurückzuwerfen. Begleitet uns auf eine Reise durch die gesamte GTA-Serie!
2008 bis heute, HD-4K-Universum:
Inzwischen hat die ganze Welt die Erwartung, dass jeder neue Teil der GTA-Reihe den letzten überbietet. Dementsprechend lässt sich Rockstar genügend Zeit, diese auch erfüllen zu können. In der Zwischenzeit haben die Kollegen in der Branche aber nicht geschlafen und veröffentlichen zeitnah zum Launch der PS3 und Xbox 360 vergleichbare Open-World-Spiele. Das Studio Realtime Worlds bietet eine Science-Fiction-Interpretation, die hierzulande leider indiziert ist. Just Cause versetzt den Spieler auf tropische Inseln, während The Getaway und sein Nachfolger noch auf der betagten PS2 versuchen, das Genre auf britische Gangsterfilme zu münzen. Die auffälligste Anlehnung dürfte aber die Saints Row-Reihe sein, die sich eindeutig von GTA: San Andreas inspirieren ließ, sich inzwischen aber in eine ganz andere, wesentlich verrücktere Richtung entwickelt hat.
In diesem Artikel
- Seite 1 20 Jahre Grand Theft Auto: 1997 - 2001
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Seite 2
20 Jahre Grand Theft Auto: 2001 - 2006
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2.1
2001 bis 2006, 3D-Universum:
- 2.1.1 Grand Theft Auto 3 (2001, PlayStation 2, Xbox, PC, OSX, iOS, Android, Fire OS):
- 2.1.2 Grand Theft Auto: Vice City (2002, PS2, Xbox, PC, OSX, iOS, Android, Fire OS):
- 2.1.3 Grand Theft Auto: Liberty City Stories (2005, PSP, PlayStation2, iOS, Android, Fire OS) & Grand Theft Auto: Vice City Stories (2006, PSP, PlayStation2):
- 2.1.4 Grand Theft Auto: Advance (2004, Game Boy Advance):
- 2.1.5 Grand Theft Auto: San Andreas (2004, PlayStation 2, PlayStation 3, PlayStation 4, Xbox, Xbox 360, PC, OSX, iOS, Android, Fire OS):
-
2.1
2001 bis 2006, 3D-Universum:
-
Seite 3
20 Jahre Grand Theft Auto: 2008 - heute
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3.1
2008 bis heute, HD-4K-Universum:
- 3.1.1 Grand Theft Auto 4 (2008, PlayStation 3, Xbox 360, PC):
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3.1.2
Grand Theft Auto 4: The Lost and Damned (2009, PlayStation 3, Xbox 360, PC) &
Grand Theft Auto 4: The Ballad of Gay Tony (2009, PlayStation 3, Xbox 360, PC): - 3.1.3 Grand Theft Auto: Chinatown Wars (Nintendo DS, PSP, iOS, Android, Fire OS):
- 3.1.4 Grand Theft Auto 5 (2013, PlayStation 3, PlayStation 4, Xbox 360, Xbox One, PC):
- 3.2 Abschließende Worte
-
3.1
2008 bis heute, HD-4K-Universum:
- Seite 4 Bildergalerie
Grand Theft Auto 4 (2008, PlayStation 3, Xbox 360, PC):
Die Vorfreude auf GTA 4 ist groß: Riesige Plakate mit Artworks prangten an prominenten Plätzen von Großstädten. Eine Zeitlang ist das Spiel - dank Kino- und TV-Werbung, aber auch durch umfangreiche Vorberichtserstattung - in den Medien äußerst präsent. Als GTA 4 dann im April 2008 endlich erscheint, macht es innerhalb der ersten Woche mit über sechs Millionen verkauften Einheiten gleich einen Umsatz von etwa 500 Millionen Dollar.
Quelle: Rockstar Games
Der große technische Sprung war bei GTA 4 zu erwarten, aber eine echte Weiterentwicklung war die ausgezeichnet geschriebene Geschichte mit ihren tiefgründigen Charakteren. Niko war eine erinnerungswürdige Hauptfigur.
