Etrian Odyssey Nexus: Die wichtigsten Tipps und Tricks sowie alle neunzehn Klassen im Überblick
Tipp
Ihr wollt euch in die Welt von Etrian Odyssey Nexus auf Nintendo 3DS stürzen und ein ausgewogenes Abenteurerteam erstellen, habt aber bisher kaum Erfahrung im Umgang mit Dungeon-Crawlern gesammelt? Wir geben euch wertvolle Tipps und Tricks und stellen euch die neunzehn Klassen vor, damit ihr Yggdrasil im Nullkommanix erkundet.
Inhaltsverzeichnis
- Seite 1 Etrian Odyssey Nexus: Die wichtigsten Tipps und Tricks
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Seite 2
Etrian Odyssey Nexus: Die Schadensklassen im Überblick
- 2.1 Schadensklassen: Hero
- 2.2 Schadensklassen: Survivalist
- 2.3 Schadensklassen: Ronin
- 2.4 Schadensklassen: Highlander
- 2.5 Schadensklassen: Gunner
- 2.6 Schadensklassen: Ninja
- 2.7 Schadensklassen: Zodiac
- 2.8 Schadensklassen: Imperial
- 2.9 Schadensklassen: Pugilist
- 2.10 Schadensklassen: Shogun
- 2.11 Schadensklassen: Landsknecht
- 2.12 Schadensklassen: Nightseeker
- Seite 3 Etrian Odyssey Nexus: Die Support-Klassen im Überblick
- Seite 4 Bildergalerie
Mit Etrian Odyssey Nexus erschien am 5. Februar 2019 der letzte Ableger von Atlus' Dungeon-Crawler-Reihe für den Nintendo 3DS. Wie schon die Serienteile zuvor erkundet ihr darin mit einem selbsterstellten Heldenteam diverse Dungeons, die ihr selbst kartografiert und nach Schätzen durchsucht. Worauf ihr dabei achten solltet, welche Stärken die 19 verschiedenen Charakterklassen haben und wie ihr euer Team am besten zusammenstellt, verraten euch unsere nützlichen Tipps und unser Klassenguide zum Spiel.
Die richtige Einstellung
Quelle: PC Games
Im Spiel könnt ihr jederzeit zwischen dem Basis- und Expertenlevel wechseln. Habt ihr euch jedoch einmal für die Picnic-Stufe entschieden, könnt ihr nicht mehr auf eine höhere Stufe zurück. Der heroische Grad ist dagegen nur beim Anlegen des Speicherstands auswählbar.
Noch bevor ihr überhaupt euren Spielstand anlegt, solltet ihr im Optionsmenü diverse Einstellungen vornehmen. So bietet es sich etwa an, sämtliche Texteinblendungen sowie die Auto-Battle- und A-Button-Skip-Funktionen auf die höchste Geschwindigkeitsstufe zu stellen, um frustrierenden Wartephasen vorzubeugen. Faule Kartografen haben zudem die Möglichkeit, die Automap-Option auf "Full" zu stellen, damit das Spiel automatisch die Böden und Wände der Dungeons einzeichnet. Nicht zuletzt wählt ihr zu Beginn auch einen von vier Schwierigkeitsgraden. Während Frischlinge auf dem Basislevel ins Abenteuer starten sollten, legen Etrian Odyssey-Kenner am besten gleich auf der höchsten Stufe los, da sich diese inhaltlich nicht vom niedrigeren Expertenlevel unterscheidet. Auf "Picnic" zu spielen ist dagegen nur dann sinnvoll, wenn ihr vorrangig die Handlung von Etrian Odyssey Nexus (jetzt kaufen ) erleben möchtet. Achtung: Im Spiel könnt ihr nicht auf den heroischen Grad hochwechseln oder vom Picnic- wieder auf den Basislevel aufsteigen.
Vielfältige Fertigkeiten
Quelle: PC Games
Die Talentbäume der Klassen stellen euch zahlreiche Fähigkeiten zur Verfügung, die ihr erst einmal freischalten müsst und mit weiteren Skill-Punkten ausbauen könnt.
