Natürlich braucht eine gute Gruppe in Etrian Odyssey Nexus auch Heiler und Unterstützer, die den Schadensausteilern unter die Arme greifen.Im Folgenden erfahrt ihr, was die unterschiedlichen Support-Klassen auszeichnet.
Inhaltsverzeichnis
- Seite 1 Etrian Odyssey Nexus: Die wichtigsten Tipps und Tricks
-
Seite 2
Etrian Odyssey Nexus: Die Schadensklassen im Überblick
- 2.1 Schadensklassen: Hero
- 2.2 Schadensklassen: Survivalist
- 2.3 Schadensklassen: Ronin
- 2.4 Schadensklassen: Highlander
- 2.5 Schadensklassen: Gunner
- 2.6 Schadensklassen: Ninja
- 2.7 Schadensklassen: Zodiac
- 2.8 Schadensklassen: Imperial
- 2.9 Schadensklassen: Pugilist
- 2.10 Schadensklassen: Shogun
- 2.11 Schadensklassen: Landsknecht
- 2.12 Schadensklassen: Nightseeker
- Seite 3 Etrian Odyssey Nexus: Die Support-Klassen im Überblick
- Seite 4 Bildergalerie
Verteidigerklasse: Protector
Steckbrief Protector
Rolle: Defensive+ (Vorderreihe)
Waffe(n): Schwert, Speer
Sammel-Skill: Chop
Empfohlene Subklassen: Ninja und War Magus
Quelle: PC Games
Etrian Odyssey Nexus Verteidigerklasse: Protector
Der Protector ist tatsächlich die einzige Klasse, die sich einzig und allein auf den Schutz des Teams konzentriert. Vergesst aber nicht, ihn mit einem Schild auszurüsten, damit er sein volles Potenzial abrufen kann! Mit "Front Guard", "Rear Guard", "Recovery Guard" und "Heal Guard" beschützt der Protector eine eurer Kämpferreihen, wobei die beiden zuletzt genannten Skills zusätzlich Fesseln lösen beziehungsweise HP heilen. Habt ihr einen Medic im Team oder verfügt über anderweitige Heilmaßnahmen, reicht es aus, die Basis-Fähigkeiten "Front Guard" und "Rear Guard" aufzuwerten. Sehr nützlich ist hingegen die regenerative Fähigkeit "Healing Wall", die der Kämpferreihe des Protectors jedes Mal eine gute Portion HP schenkt, wenn er die DEFEND-Funktion nutzt. Wollt ihr, dass bestimmte Charaktere in einer Runde nicht angegriffen werden sollen, könnt ihr mithilfe von "Taunt" das Interesse der Feinde auf euch ziehen oder "Ally Shield" und "Line Shield" nutzen, um den Schaden eines oder mehrerer Team-Mitglieder abzufangen. Nutzt ihr "Taunt" regelmäßig, solltet ihr ebenfalls in "Shield Flare" investieren, damit der Protector eine Runde lang einen feurigen Gegenangriff startet, sobald er von jemandem verletzt wird. Allgemein solltet ihr die Fähigkeiten "HP Up", "Phys DEF Up" und "Elem DEF Up" maximieren, um eure Lebenspunkte und Defensive von Grund auf zu stärken.
Wertet ihr "Fire Wall", "Ice Wall" und "Volt Wall" auf die vierte Stufe auf, so macht ihr eine Runde lang eine gegnerische Feuer-, Eis- oder Blitzattacke nichtig. Um diese Skills zielführend einzusetzen, müsst ihr vorhersagen können, wann euer Gegenüber welche Elementarattacke einsetzt. Die Nutzung der Fähigkeiten ist demnach höchstens bei FOEs und Bossen möglich und hängt vorrangig von eurer Erfahrung ab. Euer Protector kann aber nicht nur verteidigen, sondern auch angreifen. So fesselt er mit "Shield Smite" womöglich die Arme des Gegners, während er mit "Shield Bash" die Angriffskraft aller Gegner drei Runden lang verringert. Bringt beide Fähigkeiten mindestens auf die fünfte Stufe, um von ihren Effekten zu profitieren. Mit dem Skill "Full Guard" könnt ihr übrigens einen ähnlichen Effekt wie mit dem Force Break erzielen - die Fähigkeit verbraucht jedoch viele TP und unterliegt einer stufenabhängigen Abklingzeit von drei bis sechs Runden.