Gegenüber den Vorgängern hat sich viel verändert. Schauplatz ist eine neue Interpretation von Liberty City. Selbstredend hat die Grafik einen weiteren Sprung nach vorne hingelegt, doch statt auf ein noch größeres Areal wie bei San Andreas zu setzen, hat Rockstar die Welt wieder deutlich kleiner gestaltet. Den Fokus haben die Entwickler vielmehr auf die Details gelegt: Keine Ecke der Stadt sollte gleich aussehen, jeder betretbare Raum sollte individuell sein. Für diesen Anspruch haben etwa tausend Personen an dem Spiel gearbeitet - und das Ergebnis ist beeindruckend: Liberty City atmet und strotzt nur so vor Atmosphäre! Ständig gibt es etwas Neues zu entdecken und man hat tatsächlich das Gefühl, dass die Stadt bewohnt ist. Details wie eigens inszenierte Kabarett-Shows, TV-Sendungen oder Parallelhandlungen in Radiosendungen tragen dazu bei. Es hat sich für das Entwicklerteam gelohnt, zuvor bei den Recherchen mehr als hunderttausend Fotos von New York angefertigt zu haben.
Auch seine Handlung erzählt GTA 4 anspruchsvoller als seine Vorgänger. Der Osteuropäer Nikolai "Niko" Bellic gelangt als Immigrant in die Stadt, da er sich nach Schwierigkeiten in Europa im strahlenden Amerika einen Neuanfang erhofft. Doch natürlich dauert es nicht lange, bis Niko in verbrecherische Aktivitäten gerät. Mit ehrlichen Mitteln kommt man in dieser Stadt offenbar nicht zum Erfolg und Nikos amerikanischer Traum ist nur eine Illusion. Als ob die Enttäuschung darüber nicht schon groß genug wäre, wird Niko von seiner Vergangenheit eingeholt, in der es um Kriegsverbrechen und Menschenhandel geht. Eine Zeit, die Niko am liebsten vergessen wollte.
GTA 4 gelingt der Spagat zwischen düsterer Handlung und Satire, bei der den Spieler sogar manchmal bei Entscheidungen einbezieht. Welche der zahlreichen Charaktere weiterleben oder verschont bleiben soll, liegt bei euch. Obwohl Charakterzeichnung und Handlung an Tiefe gewonnen haben, verzichtet Rockstar diesmal auf bekannte Darsteller und verpflichtet eher unbekannte Sprecher. Diese sind aber absolut hervorragend und richten das Rampenlicht auf bisher verborgene Talente, wie etwa Michael Hollick, der die Hauptfigur Niko spricht. Zuvor trat Hollick lediglich sporadisch als Nebendarsteller in TV-Serien auf. Inhaltlich wird GTA 4 von Kritikern so sehr gepriesen, dass es selbst branchenfremde Medien als wichtiges Kulturphänomenen anerkennen. Hierzulande räumen ARD und ZDF dem Spiel sogar einige Minuten positive Berichterstattung ein, und Zeitungen wie die Süddeutsche oder der Tagesspiegel rezensieren erstaunlich differenziert. Mit GTA 4 erkennen auch sie, welches Potenzial in dem Medium Computerspiel schlummert.
Grand Theft Auto 4: The Lost and Damned (2009, PlayStation 3, Xbox 360, PC) &
Grand Theft Auto 4: The Ballad of Gay Tony (2009, PlayStation 3, Xbox 360, PC):
Rockstar North entwickelt mit The Lost and Damned und The Ballad of Gay Tony zwei eigenständige Ableger, die jeweils eine Grundstimmung des Hauptspiels für sich beanspruchen und ausbauen. Sehr düster, traurig und rau geht es in The Lost and Damned von 2009 zu, das sich um den Aufstieg und Fall einer Biker-Gang dreht. Die Geschichte rund um den Anführer Johnny Klebitz behandelt Themen wie Drogensucht und blutige Straßenschlachten. Vor allem aber Menschen, die einfach alles, was sie lieben, verloren haben. Spielmechanisch hat man bei diesem Ableger schon von Anfang an Zugriff auf verschiedene Mitglieder der Gang, die allesamt über unterschiedliche Fähigkeiten verfügen. Drehten sich die vorherigen GTA-Titel eher um Einzelgänger, so steht diesmal die Gruppendynamik einer ganzen Bande im Vordergrund.
Quelle: Rockstar Games
The Lost and Damned erzählte die grimmigste Geschichte der gesamten Reihe, in der eine Biker-Gang in eine unaufhaltsame Abwärtsspirale gerät.
