Dirge of Cerberus getestet

Test Andreas Szedlak

Zehn Jahre hat es gedauert. Nun wird die Story von Final Fantasy VII endlich fortgesetzt -- mit einem frischen Helden und neuem Spielprinzip.

Ein Colt für alle Fälle

Alte Bekannte: Es gibt ein Wiedersehen mit Tifa, Barret, Cid, Cloud, Red XIII und weiteren FF7-Gefährten. (PS2) Alte Bekannte: Es gibt ein Wiedersehen mit Tifa, Barret, Cid, Cloud, Red XIII und weiteren FF7-Gefährten. (PS2) Die Bleispritze von Mr. Valentine ist verdammt vielseitig. Sie können verschiedene Griffe, Läufe und Magazine miteinander verbinden und sich so eine Flinte ganz nach Ihrem Geschmack bauen. Sie brauchen eine MP, um eine Horde Gegner aus dem Verkehr zu ziehen? Kein Problem: Schrauben Sie einfach einen kurzen Lauf an den Gewehrgriff und bestücken Sie das Teil mit einem fetten Trommelmagazin: Fertig ist der hochfrequente Nahkampfballermann. Wollen Sie den Feindeskader aus der Ferne mit punktgenauen Treffern beharken, bauen Sie sich ein Scharfschützengewehr. Hierzu setzen Sie einen langen Lauf auf den Griff und stecken ein Zielfernglas obendrauf. Insgesamt drei Konstruktionen dieser Art können Sie mit sich herumschleppen. Via L2-Button wechseln Sie rasend schnell zwischen den Schießprügeln hin und her.

Ballermann bauen: Vincents Revolver können Sie jederzeit im Umrüsten-Menü umbauen. (PS2) Ballermann bauen: Vincents Revolver können Sie jederzeit im Umrüsten-Menü umbauen. (PS2) Nicht nur der Waffenwechsel geht flott vonstatten, auch die Deep-Ground-Soldaten (so heißt die feindliche Militäreinheit) verarbeiten Sie in null Komma nix zu Pixelstaub. Das liegt zum einen daran, dass sich Ihre Widersacher wie Schlachtvieh verhalten: Entern Sie einen neuen Bereich, laufen sie auf ihre Posten und bleiben schön brav stehen, bis Sie sie mit Blei vollgepumpt haben. Zum anderen ist das der überarbeiteten Kontrolle geschuldet: Wenn Sie den Feuerknopf drücken, zoomt die Kamera nicht mehr wie bei der japanischen Fassung auf die Schulter Ihres Helden, sondern bleibt an Ort und Stelle -- also hinter Ihrem Mann. Das bringt nicht nur mehr Übersicht, Vincent lässt sich aus dieser Third-Person-Perspektive auch deutlich besser und schneller steuern.

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