God of War 2018: Alle Änderungen im Vergleich zu den Vorgängern aufgelistet - Wird Teil 4 kein würdiger Nachfolger?

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God of War 2018: Alle Änderungen im Vergleich zu den Vorgängern aufgelistet - Wird Teil 4 kein würdiger Nachfolger?
Quelle: Sony

God of War für PS4 könnte die Spieler mit vielen kontroversen Neuerungen und Änderungen am Spielprinzip spalten! Die 2018-Fortsetzung der Hack&Slay-Serie God of War für Sonys Playstation 4 stellt etliche Gameplay-Prinzipien auf den Kopf. Wir klären im Artikel, wie weit sich dadurch das Spielerlebnis verändert - und lenken den Blick auch auf die bislang überraschend harmlose Gewaltdarstellung inklusive farbigem Blut.

Wenn God of War 2018 für die PS4 erscheint, werden die Neuerungen, gestrichenen Features und Änderungen am Gameplay so manchen Fan der Serie verwundern. Entwickler Santa Monica Studio hat so ziemlich jeden Aspekt der bis dato sechsteiligen Action-Reihe (vier Hauptteile plus zwei PSP- und PS-Vita-Ableger) überarbeitet und verändert. Ob sich das gelohnt hat, wird erst der Release am 20. April 2018 zeigen, doch die ersten Stunden von God of War haben uns beim Probespiel schon mal sehr gut gefallen - trotz oder vielleicht gerade wegen der Anleihen an andere moderne Spiele wie The Last of Us und Rise of the Tomb Raider. Crafting, Rätsel, RPG-Elemente und Sammelgegenstände - was genau God of War auf der Playstation 4 so anders macht als die Vorgänger, zeigt der direkte Vergleich.

God of War 2018-Neuerungen: Das ist anders als in den Vorgängern

Kratos ist derselbe wie in God of War 3, doch zwischen dessen Ende und dem Anfang von God of War 4 sind viele Jahre vergangen. Quelle: Sony Kratos ist derselbe wie in God of War 3, doch zwischen dessen Ende und dem Anfang von God of War 4 sind viele Jahre vergangen. Für das PS4-Debüt seiner Action-Serie hat Creative Director Cory Barlog zusammen mit Entwickler Santa Monica Studio so ziemlich jeden Aspekt des bekannten God of War-Gameplays aus Playstation 2&3-Zeiten auf die Probe gestellt und sich gefragt "Ist das noch zeitgemäß?" oder "Passt das zu unserer Erzählung?". Darauf war oft ein "Nein" die für langjährige Fans der Reihe überraschende Antwort, weshalb viele bekannte God of War-Features für die 2018-Fortsetzung gestrichen wurden.

Darum und weil Santa Monic Studio einen bislang ungekannten Fokus auf Story und Charaktere legt, sprechen wir bei God of War 2018 auch von einem (Soft) Reboot. Die größte Neuerung ist natürlich das Szenario: Nach den Ereignissen am Ende von God of War 3 kehrt Held Kratos dem antiken Griechenland den Rücken und zieht nach Norden. In God of War für die PS4 treffen wir ihn nach einer unbekannten Anzahl an Jahren wieder - als älteren Mann mit Bart und Sohn. Aber dort hören die Veränderungen im Vergleich zu den Vorgängern noch längst nicht auf!

Kein freies Springen in God of War für PS4 & die neue Third-Person-Kamera

Wer sich darauf freut, mit Kratos wild herumzuhüpfen, der erlebt beim Spielstart gleich die erste Enttäuschung: Das neue God of War lässt euch nur noch an vorgegebenen Stellen klettern, die Sprungfunktion aus den Vorgängern ist im 2018er-Reboot deaktiviert. Kontextsensitives Klettern steht auf dem Programm, wie in vielen anderen Action-Adventures kann der Held nur noch dann eine derartige Aktion ausführen, wenn das Spiel die X-Taste auf dem Bildschirm einblendet und somit eine Klettermöglichkeit signalisiert. Sprungangriffe oder Attacken aus der Luft sind zwar immer noch möglich, diese hängen nun aber von Waffen-Upgrades und richtigen Kombo-Tasteneingaben im Kampf ab, nicht vom rechtzeitigen Drücken der Sprungtaste. Immerhin: Es gibt in God of War 4 auch keine unpassenden Hüpfpassagen mehr, die in den Vorgängern für Frust und Erinnerungen an unpräzise Jump & Runs sorgten. Kratos kann nicht mehr in den Tod stürzen, weil ihr euch beim Absprung um ein paar Millisekunden verrechnet habt.