Jede der 19 Klassen besitzt einen dreigliedrigen Talentbaum, wobei euch die Veteranen- und Master-Fähigkeiten erst ab Level 20 beziehungsweise 40 zur Verfügung stehen. Die Charaktere starten mit jeweils drei Skill-Punkten und gewinnen pro Level einen weiteren dazu, wobei der Maximallevel im fortgeschrittenen Spielverlauf von 99 auf 130 Stufen angehoben werden kann. Mit den Punkten schaltet ihr offensive, defensive und regenerative Fertigkeiten frei oder baut bereits bestehende aus, um etwa ihre Effekte zu verstärken. Von welchen Statuswerten die Fähigkeit abhängt und welchen Körperteil der Anwender für die Ausführung benötigt, steht - falls vorhanden - in der Beschreibung. Möchtet ihr eure Punkte neu verteilen, setzt ihr den entsprechenden Charakter in der Gilde einfach zwei Levels zurück. Insgesamt erhaltet ihr nur eine begrenzte Anzahl an Punkten, daher ist es nicht möglich, alle Fähigkeiten zu maximieren. Da sich die TP-Kosten eines Skills bei der Aufwertung oftmals erhöhen, ist es aber auch nicht immer förderlich, alle auszubauen. Wollt ihr eine bestimmte Fähigkeit freischalten, müsst ihr aber zumindest den Weg zu ihr freilegen.
Charakterfeinschliff
Schickt ihr eure Helden ab Stufe 30 in den Ruhestand, werden sie durch neue Charaktere ersetzt. Diese besitzen zwar nur noch einen Bruchteil ihrer bis dato errungenen Levels, starten jedoch mit höheren Statuswerten und zusätzlichen Skill-Punkten. Den höchsten Ruhestandsbonus, also einen Zuwachs aller Statuswerte um 20 sowie 10 zusätzliche Skill-Punkte, erhaltet ihr durch die Herabstufung eines Level-130-Charakters. Im späteren Spielverlauf dürft ihr euren Helden außerdem Subklassen zuteilen und dadurch fünf weitere Skill-Punkte einstreichen. Die Fähigkeiten des neu dazugewonnenen Talentbaums lassen sich jedoch nur auf die Hälfte der ursprünglichen Stufen ausbauen. Bei zwei Talentbäumen solltet ihr euch besonders gut überlegen, in welche Fähigkeiten ihr eure begrenzt verfügbaren Skill-Punkte investiert und auf welche Skills ihr verzichtet.
Erfahrung ist Gold wert
Möchtet ihr in der Handlung voranschreiten, erledigt ihr die Missionen der Expedition HQ. Nichtsdestotrotz lohnt es sich aber auch, die zahlreichen Quests in Kvasir's Tavern anzunehmen, um zusätzliche Belohnungen und Erfahrungspunkte einzusacken. Ihr solltet ebenfalls eure gezeichneten Karten sowie die auf eurer Reise gesichteten Items und Monster im Headquarter registrieren. Erreicht ihr dort bestimmte Meilensteine, erhaltet ihr von Persephone Geld oder Gegenstände. Auch ein Besuch in den sekundären Dungeons ist durchaus lohnenswert, da dort neue Feinde und Materialien auf eure Entdeckung warten.
Kluges Kartografieren
Quelle: PC Games
Auf dem Touchscreen zeichnet ihr die Wege, Wände und Geheimnisse des Dungeons ein und macht euch Notizen.
Von Beginn an solltet ihr möglichst detaillierte Karten der Dungeons anfertigen und mit den verfügbaren Icons abbaubare Materialien, Türen, verschlossene Durchgänge sowie andere Events und Objekte markieren. Besonders hilfreich ist dabei auch das Textfeld, mit dem ihr kurze Beschreibungen hinzufügt. Spätestens wenn ihr für eine Quest oder Mission an eine bestimmte Stelle zurückkehren müsst, haben sich eure Mühen gelohnt. Habt ihr einen Dungeon hinreichend kartografiert und ihn bei Persephone registriert, könnt ihr außerdem von der Weltkarte aus direkt zu den einzelnen Etagen zurückkehren und eure Reise dadurch maßgeblich verkürzen. Behaltet ihr nicht nur die Gänge, sondern auch die Wände im Blick, entdeckt ihr zudem auf jeder Etage mehrere versteckte Abkürzungen, mithilfe derer ihr schneller zu den Ausgängen gelangt.
Vorbereitung ist alles
Nach jeder Erkundung solltet ihr euch in Marginia gründlich auf das nächste Labyrinth vorbereiten und euch erholen. Dabei ist eure erste und wichtigste Anlaufstelle Napier's Firm, wo ihr sämtliche gesammelten Gegenstände gegen bare Münze verkauft. Je nachdem welche Waren ihr Napier liefert, bietet sie wieder vergriffene Waffen, Ausrüstungen und Items an oder stockt gar ihr bestehendes Sortiment auf. Vor jeder neuen Erkundungstour solltet ihr das Equipment eurer Teammitglieder hier unbedingt auf den neuesten Stand bringen. Ausgerüstete Waffen müsst ihr dabei nicht zwingend durch bessere ersetzen, sondern könnt sie auch mithilfe bestimmter Materialen um bis zu fünf Stufen verstärken. Habt ihr keine Verwendung mehr für jene Waffen, solltet ihr sie auf keinen Fall verkaufen, sondern recyceln, um wertvolle Materialien zu erhalten. Um euer Team zu regenerieren, stattet ihr der Pension einen Besuch ab. Da die Aufenthalte stetig teurer werden, solltet ihr darauf achten, immer genug Kleingeld übrig zu haben. Seid ihr doch einmal knapp bei Kasse, könnt ihr aber auch die diversen Rastplätze und wohltuenden Wasserquellen nutzen, die ihr in den Dungeons auffindet.
