FIFA 21: Neue Features, neue Icons, weniger Ligen - Leak verrät erste Infos

Special David Benke
FIFA 21: Neue Features, neue Icons, weniger Ligen - Leak verrät erste Infos
Quelle: EA

Nur wenige Tage nach dem offiziellen Reveal von FIFA 21 wimmelt es im Internet gerade nur so von Infos und Leaks zum neuen EA-Kicker. Über das Wochenende ist offenbar ein erster Gameplay-Clip an die Öffentlichkeit geraten, der einige interessante Details zu neuen Features und Inhalten des Spiels verrät. Wir fassen für euch mal alles Wichtige zusammen.

Mit einem großen Reveal-Trailer hat EA Sports am 23. Juli den neuesten Teil seiner FIFA-Serie vorgestellt und in dem Zusammenhang gleich mal ein paar Infos folgen lassen. So wissen wir jetzt unter anderen, dass Kylian Mbappé das Cover schmücken wird, der Karrieremodus ein paar Neuerungen wie eine interaktive Spielsimulation bekommen hat oder das Gameplay mit zusätzlichen Dribbling- und Pass-Features erweitert wurde. Den Rest wollen die Macher dann im August Stück für Stück preisgeben - wenn ihnen Leaks nicht zuvor kommen. Denn bereits jetzt kursieren im Netz ein paar spannende inoffizielle Details zu FIFA 21, die wir euch in diesem Artikel gerne mal zusammenfassen wollen.

Auf die neuen Gameplay-Features wie das Agile Dribbling-System oder die Kreativen Läufe wollen wir an dieser Stelle nicht eingehen. Die hat EA Sports ja bereits selbst angekündigt und mit einem ausführlichen Blog-Post auf der hauseigenen Webseite vorgestellt. Stattdessen schauen wir mal auf ein paar Funktionen, die die Macher noch nicht offiziell angekündigt haben, von einigen spitzfindigen Nutzen aber trotzdem schon entdeckt wurden. Die meisten davon stammen aus einem geleakten Gameplay-Clip, der auf dem Twitter-Kanal FIFA21News auftauchte und eine Partie zwischen dem FC Liverpool und Manchester City zeigt.

HINWEIS: Die Szenen im Video stammen aus der PS4-Fassung von FIFA 20. Aus rechtlichen Gründen dürfen wir weder eigenes Material noch die geleakten Clips zeigen.

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Neue Gameplay-Features

Darin zu sehen ist unter anderem die Option, einen Abstoß nun auch zu einem Mitspieler innerhalb des eigenen 16ers auszuführen. Das ist im echten Fußball bereits seit Beginn der Saison 2019/2020 erlaubt, nachdem das International Football Association Board eine entsprechende Regeländerung vornahm. In FIFA könnte dieser Kniff euch einigen Ärger ersparen. Bis dato lassen sich Kurzpässe zum Mitspieler an der Strafraumgrenze nämlich kinderleicht vom Gegner abfangen.

Nächstes spannendes Detail: Nach einem an euch verübten Foul könnt ihr neuerdings offenbar den Vorteil ablehnen. Dafür ihr müsst ihr in der entsprechenden Spielsituation lediglich die die L2- und R2-Tasten gleichzeitig drücken. Danach wird das Spiel wohl unterbrochen und mit dem euch zustehenden Freistoß fortgesetzt. Eine Praxis, die im echten Fußball nur selten genutzt wird, angesichts der gefährlichen Standards in FIFA aber durchaus Sinn ergibt.

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Wenn ihr euren Angriff lieber komplett von vorne spielen wollt, statt auf Vorteil oder Freistoß zu hoffen, dann gibt es dafür nun auch ein Möglichkeit: das neu eingeführte Rewind-Feature. Im Menüpunkt Sofort-Wiederholung könnt ihr nun mit den Schulter-Tasten vor- und zurückspulen und dann mit einem Druck aufs Touchpad zu einem Punkt im Match zurückspringen. Nette Idee.