Weitaus lustiger geht es in The Ballad of Gay Tony zu, das ein paar Monate später erscheint. Die Hauptrolle spielt hier der Einwanderer Luis Fernando, der aus der Dominikanischen Republik stammt. Als Leibwächter und Assistent des Nachtclubbesitzers Anthony Prince muss er dessen leichtsinnige Fehler ausbügeln. Zu blöd, dass dieser sich auch noch bei der Mafia hoch verschuldet hat. Gleichzeitig muss Luis sich um das Management verschiedener Clubs kümmern und die Gäste bei Laune halten. In Minispielen tanzt, feiert und jubelt der Protagonist mit. Insbesondere um weibliche Gäste kümmert sich gerne, indem er ihnen "spezielle" Gefallen tut. In den Actionszenen zwischen den Häuserschluchten greift ihr auf stärkere Waffen und Fahrzeuge zurück, was die Schießereien noch chaotischer macht.
Zwischen dem Hauptspiel und den beiden Ablegern kreuzen sich die Wege der Protagonisten. Ein weitere inhaltliche Brücke sind wertvolle Diamanten, die durch verschiedene Hände gereicht werden. Die Gier nach ihnen bringt in vielen Fällen den Stein erst ins Rollen. Ironischerweise landen die Diamanten am Ende nicht bei den Verbrechern, sondern bei einem Obdachlosen.
Grand Theft Auto: Chinatown Wars (Nintendo DS, PSP, iOS, Android, Fire OS):
Nintendo steht mit der GTA-Reihe lange auf Kriegsfuß. Die Game-Boy-Versionen mussten in der Gewaltdarstellung als auch bei den Schimpfwörtern zensiert werden, um eine Veröffentlichung zu ermöglichen. Den massiven Erfolg des Nintendo DS kann Rockstar allerdings nicht ignorieren und entwirft einen Ableger, der speziell auf den Handheld zugeschnitten ist: GTA: Chinatown Wars erscheint 2009 und versetzt euch in die Rolle des Chinesen Huang Lee. Dessen Vater war ein Bandenchef, den man allerdings ermordet hat. Huang kommt deshalb nach Liberty City, um ein Familienerbstück in Form eines Schwertes an das nächst ältere Familienoberhaupt zu überreichen. Kaum angekommen, wird Huang sogleich überfallen und verliert das Schwert. Um seinen Ruf nach dieser Schande wiederherzustellen, arbeitet Huang für seinen Onkel und taucht immer tiefer in die krummen Machenschaften der Triaden ein.
Quelle: Rockstar Games
Hartnäckig haben viele Entwickler versucht, 3D-Spiele auf dem Nintendo DS zu realisieren, auch wenn die Ergebnisse arg pixelig und ruckelig daherkamen. Spaß hat GTA: Chinatown Wars trotzdem gemacht.
Obwohl das Spiel in seinen Zwischensequenzen nur auf unvertonte Standbilder zurückgreift, wird der Einfluss von asiatischen Filmen trotzdem deutlich. Besonders spannend an GTA: Chinatown Wars ist die Rückkehr zu alten Tugenden: Nicht nur die Vogelperspektive, sondern auch die flotte Spielgeschwindigkeit erinnern wieder an die Anfänge der Serie. Dazu tragen vor allem die Minispiele bei, die speziell auf das Touchpad zugeschnitten sind. Bomben entschärfen, Mülltonnen durchsuchen oder Autos knacken: All das erledigt ihr auf dem unteren Screen mit dem Stylus. Abseits davon dient der untere Screen als PDA, wo unter anderem der Zugriff auf Nachrichten und die Karte ohne große Umwege möglich ist.
GTA: Chinatown Wars verkauft sich zwar längst nicht so gut wie seine Vorgänger, dennoch erfolgt eine Veröffentlichung in verbesserter Version für PlayStation Portable und Smartphones beziehungsweise Tablets. Nur die Touchscreen-Funktionen müssen für die PSP-Fassung angepasst werden. So gut Chinatown Wars auch ist, so sehr muss es aufgrund der DS-Limitierungen in einem wichtigen Punkt Federn lassen: den Radiosendern. Auf dem Modul ist einfach nicht genug Platz für längere Sendungen, vor allem nicht in guter Audioqualität.
