God of War Ragnarök: Nachschlag mit Spoilern - Was wir euch im Test nicht sagen konnten

Special Felix Schütz
God of War Ragnarök: Nachschlag mit Spoilern - Was wir euch im Test nicht sagen konnten
Quelle: PC Games

Bis zum Release von God of War Ragnarök haben wir peinlich darauf geachtet, euch nicht zu spoilern. Nun wird es aber Zeit, auch über die Dinge zu sprechen, die wir bislang nicht verraten konnten. In unserer Test-Nachbesprechung gehen wir auf die coolen Neuerungen und Ideen ein, die das Götter-Epos zu einem echten Meisterwerk machen. Ihr seid gewarnt: Es folgen Spoiler!

Das optionale Gebiet in Vanaheims Norden ist vollgestopft mit kurzweiligen Inhalten. Es gibt neue, kurze Nebenquests. Jede Menge sammelbare Schätze und Upgrades. Zahlreiche Mini-Bosse in Form von Trollen und Drachen. Und natürlich noch das ein oder andere Geheimnis. Und gerade, wenn man denkt, man hat schon alles gesehen, kommt nochmal ein weiteres Dschungelgebiet hinzu, inklusive Staudamm, den man natürlich öffnen kann, um in der Savanne mehrere Becken zu fluten, die man danach mit dem Boot bereisen kann. Und als wäre das alles noch nicht genug, gibt es in Vanaheim noch eine neue Mechanik, mit der ihr an bestimmten Schreinen zwischen Tag und Nacht wechseln dürft. Dabei spawnen neue Gegner, außerdem werden so manche Bereiche erst zugänglich.

Zwischendurch sammelt man außerdem eine neue Währung, die man in einem Wunschbrunnen verwenden kann, um Upgrades, Erfahrung und Geld zu erhalten. Kurzum: Vanaheim ist schon beim ersten Besuch ein großer Spaß. Doch dass die Entwickler noch eine richtig große Zone dranhängen und diese komplett optional machen, damit hätten wir niemals gerechnet. Sowas hätten andere Studios glatt als DLC verkauft.

God of War Ragnarök: Screenshots aus dem späteren Spielverlauf (leichte Spoiler) Quelle: PC Games God of War Ragnarök: Screenshots aus dem späteren Spielverlauf (leichte Spoiler)

Wollt ihr noch mehr Eindrücke aus God of War: Ragnarök? Hier findet ihr unsere große Galerie mit unseren schönsten Screenshots aus dem Test. Auch hier sind natürlich Szenen aus dem späteren Spielverlauf zu sehen.

Bildergalerie

Verbesserungen im Detail

Vieles haben wir schon in unserem Haupttest angesprochen, aber manche Details weiß man auch erst nach zig Stunden so richtig zu schätzen. Zum Beispiel, dass man sich in Bosskämpfen optionale Checkpoints einstellen kann. Oder dass man Beute auf Wunsch automatisch aufhebt. Oder dass man das Aussehen von Rüstungsteilen auf Stufe 9 nun anpassen kann. Oder dass man nun alle Waffen und Rüstungen bis zur Maximalstufe aufleveln kann, ebenso wie alle Zauber oder das Amulett mit seinen neun Slots - all das bringt in der Summe so viel mehr Freiheiten bei eurer Charakterentwicklung, dass das Vorgängerspiel dagegen richtig alt aussieht. Auch schön, dass es diesmal nicht mehr so eine fragwürdige Endgame-Tretmühle wie Niflheim gibt, in dem man im Vorgängerspiel noch endlos Nebelechos farmen musste. Stattdessen gibt es nun eine Arena, die zwar ebenfalls unnötig viel Zeit frisst, sich aber trotzdem flotter und direkter spielt als das "Endgame" im letzten God of War. Und ja: Wir wissen, dass nichts davon ein Spoiler ist. Aber all diese Details haben trotzdem eine Würdigung verdient. Denn auch sie tragen dazu bei, dass sich God of War Ragnarök so rund anfühlt.

Darüber hinaus ist God of War Ragnarök unterm Strich auch einfach etwas besser ausbalanciert als der erste Teil. Die Kämpfe sind in aller Regel fairer, die Puzzles haben großzügigere Timelimits, es gibt nur noch wenige fliegende Krähen (die sich mit dem Speer zudem leicht erwischen lassen) und auch die meisten Bosse sind auf normaler Stufe gut im ersten Anlauf schaffbar. Und wer es trotzdem gerne etwas härter mag, kommt ebenfalls auf seine Kosten - schließlich warten diesmal gleich zwei extra knifflige, optionale Bosse darauf, eurer Stufe-9-Kratos gründlich an die Wand zu klatschen. Im Test haben wir eigentlich nur eines vermisst: Die Möglichkeit, auf der Karte eigene Markierungen zu setzen. Schließlich stolpert man schon früh über interessante Geheimnisse oder Hindernisse, die man erst später in Angriff nehmen kann. Dadurch gibt's im letzten Spieldrittel etwas mehr Backtracking, als es eigentlich haben müsste.

Ihr seid gefragt: Welche Neuerungen von God of War Ragnarök haben euch besonders gefallen oder überrascht? Wie gefällt euch das Spiel und welche eurer Erwartungen erfüllt es bislang (nicht)? Schreibt uns eure Gedanken in den Kommentaren! Und nicht vergessen: Unseren spoilerfreien Test gibt's hier, außerdem haben wir Einsteigertipps und eine Komplettlösung für euch. Und wer eine der besten Rüstungen im ganzen Spiel ergattern will, sollte auch unbedingt einen Blick in unseren Guide werfen.

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