Mit F.E.A.R. landete Monolith einen Horror-Hit, der noch so manchem in den Knochen steckt. Kann der zweite Teil an den Erfolg anknüpfen?
Das Geschehen in F.E.A.R. 2 setzt zirka 30 Minuten vor der gigantischen Explosion ein, mit der die Forschungsanlage des Projektes Origin zerstört wurde und der erste Teil endete. Unser Mann heißt Michael Becket. Er ist Mitglied einer Spezialeinheit, die den Auftrag bekommt, die Präsidentin des Armacham-Waffenkonzerns in ihrem Firmensitz dingfest zu machen. Doch als wir dort ankommen und in das Gebäude eindringen, wird schnell klar, dass hier nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Der Haupteingang ist verrammelt, im Inneren liegen überall Leichen verstreut und plötzlich greift uns eine feindliche Miliz an. Hier scheint wohl jemand eine blutige Säuberungsaktion durchzuführen. Nachdem uns Frau Präsidentin über Funk um Hilfe ruft, wissen wir, dass dies alles andere als ein Routine-Einsatz ist …
Schon nach wenigen Spielminuten wird klar, dass die Entwickler beim Leveldesign auf Bewährtes setzen. Wie vom Vorgänger bekannt, sind die Abschnitte teilweise beklemmend eng, Außenareale sind eher selten und die Nadel im Heuhaufen ist leichter zu finden als ein hell erleuchteter Raum in F.E.A.R. 2. Dazu gesellen sich ein paar neue Schauplätze wie die Trümmertäler der fiktiven Metropole Fairport oder eine Grundschule, die dem Namen nach von Almas Vater Harlan Wade gegründet wurde. Was, ihr kennt Alma nicht? Die fleischgewordene Ausgeburt der Hölle, das schreckenerregendste Gör der Videospielgeschichte? Dann ist wohl Nachhilfe angesagt.
Auf der nächsten Seite: Schockmomente
