Zehn Jahre hat es gedauert. Nun wird die Story von Final Fantasy VII endlich fortgesetzt -- mit einem frischen Helden und neuem Spielprinzip.
Schnell wie der Blitz
Das Zielsystem funktioniert nach wie vor gut: Drücken Sie den R1-Button, taucht ein fettes grünes Fadenkreuz auf. Haben Sie einen Schurken im Visier, wird dieser markiert. Jetzt drücken Sie nochmals die R1-Taste, und schon machen sich Ihre Kugeln auf die tödliche Reise.
Und tschüss: Dieser Schurke hat gerade eine von Vincents Materia-Attacken zu spüren bekommen. (PS2)
Ist die Wumme mit einem der drei magischen Materia-Steinchen veredelt, können Sie die Sekundär-Funktion nutzen: Mit L1 schleudern Sie dem Lumpenpack Feuerbälle, Elektro- und Eisblitze um die Ohren. Aber: Trotz der kinderleichten Steuerung will nicht so recht Freude aufkommen. Daran sind nicht allein die Grafik-Ruckler und das Fehlen der Gegner-KI schuld. Es liegt vielmehr an den wirklich gut inszenierten Zwischensequenzen. Klingt paradox, ist aber so. Denn von den Echtzeit-Filmchen gibt es einfach zu viele. Es vergeht kaum eine Ballerminute ohne irgendeine Sequenz, in der Sie sich anschauen, wie eine Tür geöffnet wird, die nächste Todesschwadron anrauscht oder Vincent von irgendwem vollgetextet wird. Einem "Final Fantasy"-Rollenspieler macht das sicherlich Spaß, Action-Liebhabern platzt bei den ständigen Unterbrechungen aber schnell der Kragen -- da kann die Geschichte noch so spannend sein. Zudem ist "Dirge of Cerberus" leider viel zu leicht ausgefallen.
