Exodus: So gute Nebenquests, dass die Belohnungen egal sind - hohe Ziele für SciFi-RPG im Stil von Mass Effect
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Exodus, das neue Sci-Fi-RPG von ehemaligen Mass-Effect-Entwicklern, soll mehr auf narrative Tiefe als auf repetitive Standard-Quests setzen. Das sagen der Narrative Director und der Game Director im Interview.
Exodus von Archetype Entertainment, einem Team, das aus Veteranen von Bioware besteht, die unter anderem für Mass Effect verantwortlich waren, soll der nächste Hoffnungsträger in Sachen Sci-Fi-RPG werden, wenngleich es zwischendurch schlechte Nachrichten zum Entwicklerstudio gab. Nun haben sich der Narrative Director Drew Karpyshyn und der Game Director Chris King im Interview zu der Quest-Mechanik des Spiels geäußert. Die soll sich von bisherigen Spielen unterscheiden, und Spieler sogar ohne Belohnungen bei der Stange halten.
Mit welchen Gameplay-Mechaniken soll Exodus Spieler motivieren?
Die Entwickler möchten typische Mechaniken moderner Open-World-Spiele, wie das Abarbeiten von Aufgaben, vermeiden und stattdessen eine organische Spielerfahrung erschaffen, bei der Nebenaufgaben nicht als bloße Streckung der Spielzeit wahrgenommen oder aufgrund der zu erwartenden Belohnungen oder Erfahrungspunkte gespielt werden. Jeder Spieler soll die Wahl haben, welche zusätzlichen Aufgaben er in der Welt übernehmen möchte.
So sollen Spieler zu Mitgestaltern des Spielerlebnisses werden und sich jeder Durchgang jedes Spielers anders anfühlen. Game Director Chris King möchte erreichen, dass Nebenquests in den Augen der Spieler trotzdem wichtig sind und Neugier entfachen, statt nur dazu zu dienen, die Spielzeit mit oberflächlichen Inhalten künstlich zu verlängern. Nebenaufgaben sollen dabei ebenfalls ermöglichen, in der Hauptgeschichte nur angedeutete Inhalte weiter zu vertiefen.
"Wir möchten nicht, dass sich Inhalte aufgesetzt anfühlen oder Spieler das Gefühl haben, sie machen es nur aus Pflichtgefühl oder weil sie die Erfahrungspunkte brauchen. Nebenquests sollen etwas sein, das sie auch ohne Belohnung angehen würden. Natürlich gibt es Belohnungen, aber wir möchten, dass jeder denkt: 'Das interessiert mich, das möchte ich erkunden'." (Narrative Director Drew Karpyshyn, maschinell übersetzt)
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Quelle: via GamesRadar+
