F1 23 im großen Test: EA kann's ja doch - so gut ist F1 23!
Test
Die Situation der virtuellen Formel 1, kurz gehalten: Das letztjährige F1 22 war nach einigen gelungenen Teilen ein ziemlicher Reinfall. Seit der Übernahme durch Electronic Arts wirkt die offizielle Racing-Spielereihe von Codemasters wie ein Schatten ihrer selbst - bis jetzt. Mit F1 23 klappt der Sprung zurück in die Königsklasse des virtuellen Rennsports. Unsere Review zu F1 23.
Bei der Karriere und dem Mein-Team-Modus gibt es nur sporadische Änderungen. Die Karriere ermöglicht es uns wieder, die erste Saison in der Formel 2 zu starten, also der Unter- und Juniorenliga der F1. Sobald wir den Schritt in die Königsklasse geschafft haben, dürfen wir uns auf ein dynamisches und intensives Racing-Erlebnis einstellen. Berühmte Fahrer können jederzeit überraschend das Team wechseln, und uns ist es uns möglich, in maximal fünf aneinandergereihten Saisons vom unspektakulären Williams-Fahrer, der um die letzten Plätze kämpft, bis zum berühmten Ferrari-Fahrer aufzusteigen. Im Mein-Team-Modus designen wir unser eigenes Team, bestimmen, welcher Motor in unserem nagelneuen Boliden steckt und welche Sponsoren unser elftes Team der F1 unterstützen. Auch abseits der Rennwochenenden stehen etliche Entscheidungen an. Es gibt etwa eine Art Fertigkeitsbaum, wo wir unser Auto für die laufende Saison verbessern, viele Entscheidungen im Marketingbereich und sogar einen großen und dynamischen Fahrermarkt.
Dabei können wir Fahrtalente aus der aktuellen F1 und F2 rekrutieren. Dabei wichtig: Wie auch schon bei den letzten Teilen der Codemasters-Reihe wird die F2-Saison 2023 Post-Launch nachgereicht. Es gibt aber natürlich auch wieder die Legenden, wie Michael Schumacher, Ayrton Senna oder Nico Rosberg. Neu dabei sind diesmal die dreifache W-Series-Siegerin Jamie Chadwick, F1-Weltmeister Nigel Mansell, Kamui Kobayashi und Pastor Maldonado. Wer es hingegen nicht in F1 23 geschafft hat: Die zwei charmanten Weltmeister Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen - sehr schade. Auch etwas schade ist, dass die neuen insgesamt acht My-Team-Icons, zu denen auch die vier wichtigsten Braking-Point-Charaktere zählen, nur der Deluxe-Edition vorenthalten sind.
Also, an alle neuen und alten Fans der F1-Reihe von Codemasters, die über einen Einstieg in die virtuelle Formel 1 nachdenken: Der Zeitpunkt war nie besser, da F1 23 das vermutlich bestgeschnürte Spielepaket der letzten Jahre mit sich bringt. Darüber hinaus präsentiert sich der neue EA-Racer so zugänglich wie nie zuvor. Wer also bisher der Reihe fern geblieben ist und Spaß am virtuellen Rennsport hat, der sollte sich F1 23 unbedingt genauer anschauen.
Übersicht: Alle My-Team-Icons in F1 23
Seit 2021 fügt Codemasters mit jedem Spiel gleich mehrere neue legendäre Fahrer sowie Ikonen der Formel 1 zum Spielinhalt hinzu. Dabei können wir jedes der aufgezählten Fahrertalente auch für unser ganz eigenes F1-Team rekrutieren. Damit ihr einen Überblick habt über die aktuelle Liste, haben wir euch alle Ex-Fahrer und Ikonen in F1 23 in einer Liste zusammengefasst:
- Michael Schumacher (hinzugefügt in F1 2021)
- Ayrton Senna (F1 2021)
- Alain Prost (F1 2021)
- Jenson Button (F1 2021)
- Felipe Massa (F1 2021)
- David Coulthard (F1 2021)
- Mika Häkkinen (F1 22)
- Nico Rosberg (F1 22)
- Mark Webber (F1 22)
- Jacques Villeneuve (F1 22)
- Nigel Mansell (F1 23)
- Jamie Chadwick (F1 23)
- Kamui Kobayashi (F1 23)
- Pastor Maldonado (F1 23)
- Aiden Jackson (F1 23, Braking Point)
- Casper Akkerman (F1 23, Braking Point)
- Devon Butler (F1 23, Braking Point)
- Callie Mayer (F1 23, Braking Point)
Das zweite Story-Kapitel Braking Point: Wie gut!
Wir möchten natürlich auch ein paar Worte zum zweiten Kapitel des 2021 eingeführten Story-Modus verlieren - auch ein wichtiger Teil der Spielerfahrung in F1 23. Die aus 17 Kapiteln bestehende Geschichte rund um den britischen F1-Youngster Aiden Jackson hat aus alten Fehlern gelernt und präsentiert sich spürbar hochwertiger und spannender als in F1 2021.
