FIFA 23: Alle Gameplay-Änderungen im Überblick - Seite 2
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HyperMotion 2.0, Power Shots und überarbeitete Standardsituationen: Wir haben FIFA 23 angespielt und verraten, welche Neuerungen es in Sachen Gameplay gibt.
Ein paar andere neue Gameplay-Kniffe gibt es aber auch noch. Und die kommen sogar für alle Plattformen, sind also nicht exklusiv für die Current-Gen-Konsolen: Mit den Power Shots führt FIFA 23 beispielsweise eine neue Art von Abschluss ein, der ein bisschen mit den Skill des Spielers fordert. Habt ihr euch genug Raum verschafft, könnt ihr mit L1+R1 einen Schluss aufladen und ihm so mehr Power und Präzision verleihen. Im Idealfall entstehen so richtig schöne Treffer, im Worst Case perfektes Material für Ups, die Pannenshow.
Ihr müsst nämlich manuell zielen. Wer dabei auch nur leicht mit dem linken Stick verrutsch, ballert den Ball gerne mal auf die Tribüne oder lässt ihn am Pfosten vorbeikullern. Oder euer Versuch wird gänzlich geblockt. Power Shots haben eine längere Animation. Euer Gegner hat also mehr Zeit, sich noch in die Flugbahn zu werfen oder euch den Ball zu stibitzen. Alles in allem also ein nettes kleines Risk-and-Reward-Spielchen, das dem Offensivspiel eine weitere Facette verleiht.
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Das ist neue bei Ecken und Elfern
Darüber hinaus wurden alle ruhenden Bälle überarbeitet, um sie zugänglicher zu machen. "In diesem Jahr, in dem gleich zwei WMs stattfinden, waren Freistöße und Strafstöße extrem wichtig für uns", erzählt uns Producer Sam Rivera im Interview. "Wir wollten also ein intuitiveres System, das gleichzeitig immer noch eine gewisse Herausforderung für Veteranen bietet."
In der Praxis bedeutet das: Statt mit einem kreisförmigen Cursor dahin zu zielen, wo ihr den Ball haben wollt, dreht ihr mit dem linken Stick jetzt nur noch eure Kamera. Eine Vorschau-Linie zeigt dabei an, wo der Ball ungefähr landen könnte.
Mit dem rechten Stick könnt ihr euch dann noch aussuchen, wo ihr den Ball treffen mit eurem Fuß treffen wollt. Das wirkt sich dann wiederum auf die Flugbahn, die Höhe oder den Spin aus. Ihr könnt also auch richtig schicke Außenrist-Freistöße in den Winkel schweißen, so wie einst Roberto Carlos. Auf der Defensive gibt es jetzt zudem die Möglichkeit, einen Spieler hinter der Mauer auf den Boden zu legen, um so flache Schüsse zu blocken.
Quelle: EA Sports
FIFA 23 angespielt: Alle Gameplay-Neuerungen im Überblick. (5)
Bei Elfmetern ist neuerdings noch mehr Timing gefragt. Wenn ihr am Punkt steht, seht ihr jetzt eine Art pulsierenden Kreis um den Ball, der immer kleiner wird. Nun müsst ihr genau den Moment abpassen, in dem dieser Kreis möglichst klein ist, um einen gezielten Schuss abzugehen. Wie schnell der Kreis pulsiert, hängt dabei von der Spielsituation ab.
Der alles entscheidende Schuss in der Nachspielzeit ist natürlich deutlich nervenaufreibender. Auch der Ruhe-Wert eures Spielers ist von Bedeutung. "Unser bisheriges System war nicht besonders nutzerfreundlich", so Rivera. "Es war sehr sensibel, man musste sehr vorsichtig zielen." Die Überarbeitung soll da Abhilfe schaffen.
Die neue Art zu grätschen
FIFA 23 führt zudem eine neue, härtere Art von Zweikämpfen ein, mit denen sich besonders Power Shots gut kontern lassen. Wenn ihr R1 und die Viereck-Taste gleichzeitig drückt, führt euer Verteidiger eine aggressivere Grätsche aus. Die ist zwar nicht vergleichbar mit den Blutgrätschen der PS2-Ära, mit denen ihr Verletzungen und rote Karten provozieren konntet. Bei einer erfolgreichen Aktion klärt ihr den Ball aber deutlich weiter weg als bei einem Standard-Tackling.
"Nach einer normalen Grätsche versucht man ja eher, im Ballbesitz zu bleiben. Das kann aber gerne mal in die Hose gehen", erklärt Sam Rivera das Feature. "Mit einer harten Grätsche bolzt ihr den Ball einfach nur weg, um in der Abwehr für Ruhe und Sicherheit zu sorgen." Das fühlt sich besonders mit Weltklasse-Verteidigern richtig befriedigend an.