Heilerklassen: Medic
Steckbrief Medic
Rolle: Heiler (Hinterreihe)
Waffe(n): Stab
Sammel-Skill: Take
Empfohlene Subklassen: Sovereign und Arcanist
Quelle: PC Games
Etrian Odyssey Nexus Heilerklassen: Medic
Entscheidet ihr euch für den Medic, seid ihr auf nahezu alle lebensbedrohlichen Situationen gefasst, da der Prof-Heiler die Wunden eurer Kameraden versorgt und sie von schädlichen Effekten befreit. Mithilfe der vier Basisfähigkeiten "Healing", "Line Heal", "Delayed Heal" und "Heal-All" regeneriert der Medic die HP eines Kämpfers, einer Reihe oder des gesamten Teams. Grundsätzlich solltet ihr alle vier Skills freischalten, damit ihr für alle Situationen gewappnet seid. Trotz allem raten wir euch, eure Punkte weitestgehend in "Healing" und "Line Heal" zu investieren. Damit der Medic Fesseln lösen und Krankheiten heilen kann, benötigt er die Fähigkeiten "Unbind" und "Refresh", wobei ihr sie unbedingt auf einen Schlag maximieren solltet. Auf der höchsten Stufe heilt ihr nämlich nicht mehr nur ein Ziel, sondern eine ganze Reihe - und das für nur einen TP mehr! Fällt ein Kämpfer in Ohnmacht, nutzt ihr "Revive", um ihn wiederzubeleben. Fällt der Medic in Ohnmacht, erhalten die anderen dank "Final Gift" ein paar Lebenspunkte. "Auto-Revive" lohnt sich dagegen weniger, da die Erfolgsrate für eine zufällige Wiedererweckung selbst auf dem höchsten Level gering ausfällt.
Mit "Head Bash", "Star Drop", "Medical Rod" und "Heavy Strike" kann der Heiler seinen Stab auch dazu nutzen, Schaden auszuteilen. Trotz teilweise nützlicher Nebeneffekte solltet ihr die offensiven Fähigkeiten des Medics jedoch nicht überschätzen. Schaltet die Fähigkeiten aber auf jeden Fall frei, um "Staff Mastery" aufwerten zu können, da sich dadurch der TP-Maximalwert des Medics erhöht. Im besten Fall sollte euer Medic immer handlungsfähig sein. Leidet er doch mal an einer Krankheit oder ist gefesselt, befreit er sich umso schneller, je mehr Punkte ihr in "Antibodies" investiert habt. Wollt ihr die Gruppen-HP nach Kämpfen regenerieren, solltet ihr zudem "Patch Up" aufwerten. In brenzligen Situationen kann es außerdem hilfreich sein, "Deja Vu" zu aktivieren. Fünf bis maximal neun Runden lang wird der zuletzt verwendete Erste-Hilfe-Skill dann am Ende der Runde noch einmal ausgeführt. Wenn ihr mit dem Heilen gar nicht mehr nachkommt oder eure TP zur Neige gehen, solltet ihr jedoch euren Force Boost oder gar euren Force Break auslösen, bevor euer gesamtes Team stirbt.
Heilerklassen: War Magus
Steckbrief War Magus
Rolle: Flexible/r Offensive/Heiler (Vorder- oder Hinterreihe)
Waffe(n): Schwert, Stab
Sammel-Skill: Take
Empfohlene Subklassen: Nightseeker und Hero
Quelle: PC Games
Etrian Odyssey Nexus Heilerklassen: War Magus
Der War Magus ist leider kein Meister seiner Fächer. Habt ihr in eurem Team aber noch Platz für eine flexible Mischklasse, ist der heilende Kriegerschamane eine gute Wahl, um eure Heldengruppe abzurunden. Mit "War Heal", "War Heal Line", "War Heal All" und "War Revive" verfügt der War Magus über mehrere HP-Regeneratoren und einen Wiederbelebungsversuch. Setzt ihr die Fähigkeiten ein, werden sie jeweils am Anfang und am Ende einer Runde mit halber Effektstärke aktiv. Die regenerativen Zauber des War Magus eignen sich daher denkbar schlecht, große Schadensmengen zu heilen, sondern lohnen sich nur in Kombination mit anderen passiven Heilmaßnahmen wie etwa dem "Circle Boon" des Arcanists. Mit dem aktiven Skill "Random Disease" und den passiven Effekten "Displace" sowie "Epidemic" stehen dem War Magus drei Fähigkeiten zur Verfügung, mit denen er jeweils einen Gegner aktiv oder passiv mit einer Krankheit belegen kann. Leider haben auch diese Skills zwei große Nachteile: So habt ihr weder einen Einfluss darauf, welche Krankheit den Gegner befällt, noch habt ihr die Garantie, dass euer Versuch von Erfolg gekrönt ist. Sobald euer Gegenüber an einer Krankheit leidet, könnt ihr immerhin mithilfe der War-Edge-Fähigkeiten "Strength Slash", "Guard Slash" und "Ailing Slash" von seinem Leiden profitieren oder versuchen, ihn mit "Headcut", "Armcut" oder "Legcut" zu fesseln.
