Gotham Knights: Ohne Batman, aber mit viel Potenzial - Vorschau zum DC-Helden-Action-RPG

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Gotham Knights: Ohne Batman, aber mit viel Potenzial - Vorschau zum DC-Helden-Action-RPG
Quelle: Warner Bros.

Wenn Batman tot ist, wer sorgt dann für Recht und Ordnung in Gotham City? Natürlich seine ehemaligen Sidekicks Nightwing, Batgirl, Robin und Red Hood! So zumindest die Vision von WB Games Montréal, welche uns mit Gotham Knights ein Action-RPG im Batman-Universum kredenzen wollen, dass optional auch im Koop gespielt werden kann. Für diese Vorschau haben wir sämtliche bisherigen Infos zum Spiel unter die Lupe genommen.

Batman ist tot. Nein, das hat nichts mit der lächerlichen Präsentation des berühmten Comic-Charakters in den letzten DC-Filmen zu tun, sondern ist der Story-Aufhänger von Gotham Knights. Neben dem Dunklen Ritter hat auch Commissioner Gordon das Zeitliche gesegnet, wodurch das kriminelle Gesindel in Gotham City die Oberhand gewinnt. Der gößte Teil des GCPD ist korrupt, Gangster ziehen durch die Straßen und Oberbösewichte wie Mister Freeze und der Rat der Eulen teilen die Stadt unter sich auf.

Die Fieslinge haben ihre Rechnung jedoch ohne die ehemaligen Sidekicks von Batman gemacht. Nightwing, Batgirl, Robin und Red Hood schließen sich zu den Gotham Knights (jetzt kaufen 300,00 € / 53,99 € ) zusammen und stellen sich den Feinden Gothams entgegen. Wir dürfen also zwischen verschiedenen Helden wählen, um die Verbrechervisagen zu zertrümmern und noch schöner: Wir können das gesamte Abenteuer sogar optional im Koop mit einem weiteren Mitspieler erleben.

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Kein neues Arkham

Doch nicht nur der Koop-Modus stellt eine Neuerung zu den bekannten Batman-Arkham-Games dar, denn Gotham Knights hat mit der beliebten Reihe zu DCs Fledermaus tatsächlich nichts zu tun. Klar, man setzt auf die gleiche düstere Atmosphäre und das Design ist sehr ähnlich, aber Gotham Knights spielt in einem anderen Universum als die Arkham-Games. Kenner der Reihe werden sich in Gotham Knights denoch spielerisch wohlfühlen, denn auch hier basiert das Gameplay auf einer Mischung aus Stealth, dem geschickten Einsatz von Gadgets und dem bewährten Free-Flow-Combat-Kampfsystem.

Im Gegensatz zu seinen prügelnden Kumpanen setzt Jason Todd als Red Hood auf die Durchschlagskraft seiner Schusswaffen. Quelle: Warner Bros. Im Gegensatz zu seinen prügelnden Kumpanen setzt Jason Todd als Red Hood auf die Durchschlagskraft seiner Schusswaffen. Allerdings unterscheiden sich natürlich die vier wählbaren Spielfiguren in Sachen Gameplay teils deutlich. Batgirls Kampfstil kommt dem von Batman am nächsten. Sie haut zwar nicht so hart zu, ist dafür aber agiler. Robin hingegen ist perfekt für Stealth-Gameplay geeignet, da der Jungspund auf den Satelliten der Justice League zugreifen darf und sich so über kurze Distanzen teleportieren kann.

Dafür ist das Zocken mit Red Hood natürlich weitaus action-orientierter, da der psychisch angeknackste Jason Todd voll auf seine Schusswaffen vertraut. Zur schießwütigen roten Kapuze gab es bislang aber ebenso wenig zu sehen wie zu Nightwing. Wir sind gespannt, deren Kampfstile in Aktion zu sehen. Das gilt natürlich auch für einen Einblick in die Story, denn die Entwickler WB Games Montréal bewiesen schließlich schon mit Arkham Origins, dass sie es verstehen, Charakteren Tiefe zu verleihen und spannende Geschichten im Batman-Universum zu erzählen.

Heiliges Level-up, Batman!

Ein weiterer großer Unterschied zu den Arkham-Games ist zudem, dass es sich bei Gotham Knights nicht um ein Action-Adventure, sondern um ein Action-Rollenspiel handelt. Ob wir wirklich Entscheidungen treffen dürfen, wie sich Figuren entwickeln, wurde noch nicht gezeigt, allerdings konnte man schon einen Blick auf das Levelsystem werfen. In der quasi offenen Spielwelt von Gotham City gibt es fünf Bezirke, für die jeweils eine Levelempfehlung gilt.

Gotham Knights spielt zwar nicht im gleichen Universum wie die Arkham-Games, Gameplay und Atmosphäre sind jedoch sehr ähnlich. Quelle: Warner Bros. Gotham Knights spielt zwar nicht im gleichen Universum wie die Arkham-Games, Gameplay und Atmosphäre sind jedoch sehr ähnlich. Durch gewonnene Kämpfe, abgeschlossene Missionen und so weiter erhalten die Gotham Knights Erfahrungspunkte, wodurch sie im Level aufsteigen. Schön ist vor allem, dass auch die Helden, die gerade nicht gespielt werden, dann mitleveln. So möchten die Entwickler sicherstellen, dass man auch über den gesamten Spielverlauf gerne zwischen den Spielfiguren wechselt und diese nicht irgendwann nutzlos werden. Eine gute Entscheidung.

Allerdings hoffen wir auch, dass durch festgesetzte Level nicht auf Abwechslung beim Gegnerdesign verzichtet wird. Eine der Stärken der Arkham-Games war es schließlich, dass bis zum Schluss immer neue, mächtigere Feinde eingeführt wurden, gegen die man erstmal ein Mittel finden musste. Überhaupt sind einige Dinge noch nicht geklärt. So wurde zwar bereits bekanntgegeben, dass der Koop-Modus mit einem Drop-in-Drop-out-System funktionieren soll, aber mehr wurde noch nicht gesagt.

Tim Drake darf als Robin auf den Satelliten der justice League zugreifen und sich damit über kurze Strecken teleportieren. Quelle: Warner Bros. Tim Drake darf als Robin auf den Satelliten der justice League zugreifen und sich damit über kurze Strecken teleportieren. Natürlich ist es toll, wenn ein Freund problemlos ins Spiel kommen und wieder aussteigen kann, aber wir wüssten auch gerne, wie genau der Wechsel zwischen den Helden vonstatten geht. Kann man nur an bestimmten Punkten die Figur wechseln oder geht das sogar immer? Falls nicht, wird man dann auch innerhalb von Quests einen Wechselpunkt haben oder muss man die Aufgabe mit dem zu Anfang ausgewählten Gotham Knight zu Ende bringen, der sich vielleicht als schlechte Wahl erwies? Auch hier sind wir auf neue Infos gespannt.

Die Grafik hingegen überzeugt uns jetzt schon. Wenn Batgirl mit ihrem Bike durch das düstere Gotham fährt oder sich inmitten von Eis Mister Freeze entgegenstellt, sieht das schon richtig toll aus. Hoffentlich auch auf den Old-Gen-Konsolen, denn Gotham Knights erscheint nicht nur für PC, PS5 und Xbox Series X/S, sondern auch noch für PS4 und Xbox One.

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