Im ersten God of War (jetzt kaufen / 44,99 € ) für die PS4 ist noch eine andere Neuerung von Anfang an ersichtlich: die neue Kameraperspektive. Statt den festen Blickwinkeln aus den Vorgängern nutzt God of War 2018 eine typische Third-Person-Kamera, wie sie etwa in The Last of Us 2 zum Einsatz kommt. De Kamera schwebt auf Schulterhöhe und lässt sich drehen, der Wechsel zu den früheren God of War-Spielen ist ähnlich dramatisch wie zwischen Resident Evil 3 und 4. Diese Third-Person-Ansicht ist einerseits sehr intensiv und lässt uns direkt an der Action teilhaben - andererseits nimmt Kratos' Rücken für unseren Geschmack ein bisschen zu viel Platz auf dem Bildschirm ein, was der Übersicht schadet. Gerade wenn größere Gegnergruppen auftauchen, brauct es deshalb weitere Neuerungen, um alles im Blick zu behalten: die neuen Bedrohungspfeile und Bildschirmanzeigen inklusive Lebensbalken für Gegner!

Die meisten dieser optischen Hilfen lassen sich in God of War für PS4 abschalten. Puristen, die zum Beispiel nicht angezeigt bekommen wollen, aus welcher Richtung ein Feind angreift, wird's freuen! God of War 2018 bietet natürlich auch wunderschöne Grafik; wie die Vorgänger kitzelt das Spiel alles aus der aktuellen Konsolentechnik (in diesem Fall PS4 Pro) heraus. Quelle: Sony God of War 2018 bietet natürlich auch wunderschöne Grafik; wie die Vorgänger kitzelt das Spiel alles aus der aktuellen Konsolentechnik (in diesem Fall PS4 Pro) heraus.

Kratos mit KI-Begleiter und God of War 2018 mit einem neuen Kampfsystem

Das ist neu: Mit dem minderjährigen Atreus ­begleitet Kratos auf seinem neuesten Abenteuer dessen Sohn. Das ist das erste Mal, dass ihr in einem God of War dauerhaft von einem KI-Kumpanen begleitet werdet! Der Junge agiert autark, mit der Viereck-Taste dürft ihr ihm an bestimmten Stellen Befehle geben. Dann wirft er Kratos etwa eine Kette zu, an der er sich auf einen Vorsprung hangelt. Oder Atreus nimmt mit Pfeil und Bogen jenen Feind aufs Korn, den Kratos gerade anvisiert. Ansonsten kämpft der Knabe selbstständig; wird er mal umgehauen, droht nicht gleich der Game-over-Bildschirm, stattdessen ist der Steppke für den Rest des ­Gefechtes nicht verfügbar. Abseits der Kämpfe entschlüsselt Atreus uralte Ruinen, bringt Kratos (und dem Spieler) die Hintergründe der nordischen Sagenwelt näher und muss das eine oder andere Mal von seinem Vater in mitreißenden Skriptsequenzen gerettet werden.

Aber das erste God of War für Sonys Playstation 4 ist natürlich kein Walking-Simulator, in dem ihr ausschließlich Dialoge führt; ihr gebt weiterhin häufig Monstern Saures. Doch im Vergleich zu früheren Serienteilen wie God of War 3 hat sich auch das Kampfsystem verändert. Die Bewegungsabläufe sind eine Spur weniger hektisch als im Vorgänger, aber dadurch auch realistischer. Ein Hauch Dark Souls hält in God of War 2018 Einzug: Strategisches Blocken mit dem neuen Schild, die Ausweichrolle und der automatische Gegnerfokus ("Lock on"-Funktion) erinnern an From Softwares düsteres Action-Rollenspiel. Doch beim God of War-Release 2018 gibt es auch Unterschiede zu Dark Souls. So kann Kratos seine Axt auf entfernte Gegner werfen und per Knopfdruck zurückrufen. Hat er das Beil gerade nicht in der Hand, teilt Kratos Schläge mit seinen bloßen Fäusten aus.