Aktiviert ihr die Fähigkeiten "Vampire", "Rouse" und "Mind Drain" und wollt von ihren Effekten profitieren, solltet ihr euch darauf fokussieren, so viele Gegner wie möglich mit Krankheiten zu belegen und zu fesseln. Leider hat der War Magus jedoch - wie bereits erwähnt - keine Garantie, derartige Statusveränderungen herbeizuführen. Ihr solltet daher mindestens einen anderen Kämpfer im Team haben, der sich ebenfalls darauf spezialisiert, eure Feinde zu schwächen. Immerhin könnt ihr die Nebeneffekte sämtlicher War-Edge-Fähigkeiten auch ohne Krankheiten nutzen, sofern ihr euren Force Boost aktiviert. Kämpft ihr lieber mit einem Stab als mit einem Schwert, solltet ihr unbedingt den Skill "War Edge Master" freischalten. Nur dann ist es überhaupt möglich, mit einem ausgerüsteten Stab die War-Edge-Fähigkeiten zu nutzen.
Unterstützende Klassen: Sovereign
Steckbrief Sovereign
Rolle: Flexibler Unterstützer+ (Vorder- oder Hinterreihe)
Waffe(n): Schwert, Stab, Degen
Sammel-Skill: Take
Empfohlene Subklassen: Survivalist und Zodiac
Quelle: PC Games
Etrian Odyssey Nexus unterstützende Klassen: Sovereign
Wie es einem Adligen gebührt, stürzt sich der Sovereign nicht gedankenlos in die Schlacht, sondern nutzt seine monarchische Präsenz, um sein Team mit Hoffnung zu erfüllen. Grundsätzlich nutzt der Sovereign Befehle und Dekrete, um die Moral der Gruppe zu stärken - so erhöht er etwa mit "Attack Order" und "Guard Order" bis zu fünf Runden lang den Angriff beziehungsweise die Verteidigung einer Reihe. Um von den zahlreichen Buffs zu profitieren, solltet ihr in die passiven Fähigkeiten "Reinforce", "Royal Lineage" und "Royal Dignity" investieren, damit sich unter anderem eure HP und TP ganz nebenbei erholen. Je mehr Buffs auf einem oder mehreren Charakteren wirken, desto lohnenswerter sind zudem die Fähigkeiten "Negotiation", "Clearance" und "Final Decree". Durch die Nutzung dieser raubt ihr nämlich einem Verbündeten, allen feindlichen und freundlichen Kämpfern oder gar eurem Sovereign sämtliche Buffs, um eure HP und TP zu regenerieren oder die Offensive und Defensive eurer Truppe zu stärken. Damit der Sovereign seiner unterstützenden Rolle so gut wie möglich nachkommen kann, solltet ihr seine Aktionsgeschwindigkeit erhöhen. Dafür stattet ihr ihn bestenfalls mit leichter Rüstung aus und weist ihm Accessoires zu, die seinen AGI-Wert erhöhen.
Steht man Gegnern mit einer bestimmten Elementarschwäche gegenüber, sollte man von "Fire Arms", "Freeze Arms" und "Shock Arms" Gebrauch machen. Mit diesen Fähigkeiten erhöht der Sovereign bis zu fünf Runden lang die Angriffskraft des jeweiligen Elements und erfüllt die Waffen einer Reihe mit Feuer-, Eis- oder Blitzkraft. Mit "Element Bomb 1" und "Element Bomb 2" entfesselt ihr schließlich mächtige Elementarattacken auf eure Gegner. Die Befehle "Protect Order" und "Prevent Order" sind ebenfalls sehr nützlich und sollten allein schon dafür aufgewertet werden, die mächtige Master-Fähigkeit "Dauntless Order" freizulegen. Durch sie besteht bis zu fünf Runden lang die Chance, dass eine gesamte Kämpferreihe dem Tod entweicht. In brenzligen Situationen solltet ihr "Dauntless Order" zusammen mit dem Force Break einsetzen, damit der Effekt auch dann aktiv bleibt, wenn der Tod eines Verbündeten erfolgreich verhindert wurde.
