Grand Theft Auto: Die größten Tops und Flops aus 25 Jahren

Special Olaf Bleich Benedikt Plass-Fleßenkämper Lukas Schmid
Grand Theft Auto: Die größten Tops und Flops aus 25 Jahren
Quelle: Rockstar Games

In 25 Jahren erlebte Rockstars Gangster-Saga Grand Theft Auto alle Höhen und Tiefen des Geschäfts. Die größten Tops und Flops der GTA-Geschichte!

Top: Open-World-Innovator

Egal, ob Liberty City, Los Santos oder San Andreas - Grand Theft Auto ist maßgeblich für die Entwicklung und den Erfolg des Open-World-Genres mitverantwortlich. So innovativ die ersten beiden Teile waren, so war es doch GTA 3, das Rockstars Actionserie vom Geheimtipp zum Megaseller machte und offene Spielwelten auf ewig veränderte. Letztere waren nicht neu und existierten bereits seit den 1980ern. Das Großstadt-Setting und die Darstellung des Lebens in Verbindung mit den spielerischen Freiheiten allerdings waren absolute "Gamechanger". Der dritte Teil nahm Spieler nicht an die Hand, sondern überließ ihnen die Wahl, wie sie das Action-Abenteuer angehen möchten.

Die erwachsene Thematik und die Präsentation unterstützten die Faszination, tiefer in die Welt von GTA einzutauchen und ihre Geheimnisse und Möglichkeiten zu entdecken. Diesen Aspekt hat sich die Serie bis heute bewahrt.

Nur Fliegen ist schöner: Grand Theft Auto schenkt Spielern traditionell alle Freiheiten zum Entdecken der Spielwelt und ihrer Möglichkeiten.  Quelle: Moby Games Nur Fliegen ist schöner: Grand Theft Auto schenkt Spielern traditionell alle Freiheiten zum Entdecken der Spielwelt und ihrer Möglichkeiten. 

Flop: Der große Leak von GTA 6

Im September 2022 platzte die Bombe: Über 90 Minuten Gameplay- und Videomaterial des mutmaßlichen sechsten Teils der GTA-Serie leakten und landeten im Netz. Für Rockstar Games war dies eine Katastrophe, schließlich stammte das Material aus einer sehr frühen Version von GTA 6 und spiegelte daher nicht das finale Produkt wider.

Darüber hinaus torpedieren derartige Leaks natürlich sämtliche PR- und Marketing-Planungen. Und so zog auch dieser Leak einen Rattenschwanz an Ermittlungen, Social-Media-Diskussionen und Berichten nach sich. Etwas Gutes hatte das Ganze aber auch: Der Leak schürte die Solidarität unter den Entwicklerstudios weltweit.

Der GTA-6-Leak entfachte eine Diskussion über die Berichterstattung über derartige Inhalte. Sollte man Bilder davon veröffentlichen und so den Tätern eine Bühne bieten? Das geleakte Material entsprang schließlich einem frühen Entwicklungsstadium des Spiels.  Quelle: Moby Games Der GTA-6-Leak entfachte eine Diskussion über die Berichterstattung über derartige Inhalte. Sollte man Bilder davon veröffentlichen und so den Tätern eine Bühne bieten? Das geleakte Material entsprang schließlich einem frühen Entwicklungsstadium des Spiels. 

Infolge der ungerechtfertigten Kritik, die sich auf Social-Media ob des unfertigen Gameplay-Materials breitmachte, veröffentlichte etwa Naughty Dog frühes Material von The Last of Us. Dadurch sollte deutlich gemacht werden, dass Szenen aus einem derart frühen Entwicklungsstadium eines Spiels längst nicht die finale Qualität darstellen. Nicht wenige hatten sich nämlich auf Basis des geleakten Materials das Maul über den Zustand von GTA 6 zerrissen.

Top: Popkultur-Phänomen

Wir haben es eingangs bereits erwähnt: Grand Theft Auto ist weit mehr als nur eine "normale" Spieleserie, die seit einem Viertelhundert besteht. GTA erarbeitete sich seinen Weg in die Popkultur und zog so auch die Augen des Mainstreams auf das Medium der Computer- und Videospiele.

Rockstar persiflierte immer wieder den amerikanischen "Way of Life" und band zugleich unzählige Anspielungen aus der Popkultur mit in seine Spielwelten und deren Bewohner ein.

Kein Wunder, dass Stars wie Samuel L. Jackson, Ricky Gervais oder Michael Madsen bereits in den frühen Serienteilen mit an Bord waren. Gleichzeitig wurde GTA wie kaum eine andere Gaming-Serie zitiert und etwa auch in Filmen und Serien immer wieder erwähnt.

Knallhart, bissig und mit hohem Wiedererkennungswert: Rockstar baute in seine Gangster-Serie unzählige Referenzen auf andere Medien ein. Zugleich aber wird GTA auch immer wieder gerne zitiert und ist längst selbst ein Teil der Popkultur.  Quelle: Moby Games Knallhart, bissig und mit hohem Wiedererkennungswert: Rockstar baute in seine Gangster-Serie unzählige Referenzen auf andere Medien ein. Zugleich aber wird GTA auch immer wieder gerne zitiert und ist längst selbst ein Teil der Popkultur. 

Der Actionstreifen Free Guy mit Ryan Reynolds in der Hauptrolle wurde etwa deutlich von Rockstars Open-World-Spiel inspiriert. Der Einfluss von GTA ist also inzwischen allerorts spür- und sichtbar. Das tat der Serie, aber vor allem auch dem Medium Games gut und macht Grand Theft Auto zu einer der wichtigsten Marken der Unterhaltungsindustrie.

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