Grand Theft Auto 5 (2013, PlayStation 3, PlayStation 4, Xbox 360, Xbox One, PC):
Im Jahr 2013 kommt mit GTA 5 der jüngste Teil der Reihe auf den Markt. Die harten Fakten sind beeindruckend: Nach dem Launch erzielt das Spiel innerhalb von drei Tagen einen Umsatz von einer Milliarde US-Dollar, bis Anfang 2017 werden über 75 Millionen Exemplare verkauft. Und das, obwohl Rockstar den Spagat zwischen zwei Konsolengenerationen meistern muss. Zunächst erscheint das Spiel noch für PlayStation 3 und Xbox 360, obwohl die Nextgen-Konsolen bereits am Horizont winken. Die veraltete Konsolen-Hardware hat man dementsprechend voll ausgereizt und an ihre absoluten Grenzen gebracht. Für PS4, Xbox One und den PC erscheint das Spiel dann später in einer verbesserten Fassung, die sogar eine Ego-Perspektive erlaubt.
Quelle: Rockstar Games
GTA 5 übertrumpft die Vorgänger mit einer detaillierten Weltsimulation und gleich drei gleichzeitig spielbaren Hauptcharakteren. Aber man erwartet mittlerweile ohnehin, dass die Reihe mit jedem Hauptteil neue Maßstäbe setzt.
Mit Los Santos als Schauplatz verlegen die Entwickler das Szenario wieder zur Westküste und heben erneut einen ganzen Bundesstaat mit einer abwechslungsreichen Geografie aus der Taufe. Nicht nur die urbanen Areale wirken jetzt noch lebendiger, sondern auch die Flora und Fauna überzeugen. Im Nationalpark gibt es zum Beispiel wilde Tiere, die euch angreifen können. Sogar der Luftraum ist nun deutlich höher und großer. Nebenaktivitäten wie Tennis, Jagen, Tauchen, Dart oder Golf sind so weit ausgebaut, dass sie fast ein eigenes Spiel hergeben könnten.
Die größte Neuerung stellen allerdings die drei Hauptfiguren dar, zwischen denen ihr zu jeder Zeit wechseln könnt. Der wohlhabende Michael Townley, der Ghetto-Kleingangster Franklin Clinton und der Psychopath Trevor Philips besitzen in der virtuellen Welt jeweils ein eigenes Leben. Wenn man einen Wechsel zwischen den Figuren einleitet, wandert die Kamera in den Orbit, fokussiert eine andere Stelle auf der Karte und zoomt anschließend wieder hinein - ohne Ladebildschirm. Als sei das noch nicht beeindruckend genug, erwischt der Spieler dabei manchmal einen der Protagonisten mitten in einer Aktivität. So könnte es zum Beispiel sein, dass sich Trevor gerade ein Autorennen liefert. Oder Michael gibt sich seiner Midlife-Crisis hin und verschwendet seine Zeit mit banalen Hobbys. Es entsteht der Eindruck, die drei würden autonom ihr Leben weiterführen, auch wenn ihr gerade kein Auge auf sie habt.
Alle drei Hauptfiguren sind mit viel Charaktertiefe geschrieben, doch am meisten beeindrucken die Szenen, die zeigen, wie das Trio zusammenkommt. In den besten Momenten des Spiels rauben sie gemeinsam Juweliere aus oder liefern sich aufwendig inszenierte Verfolgungsjagden. Obwohl die Welt wieder riesig, voller Details und mit zahlreichen Haupt- und Nebenaufgaben versehen ist, hat Rockstar es verstanden, den Spielfortschritt, das Pacing, jederzeit aufrecht zu erhalten. Nach möglichen Zielen und Aufgaben muss man nicht lange suchen. Mit der Geschichte geht es stets voran - und die fällt mit 1.000 Seiten Drehbuch verdammt umfangreich aus.
Ein Novum ist zudem das umfangreiche GTA Online, das für jeden Spieler zugänglich ist, der ein Exemplar des Hauptspiels erworben hat. Es funktioniert als eigenständiges Produkt und wird von Rockstar immer noch mit etlichen Add-ons gepflegt. Die lose Handlung ist zeitlich vor GTA 5 angesiedelt und spielt keine sonderlich große Rolle. Dafür lebt der Online-Modus von einer hohen Zahl mannigfaltiger Spielmodi, die sich oft sogar vom Kernkonzept entfernen. So wurden zum Beispiel ein Stunt-Modus oder sogar Autorennen aus der Vogelperspektive nachgereicht, die eher an Micro Machines erinnern. Der Avatar des Spielers ist umfangreich erweiterbar und man kann sich zu Crews zusammenschließen.