Feindliche Typen
Quelle: PC Games
FOEs bewegen sich dann, wenn ihr lauft, kämpft oder eine anderweitige Aktion ausführt. Fühlt ihr euch den Monstern nicht gewachsen, solltet ihr flüchten.
Mit jeder Handlung und jedem Schritt bewegen sich auch eure Feinde weiter. Die kreisförmige Anzeige am unteren rechten Rand des oberen Bildschirms signalisiert euch dabei, wie viel Zeit in etwa übrigbleibt, bis die nächsten zufälligen Gegner angreifen. Die viel stärkeren FOEs und Bosse laufen dagegen sichtbar durch die Dungeons und attackieren euch, sobald ihr ihnen über den Weg lauft. Habt ihr das Gefühl, dass ihr einem FOE nicht gewachsen seid, solltet ihr seine Laufroute beobachten und sein Blickfeld meiden. Ist er euch trotzdem plötzlich auf den Fersen, habt ihr immer noch die Möglichkeit, aus Kämpfen zu flüchten oder einen zuvor erworbenen Ariadne Thread zu nutzen, um direkt nach Marginia zurückzukehren. Da der Schwierigkeitsgrad zwischen den Labyrinthen oftmals rasant ansteigt, solltet ihr euch nicht überschätzen und euren Spielstand regelmäßig in der Pension abspeichern.
Auf in den Kampf
Quelle: PC Games
Der Force Boost und Force Break sind mächtige Fähigkeiten, die ihr vorrangig in brenzligen Situationen einsetzen solltet.
Grundsätzlich solltet ihr euch bei jedem Gegner zunächst fragen, ob es sich lohnt, euer gesamtes Fähigkeitenarsenal auszupacken und wertvolle Ressourcen zu investieren, oder ob es reicht, die Auto-Battle-Funktion zu aktivieren. Weiterhin raten wir euch, Analysis Scopes zu nutzen, um neue Gegner auszukundschaften und etwa ihre Schwächen gegenüber Elementarattacken offenzulegen. Im Kampf stellen sich eure fünf Teammitglieder den Gegnern in zwei Reihen mit je drei Slots gegenüber. Jeder Charakter kann entweder normal angreifen, eine Fähigkeit gegen Einsatz von TP nutzen, sich verteidigen, ein Item anwenden, seine Position wechseln oder versuchen zu flüchten. Bei einer vollen Energieleiste am rechten Bildschirmrand ist es ebenfalls möglich, den klassenspezifischen Force Boost für drei Runden zu aktivieren. Zudem könnt ihr vor Ablauf des Boosts zusätzlich den Force Break auslösen, um in Notfällen eine extrem mächtige Fähigkeit auszuführen. Allerdings erholt sich die Energieleiste nach einem Break erst wieder, wenn ihr nach Marginia zurückkehrt. Der Einsatz dieser Fähigkeiten lohnt sich also vor allem dann, wenn ihr mächtigen Bossen die Stirn bietet und nichts zu verlieren habt.
Habt ihr für jeden Kämpfer eine Aktion ausgewählt, beginnt die Kampfsequenz, in der die Charaktere rundum die anvisierten Ziele attackieren. Wer zuerst agiert, hängt dabei unter anderem von euren Statuswerten und dem Gewicht eurer Waffen ab. Je nach ausgewählter Fähigkeit werden die Gegner mit Krankheiten wie beispielsweise der Paralyse oder Vergiftung belegt. Es ist ebenfalls möglich, ihre Köpfe, Arme oder Beine zu fesseln. Möchte der Gegner dann eine Attacke einsetzen, für die er den jeweiligen Körperteil benötigt, schlägt der Angriff fehl. Dasselbe gilt natürlich auch für die eigenen Teammitglieder. Seid ihr siegreich, erhaltet ihr Erfahrungspunkte, von denen auch eure inaktiven Gildenmitglieder profitieren, sofern ihr die Memory Conch ausgerüstet habt, die ihr im Laufe eures Abenteuers erhaltet.