Unterschied zwischen God of War 2018 und früheren Serienvertretern: Zumindest nach bisherigem Kenntnisstand hat Kratos mit seiner Axt nur eine einzige Waffe im Gepäck. Die Chaosklingen aus dem Vorgänger sind im neuen God of War sowieso kein Thema mehr, aber wir gehen trotzdem stark davon aus, dass Santa Monica Studios zumindest noch ein oder zwei andere Instrumente des Todes in petto hat. Ansonsten wäre das Spiel doch wirklich kein richtiges God of War mehr!

Crafting, Diablo-Loot, Skills und XP: God of War mit RPG-Elementen

Santa Monic Studio zollt der Beliebtheit von Rollenspiel-Features sowie Handwerkssystemen Tribut: Bei God of War 4 für Playstation 4 darf Sony-Protagonist Kratos seine eigenen Rüstungen per Crafting anfertigen. Es gibt drei Item-Slots für Schulterrüstung, Armschiene und Gürtel, dazu dürft ihr noch einen magischen Talisman anlegen. Cool: Auch Atreus wird auf diese Weise mit neuem Zeug behangen. Die Items stellt ihr entweder unter Aufwendung seltener Ressourcen und der Ingame-Währung Hacksilber selbst her, oder ihr findet sie in der Spielwelt. God of War 2018, das gerade den Goldstatus erreicht hat, kennt unterschiedliche Loot-Qualitätsstufen wie gewöhnlich, selten oder einzigartig - die Diablo-Reihe lässt grüßen!

Gegner besitzen in God of War Levelstufen - mit besserem Loot für Kratos und Atreus habt ihr im Kampf leichteres Spiel. Quelle: Sony Gegner besitzen in God of War Levelstufen - mit besserem Loot für Kratos und Atreus habt ihr im Kampf leichteres Spiel. Die Ausrüstung gewährt kleine oder größere Boni auf die sechs Charakterwerte von Kratos. Denn God of War für PS4 kennt insgesamt sechs Attribute! Stärke, Abwehr, Vitalität und Abklingzeit (für Spezialangriffe) sind selbsterklärend, Glück verleiht euch zusätzliche Bonus-XP und mehr Hacksilber, "Runen" verstärkt den Elementarschaden von Runenangriffen. Das sind Axtschläge, die ihr durch das Einsetzen von Juwelen in eure Waffe freischaltet. Darüber hinaus lässt sich auch noch der Griff von Kratos Axt austauschen - genau wie Atreus Bogen. Und schließlich dürft den Waffen mit genügend Rohstoffen auch noch ein generelles Upgrade für mehr Schaden verleihen, bis zu fünf Mal geht das.

In God of War 4 übernehmen verdiente XP den Platz der roten Orbs aus den Vorgängern. Eine weitere Neuerung betrifft die Skills: Für Kratos und Atreus gibt es jetzt gleich mehrere Talentbäume, aufgeteilt auf die Kategorien Axt, Schild, Bogen und Faustkampf. In jedem Teilbereich warten rund 20 Skills darauf, von euch erlernt zu werden, dazu steigt das Helden-Duo im Level auf. Und das ist nur eine der vielen God of War-Neuerungen im 2018er-Reboot für Sonys Playstation 4 - mehr auf Seite 2!

  1. Seite 1 God of War 2018: Alle Neuerungen und Änderungen am Gameplay - Kamera, Crafting, Kampfsystem, Skills
  2. Seite 2 God of War 2018: Alle Neuerungen und Änderungen am Gameplay - Buntes Blut, Sammelgegenstände, Quick-Time-Events
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