Unterstützende Klassen: Farmer
Steckbrief Farmer
Rolle: Flexibler Spezialerkunder (Vorder- oder Hinterreihe)
Waffe(n): Messer, Sense, Schusswaffe, Speer
Sammel-Skill: Harvestry (Chop/Take/Mine)
Empfohlene Subklassen: Survivalist und Ninja
Quelle: PC Games
Etrian Odyssey Nexus unterstützende Klassen: Farmer
Mit dem Farmer holt ihr euch wahrlich keinen Kraftprotz ins Team. Der Bauernjunge fühlt sich aber auch gar nicht auf dem Schlachtfeld, sondern vor allem bei der Erkundung der Dungeons wohl. Der Farmer bietet ein wahres Potpourri an Erkundungs-Skills. Welche ihr ausbaut, ist ganz allein euch überlassen und hängt stark davon ab, welche Ziele ihr bei euren Ausflügen verfolgt. Wer sich Schatztruhen, Treppen und FOEs anzeigen lassen möchte, sollte den Skill "Keen Eye" aktivieren. Item-Farmer maximieren dagegen neben "Harvestry" auch die Fähigkeiten "Excavation", "Godsend", "Waste Not", "Nature's Blessing" und "Double Crop". Damit euch nicht die Taschen überlaufen, solltet ihr entweder für zusätzlichen Stauraum sorgen oder Ariadne Threads einpacken, um zwischen euren Erkundungstouren schnell nach Marginia zurückzukehren. Mit "Survival Wisdom", "Share the Wealth", "Fearless" und "Fruitful Song" habt ihr weiterhin fantastische TP-Regeneratoren an der Hand, wobei ihr letzteren Skill am besten auf die höchste Stufe bringen solltet. Wollt ihr eure Truppe schneller aufwerten, aktiviert ihr schließlich "Earth's Bounty", um zusätzliche Erfahrungspunkte einzusacken.
Die offensiven Skills sind im Vergleich zu den Feldfähigkeiten zwar recht überschaubar, aber trotzdem relativ nützlich. Mit "Sympathy Pain", "Strange Seeds" und "Lullaby" habt ihr etwa die Chance, alle Gegner mit schädlichen Effekten zu belegen. Dank des hohen LUC-Statuswerts des Farmers ist die Erfolgsrate dafür sogar recht hoch. "Harvest Festival" ermöglicht es euch darüber hinaus, einen Nahkampfangriff auf alle Gegner auszuführen, ohne eine Waffe auszurüsten. Sind die Ziele gefesselt, kann die Attacke sogar zum sofortigen Tod führen. Die wahre Kampfkraft des Farmers liegt jedoch ohne Frage in seinen mächtigen Force-Fähigkeiten. Während der Force Boost drei Runden lang die Chance bietet, dass Item-Effekte gleich zweimal eintreten, füllt der Force Break die Energieleisten aller Team-Mitglieder vollständig auf und kann sogar durch Force Breaks lahmgelegte Leisten reaktivieren. Damit hat der Farmer zwei einzigartige Asse im Ärmel, die euch nur zur Verfügung stehen, wenn ihr ihn als Hauptklasse nutzt, da Subklassen keinen Zugriff auf Force-Fähigkeiten haben.
Unterstützende Klassen: Arcanist
Steckbrief Arcanist
Rolle: Spezialunterstützer (Hinterreihe)
Waffe(n): Stab, Degen
Sammel-Skill: Chop
Empfohlene Subklassen: Medic und War Magus
Quelle: PC Games
Etrian Odyssey Nexus unterstützende Klassen: Arcanist
Seid ihr auf der Suche nach einer unterstützenden Klasse, die den Gegner mit schädlichen Effekten belegt? Der Arcanist steht mit seinen mächtigen Bannkreisen zur Stelle. Mit "Chain Circle", "Nerve Circle", "Curse Circle", "Snare Circle", "Hood Circle", "Sleep Circle", "Poison Circle" und "Chaos Circle" verfügt der Arcanist über ganze acht Bannkreis-Fähigkeiten. Aktiviert ihr einen der Skills, besteht am Ende jeder der drei darauffolgenden Runden die Chance, dass alle Gegner mit einer Krankheit belegt oder gefesselt werden. Welcher Effekt im Detail auftritt, hängt dabei von der gewählten Fähigkeit ab. Es ist leider nicht möglich, mehrere Zauber gleichzeitig aktiv zu halten - errichtet ihr also einen Bannkreis, während ein anderer noch wirkt, wird der ältere überschrieben. Welche Skills ihr letztlich aufwertet, hängt davon ab, welche Effekte euch am meisten nützen. Unabhängig davon solltet ihr jedoch auf alle Fälle "Circle Mastery" maximieren, um die Effekte der Bannkreisauflösungen zu stärken.
