Gaming-PCs zu Weihnachten: Hinweise und zwei Einsteiger-PCs
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Zu Weihnachten stehen bei vielen Gamern PCs auf den Wunschlisten. Wir geben Tipps rund das Zusammenstellen von PC, schauen aber auch, welche Vor- und Nachteile der Eigenbau im Vergleich zu einem Komplett-PCs hat. Zudem haben wir sechs Gaming-PCs als Beispiele für euch zusammengestellt, und zwar von 525 bis 1590 Euro.
PC-Zusammenstellungen - Hinweise
Bevor wir zu unseren sechs Weihnachts-PCs kommen, haben wir drei Tipps zu unseren Zusammenstellungen, die wir voranstellen wollen. Der erste Tipp: Lest auch die Infos zu den PCs, die nicht zu eurem Budget passen. Denn ihr findet dort möglicherweise auch Dinge, die auch für euren Wunsch-PC als Hinweis hilfreich sein können. Der zweite Hinweis: Unsere Zusammenstellungen dienen euch als Beispiele, welche Komponenten eine ausgewogene Auswahl für ihren jeweiligen Preis darstellen.
In diesem Artikel
- Seite 1 Gaming-PCs zu Weihnachten: Komplett-PC und Eigenbau
- Seite 2 Gaming-PCs zu Weihnachten: Sockel-Wahl und Enthusiasten-CPUs
- Seite 3 Gaming-PCs zu Weihnachten: CPU, Grafikkarte und weitere Bauteile
- Seite 4 Gaming-PCs zu Weihnachten: Hinweise und zwei Einsteiger-PCs
- Seite 5 Gaming-PCs zu Weihnachten: Vier PCs (Mittel- und Oberklasse)
- Seite 6 Bildergalerie
Dabei kann man freilich auch variieren, zum Beispiel bei allen Bauteilen den Einsteiger-PC als Vorlage nehmen, aber als CPU und Grafikkarte unsere Vorschläge für die "Oberklasse" wählen.
Quelle: MSI
Das MSI B450 Tomahawk Max verwenden wir in unserem Mittelklasse-PC für den AMD Ryzen 3600. Wer auf Intel umsatteln will, muss auch das Mainboard wechseln.
Somit kommt man für weniger Geld auf die gleiche Leistung, die unser Oberklasse-PC bietet. Man verzichtet lediglich auf besonders hochwertige weitere Komponenten, mehr Speicherplatz und ähnliches. Wichtig ist beim Austauschen von Komponenten vor allem der verwendete Sockel. Ihr könnt nicht einen Intel-Prozessor in einen unserer AMD-PCs einbauen, ohne auch das Mainboard zu wechseln. Und der letzte Hinweis: Da es aktuell im Weihnachtsgeschäft schon drunter und drüber geht, was Angebote und Preise angeht, kann es passieren, dass einzelne Komponenten aus unseren Beispiel-PCs günstiger, aber auch teurer sind, wenn ihr danach sucht. Vor allem falls sie teurer sind gilt daher: Sucht nach Alternativen zu dem Preis, den wir nannten. Denn so gut wie immer ist dies möglich. Eine Ausnahme wäre es, wenn wegen eines Nachfrageschubs eine komplette Produktkategorie im Preis nach oben springt, wie es vor Weihnachten beispielsweise im Jahr 2007 mit Nvidias GeForce 8800 GT oder vor einigen Jahren, da eine große Fabrik zerstört wurde, bei Festplatten der Fall war.
Gaming-PCs: Einstieg für 525 und 590 Euro
Für ein Budget von 525 beziehungsweise 590 Euro haben wir zwei Einsteiger-PCs zusammengestellt. Verzichtet man auf eine SSD und setzt auf nur acht Gigabyte RAM, wären rein leistungstechnisch auch PCs möglich, die nicht schwächer sind und nur 450 bis 500 Euro kosten. Wer also knapp bei der Kasse ist, könnte zunächst beim RAM und/oder der SSD sparen.
Quelle: XFX
XFX Radeon RX 570 RS XXX Edition
Ebenso lässt sich unter Umständen ein wenig sparen, wenn man nicht viel Speicherplatz braucht und die Festplatte weglässt, dafür dann bei der SSD zu einem Modell mit 480 bis 512 Gigabyte greift - passende Modelle gibt es nämlich ab und an schon für 40 bis 45 Euro. Wie ihr seht, sind RAM, SSD und Festplatte bei beiden PCs identisch. Beim Gehäuse und Netzteil haben wir ein wenig variiert, aber der Hauptunterschied sind die Prozessoren und Grafikkarten: Beim AMD-PC, der etwas günstiger ist, habt ihr mit dem Ryzen 5 2600X eine starke CPU, die mit ihren sechs Kernen 12 Threads verwalten kann. Als Grafikkarte steht ihr eine AMD RX 570 mit 8GB Videospeicher zur Seite. Der Intel-PC kostet etwa 13 Prozent mehr, dafür ist er aber vor allem wegen der Nvidia GTX 1650 Super um etwa 30 Prozent schneller. Wer will, der kann auch diese Grafikkarte in den AMD-PC einbauen. In diesem Falle wäre der AMD-PC dann zwar immer noch ein klein wenig langsamer als die Intel-Variante, da der Intel Core i5-9400F ein bisschen schneller in Spielen als der AMD Ryzen 5 2600X ist. Letzterer punktet mit einer potenziell höheren Zukunftssicherheit, da er durch Hyperthreading 12 Threads verwalten kann (die Intel-CPU nur sechs). Hier nun unsere beiden Einsteiger-PCs:
| Komponente | AMD-PC 525 Euro | Preis ab | Intel-PC 590 Euro | Preis ab | |
|---|---|---|---|---|---|
| CPU | AMD Ryzen 5 2600X (6x 3,6-4,2 GHz, HT) | 135 Euro | Intel Core i5-9400F (6x 2,9-4,1 GHz) | 145 Euro | |
| Mainbaord | Gigabyte GA-AX370M-Gaming 3 | 70 Euro | ASRock B360M Pro4 | 80 Euro | |
| RAM | 2x8GB G.Skill Aegis DDR4-2666 | 50 Euro | 2x8GB G.Skill Aegis DDR4-2666 | 50 Euro | |
| Grafikkarte | XFX Radeon RX 570 RS XXX | 130 Euro | Gainward GTX 1650 Super Pegasus | 175 Euro | |
| SSD | Patriot Burst 240GB | 30 Euro | Patriot Burst 240GB | 30 Euro | |
| Festplatte | Toshiba DT01ACA 1000GB | 35 Euro | Toshiba DT01ACA 1000GB | 35 Euro | |
| Gehäuse | Cooltek Drei | 30 Euro | Sharkoon T3-V | 30 Euro | |
| Netzteil | Cooler Master MasterWatt Lite v2 500W | 45 Euro | Xilence Performance C Series 550W | 45 Euro | |
| CPU-Kühler | Mitgelieferter Box-Kühler | 0 Euro | Mitgelieferter Box-Kühler | 0 Euro | |
| Gesamtpreis etwa | 525 Euro | Gesamtpreis etwa | 590 Euro |
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