Doch kein GTA-Game ohne Skandale - auch der jüngste Spross der Reihe bietet wieder einige Kontroversen. Zahlreiche Feministen melden sich nach dem Release zu Wort und beschreiben das Spiel als sexistische Realitätsflucht für Männer, die in eine schöne Welt ohne Erwartungen abtauchen können, um ihre Machtfantasien zu befriedigen. Besonders aufgestoßen ist, dass Frauen erneut nur eine untergeordnete Rolle spielen, obwohl weibliche Protagonisten in den anderen Spielen längst Einzug erhalten haben. Ein berechtigter Einwand. Wann erscheint endlich ein GTA, in dem eine Frau die Hauptrolle spielt?
Weitaus größer fällt die Kontroverse rund um eine Folterszene aus, die Trevor im Auftrag des FBI an einem Unschuldigen durchführt. Menschenrechtsorganisationen fühlen sich beleidigt und warnen davor, dass Jugendliche diese Szene nicht richtig einordnen können. In der Debatte gibt es auch zahlreiche Gegenargumente, die diese Szene zwar als sehr zynisch, aber letztendlich als satirischen Kommentar auf Folter sehen. Schließlich sagt Trevor am Ende dieser nicht überspringbaren Mission selbst mit eigenen Worten: "Folter ist nur für den, der foltert. Es ist nutzlos als Mittel der Informationsbeschaffung."
Abschließende Worte
Selbst wenn man Grand Theft Auto nicht ausstehen kann, muss man anerkennen, dass diese Reihe eine der einflussreichsten der gesamten Branche ist. GTA und seine Entwickler ertasten dabei stets nicht nur moralische Grenzen, sondern auch technische. Die häufige Diskussion um die GTA-Spiele belegt deren Relevanz. Es gibt weitaus schlimmere Titel mit weitaus grässlicheren Inhalten, sogar aus dem Hause Rockstar selbst. Doch der Status Quo als Kulturphänomenen sorgt zweifelsohne für viel Aufmerksamkeit - bei Wissenschaftlern, bei Entertainern, bei anderen Spieleentwicklern und selbstverständlich bei den Spielern selbst. Wir können nur mutmaßen, in welche Richtung Spiele sich entwickelt hätten, wenn es GTA nie gegeben hätte. Manche würden sagen, es würde vielleicht weniger Gewalt in Spielen geben. Andere würden sagen, das Medium hätte seine Möglichkeiten sonst gar nicht erkannt. Vielleicht liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen.
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- Seite 1 20 Jahre Grand Theft Auto: 1997 - 2001
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2.1
2001 bis 2006, 3D-Universum:
- 2.1.1 Grand Theft Auto 3 (2001, PlayStation 2, Xbox, PC, OSX, iOS, Android, Fire OS):
- 2.1.2 Grand Theft Auto: Vice City (2002, PS2, Xbox, PC, OSX, iOS, Android, Fire OS):
- 2.1.3 Grand Theft Auto: Liberty City Stories (2005, PSP, PlayStation2, iOS, Android, Fire OS) & Grand Theft Auto: Vice City Stories (2006, PSP, PlayStation2):
- 2.1.4 Grand Theft Auto: Advance (2004, Game Boy Advance):
- 2.1.5 Grand Theft Auto: San Andreas (2004, PlayStation 2, PlayStation 3, PlayStation 4, Xbox, Xbox 360, PC, OSX, iOS, Android, Fire OS):
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2001 bis 2006, 3D-Universum:
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- 3.1.1 Grand Theft Auto 4 (2008, PlayStation 3, Xbox 360, PC):
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3.1.2
Grand Theft Auto 4: The Lost and Damned (2009, PlayStation 3, Xbox 360, PC) &
Grand Theft Auto 4: The Ballad of Gay Tony (2009, PlayStation 3, Xbox 360, PC): - 3.1.3 Grand Theft Auto: Chinatown Wars (Nintendo DS, PSP, iOS, Android, Fire OS):
- 3.1.4 Grand Theft Auto 5 (2013, PlayStation 3, PlayStation 4, Xbox 360, Xbox One, PC):
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