Neue Präsentation

Auch in Sachen Präsentation hat sich nochmal etwas getan - wenn auch nur in geringem Maße. So haben die im Gameplay gezeigten Akteure von Liverpool und City teilweise neue Face Scans spendiert bekommen, ebenso wie Erling Haaland von Borussia Dortmund oder einige Akteuere von Olympique Lyon, die im Reveal-Trailer zu sehen waren. In der Community munkelt man sogar von einer komplett lizenzierten französischen Spitzenklasse mit authentischen Stadien und Spielern.

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Die Schiedsrichter scheinen nun ebenfalls noch realistischer zu sein. Im vorhandenen Material haben ein paar aufmerksame Nutzer den Namen Mike Dean entdeckt. Der ist tatsächlich Referee in der britischen Premier League. Gut möglich also, dass die sich Ingame nun über echte Unparteiische und damit ein zusätzliches Maß an Realismus freuen darf. Dafür könnten auch mehr Emotionen bei den Spielern sorgen. Nach einem Gegentor drischt Man-City-Keeper Ederson etwa frustriert den Ball ins eigene Netz, während Torschütze Mohamed Salah seinen Treffer noch euphorischer feiert.

Apropos Feiern: Hier müssen sich FIFA-Fans wohl von einigen Optionen verabschieden. Unter anderem scheint die von vielen Ultimate-Team-Spielern verhasste "Sssh"-Geste gestrichen worden zu sein. Das legt zumindest ein Blick in die Jubel-Tastenkombinationen von FIFA 21 (jetzt kaufen 59,95 € ) nahe. Während ihr im Vorgänger noch den Finger an die Lippen heben könnt, indem ihr im Lauf den rechten Stick nach rechts gedrückt haltet, ist dieser Befehl nun komplett aus der Liste verschwunden. Im Gegenzug haben es dafür der Cry-Baby-Jubel von Mbappé oder der Mediations-Jubel von Erling Haaland ins Spiel geschafft.

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Neue Icons, weniger Ligen

Das ist aber noch nicht alles, auch Ultimate-Team-Spieler dürfen sich in FIFA 21 auf ein paar Neuerungen freuen. Angekündigt wurden unter anderem schon ein Koop-Modus sowie erweiterte Anpassungsmöglichkeiten für euren Verein. Die Riege der verfügbaren Icons wird ebenfalls wieder etwas Zuwachs bekommen. Von EA offiziell angekündigt wurde unter anderem Mancheser-United-Legende Eric Cantona. Darüber hinaus sind aber auch schon andere Spieler bereits bekannt: Laut DiscoveryFut wird beispielsweise auch Triple-Sieger Samuel Eto'o das Icon-Line-Up verstärken.

Zudem wird die Anzahl der wöchentlichen Division-Rivals-Partien auf 40 Stück begrenzt. Das geht aus einem Twitter-Post der Seite FIFA21News hervor, der einen entsprechenden Screenshot zeigt. Demnach wird das System von Rivals künftig mehr dem von Squad Battles ähneln. Ihr dürft also so viele Matches spielen wie ihr wollt, nach dem wöchentlichen Limit sammelt ihr allerdings keine Skill Punkte mehr, mit denen ihr in der Rangliste aufsteigt. Apropos Rang: Laut Twitter-User FutSpy wird es in Fut Champions neuerdings eine Top 200 statt einer Top 100 geben. Das soll für fairere Belohnungen für Weekend-League-Spieler sorgen.

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Abschließend gibt es dann noch ein paar weniger gute Nachrichten. Wie Twitter-Nutzer NonoLoko10 herausgefunden haben will, müsst ihr in FIFA 21 nämlich wohl auch auf einige Spielklassen verzichten. So sollen etwa die chilenische Primera Division und die kolumbianische Liga Dimayor in der Team-Auswahl nicht mehr verfügbar sein. Das legt auch die offizielle Website der Liga Dimayor nahe, in der EA Sports mittlerweile als offizieller Partner verschwunden ist.

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