Je nach Situation ergibt es nämlich durchaus Sinn, eure Kreise vorzeitig abzubrechen. Ist euer Team in Gefahr, regeneriert ihr etwa mit "Dismiss Heal" wertvolle Gruppen-HP. Mit "Dismiss Revive" habt ihr hingegen die Chance, eine Reihe wiederzubeleben. Bei "Dismiss Blow" und "Dismiss Blast" handelt es sich weiterhin um Angriffsfähigkeiten, deren Einsatz sich nur lohnt, wenn der MAT-Wert eurer Waffe hoch genug ist. Nicht zuletzt bietet "Dismiss Quake" die Chance, alle Gegner zu betäuben. Die Erfolgsraten aller Zauber und Bannkreise fallen dank des recht hohen LUC-Statuswerts des Arcanists ganz gut aus. Damit ihr für jede erfolgreich übertragene Krankheit oder Fessel TP erhaltet, solltet ihr zusätzlich den Master-Skill "TP Return" freischalten. Zum Glück befindet sich mit "Proficiency" auch ein TP-Regenerator im Novizen-Bereich - dabei tritt der Effekt des Skills nicht nur dann ein, wenn der Bannkreis verschwindet, sondern auch, wenn ihr ihn auflöst. Für stete, teamübergreifende Heilmaßnahmen in und zwischen Kämpfen solltet ihr schließlich "Circle Boon" und "Bracing Walk" maximieren. In Bosskämpfen solltet ihr euch übrigens nicht davor scheuen, euren Force Break zu nutzen, um von dessen hilfreichen Effekten Gebrauch zu machen.
Unterstützende Klassen: Harbinger
Steckbrief Harbinger
Rolle: Flexibler Krankheitsspezialist (Vorder- oder Hinterreihe)
Waffe(n): Sense (und Schwert)
Sammel-Skill: Chop
Empfohlene Subklassen: Ninja und Nightseeker
Quelle: PC Games
Etrian Odyssey Nexus unterstützende Klassen: Harbinger
Auch in Etrian Odyssey Nexus existiert der mysteriöse Sensenmann - nur bedroht er zum Glück nicht das Leben eurer Teammitglieder, sondern greift ihnen unter die Arme. Beginnend mit "Paralyzing Reap" stehen euch in der zweiten Skill-Linie vier spezielle Sensenangriffe zur Verfügung. Trefft ihr mit diesen einen Gegner, besteht die Chance, dass euer Ziel paralysiert, vergiftet, geblendet oder in Panik versetzt wird. Das Auftreten der schädlichen Nebeneffekte hängt jedoch nicht nur von eurem LUC-Wert ab, sondern ist ebenfalls an die Voraussetzung gebunden, dass der Harbinger seine Miasma-Rüstung trägt. Investiert euren ersten Skill-Punkt daher unbedingt in die Fähigkeit "Miasma Armor", damit sich der Einsatz der Sensenfähigkeiten auch wirklich lohnt. Umgibt sich der Harbinger mit Miasma, erhöhen sich drei Runden lang nicht nur seine Aktionsgeschwindigkeit, sondern auch seine Verteidigung - vorausgesetzt, ihr habt ebenfalls die Fähigkeit "Black Shroud" freigeschaltet. Am Ende jeder Runde regeneriert ihr zudem dank "Black Wave" ein paar TP.
Um von den nützlichen Nebeneffekten zu profitieren, solltet ihr die Miasma-Rüstung im Grunde ständig aufrechterhalten. Befinden sich eure Kameraden in Gefahr, legt ihr jedoch besser mit "Atonement", "Soul Transfer", "Miasma Wall" oder "Spirit Barrier" eure Rüstung ab, um euer Team zu heilen oder es vor schädlichen Effekten zu beschützen. Maximiert ihr ab Level 40 "Enduring Armor", verringert sich die Dauer der Rüstung um drei Runden, statt zu verschwinden. Damit sich der Effekt lohnt, müsst ihr euch vorab ein Zeitpolster verschaffen. Dafür stapelt ihr entweder den Skill "Miasma Armor" oder maximiert "Endless Shroud", damit sich die Dauer eurer Rüstung jedes Mal um drei Runden verlängert, sobald ihr eine der fünf Debuff-Fähigkeiten der ersten Talentbaumlinie nutzt. Mit "Fatal Reap" habt ihr übrigens eine weitere starke Sensenattacke im Repertoire, die das Ziel womöglich sogar sofort tötet. Zwar fällt die Wahrscheinlichkeit dafür selbst auf der höchsten Skill-Stufe eher niedrig aus, andererseits ist der Instakill im Gegensatz zu manch anderen Klassen an keine bestimmten Bedingungen geknüpft - ein großer Vorteil für den Harbinger!
