FIFA 23: Alle Gameplay-Änderungen im Überblick - Seite 3
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HyperMotion 2.0, Power Shots und überarbeitete Standardsituationen: Wir haben FIFA 23 angespielt und verraten, welche Neuerungen es in Sachen Gameplay gibt.
Dazu kommt noch eine Reihe kleiner Änderungen: Die Ingame-Physik wurde beispielsweise überarbeitet. Körperteile reagieren jetzt etwas realistischer, wenn sie vom Ball getroffen werden. Sogar die einzelnen Finger eures Torhüters verbiegen sich, wenn er eine spektakuläre Parade hinlegt. Die Tornetze sind jetzt nicht mehr eine Art unsichtbare Mauer, gegen die ihr einfach rennen könnt. Stattdessen können sich Spieler jetzt in den Maschen verheddern, das Gleichgewicht verlieren und hinfallen. Es gibt deutlich mehr Abschluss- und Passmöglichkeiten. Dank neuer Animationen lassen sich jetzt auch Tore per Aufsetzer, Flugkopfball oder Backspin-Schuss erzielen. Bei Zuspielen zum Teamkameraden könnt ihr sogar euren Hintern nutzen!
Es gibt tonnenweise personalisierte Laufstile für Spieler wie Christian Pulisic, Alphonso Davies, oder Vinicius Junior und auch im Bereich der Skill Moves hat sich einiges getan: FIFA 23 hat unter anderem die von Lionel Messi inspirierten Stutter Feints und den Explosive Fake Shot von Mbappé im Angebot. Außerdem führen Linksfüße jegliche Tricks nun auch endlich mit dem richtigen Fuß aus. Torhüter wirken noch menschlicher und lunzen um einen Spieler herum, der ihnen im Blickfeld steht.
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Die KI wurde generell nochmal überarbeitet: In Offline-Matches gegen computergesteuerte Teams soll die CPU sogar taktische und personelle Änderungen aufgrund des Spielstands machen. Außerdem sollen die Übergänge zwischen den verschiedenen Schwierigkeitsgraden deutlich flüssiger ausfallen.
Kampfansage an Meta-Gameplay
Und da ist noch lange nicht Schluss. EA Sports will vor und nach dem Release von FIFA 23 regelmäßige Community-Meetings abhalten, in denen das Feedback der Spieler gesammelt werden soll, um es für kommende Gameplay-Updates zu verwenden. Was dort bereits in der Vergangenheit zur Sprache kam: Spielerwechsel sind irgendwie zu fummelig und Schüsse innerhalb des Strafraums oft nicht effektiv genug.
"Für viele Spieler fühlte es sich an, als würden sie gegen eine Wand anrennen", verrät Sam Rivera. "Der Torhüter und die KI-Verteidiger blockten einfach alles weg." Deshalb wurden Auto-Blocks für FIFA 23 generft. Auch die beliebte Taktik, einfach nur den Bus zu parken und auf Konter zu lauern, soll in Zukunft nicht mehr so gut funktionieren.
"Wir werden definitiv gegen Meta-Gameplay vorgehen", verspricht Rivera. Ob das stimmt, werden wir aber wohl erst im Herbst dieses Jahres sehen. FIFA 23 erscheint am 30. September 2022 für PC, Playstation 4+5, Xbox One, Xbox Series und Google Stadia. Über eine mögliche Demo-Version ist bisher noch nichts bekannt.
