Du willst Freiheit? Dann steh endlich auf und kämpf dafür! Nimm die Spraydose und zieh los!
New Radius ist eine freie Stadt. Jeder darf jeder seine Meinung sagen. Stimmt diese allerdings nicht mit der von Bürgermeister Sung überein, hat man ein Problem und macht schnell mit den Schlagstöcken der CCK-Polizei Bekanntschaft. Dem jungen Graffiti-Künstler Trane ist das egal. Er hat genug von der Gewaltherrschaft.
Jede Revolution...
...beginnt im Untergrund. Bevor Trane mit Spraydosen, Lackstiften und Stickern bewaffnet durch die Stadt ziehen kann, um seine Parolen auf Häuserwänden, Lieferwägen und U-Bahnen zu hinterlassen, muss er sich in der Sprayerszene erst mal einen Namen machen. So rennt er durch die Straßen, schleicht über Hinterhöfe und klettert an Häuserfassaden hoch, immer mit dem Ziel, die Tags anderer Künstler zu übersprühen, -malen oder -kleben. Je mehr solcher Werke ihr hinterlasst, desto besser wird eure Reputation -- und damit erhöht sich auch die Anzahl an Tags, Beleidigungen sowie Schlag- und Trittvarianten, die euch zur Verfügung stehen. Das ist wichtig. Denn will er bekannt werden und der Obrigkeit Paroli bieten, muss Trane seine Gegner (dazu zählen später im Spiel gut gerüstete Ordnungshüter) auch in richtigen Battles besiegen.
Kampf der Abwechslung
Die Kämpfe gehen, genau wie die Kletter- und Spray-Aktionen, angenehm leicht von der Hand. Mit Viereck- und Dreieck-Button teilt ihr Schläge und Tritte aus, packt eure Widersacher, oder zieht ihnen mit einem der herumliegenden Gegenstände eins über die Birne. Und genau wie das Kraxeln und Sprühen werden die Fights auf Dauer etwas langweilig. Hier ein bisschen sprayen, dort ein wenig kämpfen: Mehr bietet "Getting Up" -- abgesehen von astreiner Präsentation, guter Grafik, stimmigem Sound und spannender Story -- nicht. Wer mit der Graffiti- und Hip-Hop-Thematik etwas anfangen kann, dürfte sich daran aber nicht stören.
