Final Fantasy 7 Rebirth in der Vorschau: Wiedergeboren in einer offenen Welt
Special
Actiongeladene Kämpfe, eine spannende Story und eindrucksvolle Grafik: Ende des Monats erscheint Final Fantasy 7 Rebirth. Wir durften vorab mehrere Stunden reinspielen und uns anschauen, was uns in der offenen Spielwelt erwartet.
Der Februar ist wie ein wahrgewordener Traum für JRPG-Liebhaber. Nach Granblue Fantasy Relink und Persona 3 Reload steht nun der nächste große Release vor der Tür. Noch bevor am 29. Februar 2024 mit Final Fantasy 7 Rebirth der zweite Teil des erfolgreichen Remakes erscheint, durften wir erneut einen Blick hineinwerfen und etwa vier Stunden in der Spielwelt verbringen.
Dabei haben wir nicht nur ordentlich auf den Putz gehauen und gefährlichen Kreaturen den Garaus gemacht, sondern auch einiges über Protagonist Clouds Vergangenheit erfahren. Mal ganz zu schweigen von der Zeit, die wir mit Auflockerungen wie den Chocobo-Rennen verbracht haben, die natürlich nicht fehlen dürfen. Ein paar Überraschungen hatte unsere Anspiel-Session ebenfalls im Gepäck.
Nostalgie pur: Zurück in die Heimat
Gestartet haben wir mit einem Szenario, das uns sanft zurück in die Geschichte des ersten Teils geworfen hat - immerhin liegt der schon fast vier Jahre zurück. In einer Rückblende begleiten wir Cloud als Teenager in seine Heimatstadt Nibelheim. An seiner Seite befindet sich niemand Geringeres als Oberschurke Sephiroth.
Wenn ihr den ersten Teil oder das Original gespielt habt, schrillen nun wahrscheinlich eure Alarmglocken. Schließlich ist das kein Verbündeter der heldenhaften Truppe, sondern, ganz im Gegenteil, ein äußerst starker Feind. Das war jedoch nicht immer so und über diese Entwicklung sind auch unsere Gefährten erstaunt, wie während der kurzen Perspektivwechsel zurück zur Gegenwart deutlich wird.
Wir möchten euch nicht allzu viel vorwegnehmen, falls ihr die Geschichte noch nicht kennt. Jedoch behandelt der Abschnitt ein entscheidendes Ereignis, welches Sephiroth schlussendlich in den Wahnsinn treibt und zu dem Gegenspieler werden lässt, den wir bereits kennengelernt haben.
In diesem Zustand ist er nicht mehr wiederzuerkennen und wir mussten schwer schlucken angesichts dessen, was er zu diesem Zeitpunkt angerichtet hat.
Trotz unseres angeknackten Herzens war der Ausblick nach Nibelheim eine sehr schöne Ergänzung. Nicht nur, dass wir Cloud und Tifa in ihren Teenagerjahren kennenlernen dürfen, zwischendurch konnten wir sogar in die Rolle von Sephiroth schlüpfen und mit ihm höchstpersönlich kämpfen.
Ein wahres Action-Feuerwerk
Das ist aber nicht nur bezüglich der Story ein gelungener Einstieg zurück in das Universum, sondern auch ein Weg, uns das vertraute Kampfsystem wieder näherzubringen. Bis auf einige Anpassungen wie die Synchro-Angriffe, die jeweils zwei Gruppenmitglieder gemeinsam ausführen, fühlt es sich genauso an wie im Vorgänger Final Fantasy 7 Remake.
Quelle: Square Enix
Der flotte, actiongeladene Combat lässt sich bei entsprechend gefüllter Leiste jederzeit pausieren, damit die verschiedenen Kommandos ausgewählt werden können. Technisch gesehen läuft der Kampf im Hintergrund dabei weiter, allerdings in einem so langsamen Tempo, dass die Zeit schon fast stillsteht.
So könnt ihr nicht nur in aller Ruhe die nützlichsten Kommandos aussuchen, sondern auch mal kurz durchatmen. Vor allem in dem Abschnitt, der in unserer Session nach der Rückblende kam, konnten wir das gut gebrauchen.
Dort waren wir zurück in der Gegenwart - also kurz nach den Ereignissen am Ende des Vorgängers - und wurden nach einem Aufenthalt in der beschaulichen Stadt namens Kalm in die offene Welt entlassen. Die Story-Missionen führten uns quer durch die Graslande, über eine Chocobo-Farm, bis hin zu einem zwielichtigen Sumpf.
Quelle: Square Enix
Apropos Chocobos: Wie schon in unserer letzten Vorschau erwähnt, soll jedes der Tiere nicht nur einen Namen, sondern auch eine eigene Hintergrundgeschichte besitzen. Einen dieser treuen Gefährten haben wir nun bereits kennen und lieben gelernt. Es sind eben nicht nur treue Reittiere, sondern auch einfach sehr putzige Wesen.
Gute Vorbereitung ist die halbe Miete
Bei all der Niedlichkeit und der Ablenkung durch Nebenaufgaben solltet ihr aber nicht vergessen, eure Gruppe immer auf dem aktuellen Stand zu halten, was die Ausrüstung und Skills anbelangt.
Da immer drei Figuren gleichzeitig kämpfen und ihr frei zwischen den verschiedenen Gefährten hin- und herwechseln könnt, könnt ihr euch das Team so zusammenstellen, wie es euch in der aktuellen Situation am meisten weiterhilft.
Jeder Charakter besitzt einen eigenen Talentbaum, den ihr genau wie die richtigen Waffen und Accessoires gewissenhaft im Blick behaltet solltet. Wir stolperten kurz vor Ende unserer Session in einen Bosskampf, auf den wir nicht vorbereitet waren.
Das Wesen ließ keine Gnade walten und machte uns mühelos fertig, doch als wir kurz darauf mit der richtigen Ausstattung zurückkamen, wartete ein toll inszenierter Kampf mit einem sehr angenehmen Schwierigkeitsgrad auf uns.
Bildergalerie
Trotz allen Sorgen und der gedrückten Stimmung, weil die Gruppe nach wie vor gesucht wird und selbst gerade dabei ist, Spuren von Sephiroth ausfindig zu machen, gab es in unserer Zeit mit dem Abenteuer einige witzige Momente. Damit meinen wir nicht nur den ulkigen Anblick, wie unser tierisches Party-Mitglied Red XIII auf einem Chocobo reitet, sondern vor allem die Unterhaltungen zwischen den Charakteren.
