Final Fantasy 7 Rebirth in der Vorschau: Wiedergeboren in einer offenen Welt

Special Annika Menzel
Final Fantasy 7 Rebirth in der Vorschau: Wiedergeboren in einer offenen Welt
Quelle: Square Enix

Actiongeladene Kämpfe, eine spannende Story & eindrucksvolle Grafik: Bald erscheint Final Fantasy 7 Rebirth. Wir durften vorab mehrere Stunden reinspielen!

In Nibelheim könnt ihr zum Beispiel Tifas Zimmer durchstöbern, was während der Rückblende parallel von der Gruppe in der Gegenwart kommentiert wird. Der junge Cloud ist außerdem nicht gerade ein Meister des Taktgefühls und tritt schnell mal in ein Fettnäpfchen.

Da ist er sicher selbst ganz froh, dass Rebirth nur einen kurzen Blick in die Vergangenheit wirft und ansonsten in der großen Spielwelt in der Gegenwart der Story angesiedelt ist. Hier erwarten euch ganz klassische Open-World-Mechaniken, darunter im Land verteilte Türme, die ihr zur besseren Übersicht aktivieren müsst. Auch Nebenquests und andere Aufträge scheint das Spiel mehr als genug auf Lager zu haben.

Der letzte Schliff vor der Wiedergeburt

Eine Sache, die in JRPGs leider immer noch nicht selbstverständlich ist, ist eine deutsche Synchro. Viele Titel bieten mittlerweile zwar komplett deutsche Texte, aber nur eine Sprachausgabe auf Englisch oder Japanisch an.

Aerith und Cloud unterhalten sich während eines Feuerwerks. Quelle: Square Enix Final Fantasy 7 Rebirth geht im Gegensatz dazu zum Glück, wie schon der vorherige Teil, mit besserem Beispiel voran und ist komplett auf Deutsch vertont.

Manche Charaktere klingen zwar etwas gewöhnungsbedürftig, insgesamt ist das Spiel aber schön synchronisiert und bietet eine tolle Alternative zum sprachlichen Mix, der sonst in japanischen Titeln gerne mal für Ablenkung sorgt.

Da verzeiht man auch das ein oder andere kleine, technische Gebrechen, mit dem Rebirth beim Anspielen noch zu kämpfen hatte. So fühlten sich die Bewegungsabläufe beim Erkunden der Welt, egal ob zu Fuß oder zu Chocobo, stellenweise noch nicht ganz sauber an.

Wir gehen davon aus, dass das Entwicklerteam bis zum Release ohnehin noch den letzten Feinschliff vornehmen wird und der erfolgreichen Wandertour dann nichts mehr im Wege steht. Ansonsten verlief die Anspiel-Session zudem bereits problemlos: Alles lief flüssig, es gab keine Bugs oder andere Probleme und optisch macht das Spiel einiges her.

Die Karte der Spielwelt ist noch größtenteils verdeckt und muss erst erkundet werden. Quelle: Square Enix Stilistisch ist Rebirth, wie nicht anders zu erwarten war, genau wie der erste Teil gehalten. Die Charaktere sehen aufgrund der recht großen Augen und teils Anime-typischen Körperproportionen stärker nach einem klassischen JRPG aus, als es zum Beispiel bei Final Fantasy 16 der Fall ist.

Das ist einerseits Geschmackssache und andererseits nichts Neues, da wir eine komplette Stiländerung weder erwartet haben noch sie uns wünschen!

Die grafische Qualität der Charaktere und vor allem der Landschaften ist ungemein hoch und kommt durch die Power der PlayStation 5 so richtig zur Geltung, noch mehr, als es beim Vorgänger auf PS4 der Fall war.

Cloud reitet auf einem Chocobo und ist dabei auf Schatzsuche. Quelle: Square Enix Seinen Platz in unserem Ausblick auf die Grafik-Bomben 2024 hat sich Final Fantasy 7 Rebirth also redlich verdient. Was sich dagegen inhaltlich verändert hat und welche Abzweigungen das Remake im Vergleich zum Original aus PlayStation-1-Zeiten nimmt, wird sich Ende des Monats zeigen.

Wenn ihr den Vorgänger gespielt habt, wisst ihr abgesehen von einigen Neuerungen also schon, was euch im Kern von Rebirth erwartet: viele, toll animierte Zwischensequenzen, eine beeindruckende Grafik und ein actionreiches Kampfsystem, das trotzdem eine Prise Taktik erfordert. Wir sind optimistisch, dass Rebirth an den Erfolg des Remakes anknüpfen kann.

Final Fantasy 7 Rebirth wird am 29. Februar 2024 exklusiv für PS5 veröffentlicht. Damit erscheint der zweite von drei angekündigten Teilen der Remakes, welche das Original aus dem Jahr 1997 neu interpretieren. Ob das Spiel seinem Vorgänger das Wasser reichen kann und ob sich die offene Spielwelt in der aktuellen Open-World-Flut behaupten kann, erfahrt ihr dann in unserem Test. Transparenzhinweis: Die Preview-Version wurde uns vom Publisher zur Verfügung gestellt.

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