Elden Ring endlich gespielt: Alle Zeichen stehen auf Meisterwerk! - Seite 2: Schwierigkeitsgrad und neue taktische Optionen

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Elden Ring endlich gespielt: Alle Zeichen stehen auf Meisterwerk! - Seite 2: Schwierigkeitsgrad und neue taktische Optionen
Quelle: Bandai Namco

Was wir von Elden Ring erwartet haben: mehr Souls-Futter. Was es liefert: die vielleicht beste Fantasy-Spielwelt seit Breath of the Wild! Vorschau + Video!

Übrigens könnt ihr in Elden Ring endlich auch komfortabel springen. Gleichzeitig freut ihr euch über den sehr gnädigen Fallschaden, was dem vertikalen Design der Spielwelt toll in die Karten spielt. Was ihr in Limgrave aber nicht erwarten solltet, sind etwa Dörfer voller NPCs, oder klassische Nebenquests á la The Elder Scrolls.

Hier bleibt Elden Ring seinen geistigen Vorgängern treu und füllt seine Spielwelt vor allem mit spannenden Kämpfen und wertvollen Schätzen.

Alte Härte

Diese Kämpfe sind dann auch der beste Grund, um wirklich jede Ecke von Limgrave nach Items und neuer Ausrüstung abzusuchen. Ja, ihr könntet nach dem Tutorial theoretisch schnurstracks zur Festung laufen und euch dem Boss von Limgrave stellen.

Falls ihr an seinen Wachen vorbeikommt, bekommt ihr aber spätestens beim Bosskampf vor den Toren der Festung euer Fett weg! Denn das vielleicht wichtigste Feature eines jeden From-Software-Rollenspiels ist natürlich auch in Elden Ring präsent.

Das Spiel ist außerordentlich herausfordernd, komplex, und es erklärt im Gegenzug recht wenig. Selbst im Vergleich zu ihren Souls-Kollegen sind die Feinde in Elden Ring teils sehr hart und sie kommen oft in Gruppen daher. Dazu sind sie extrem aggressiv und oft mit so vielen Angriffsmustern ausgestattet, dass die direkte Konfrontation gerne in eurem qualvollen Ableben endet.

Die Legende von Pfiege Sturmwind

Um eure Herangehensweise passend zur Spielwelt möglichst offen zu gestalten, gibt euch das Spiel aber eine Menge neuer, taktischer Optionen an die Hand. Die wichtigste davon schaltet ihr schon kurz nach Spielbeginn frei. Erstmals in der Seriengeschichte dürft ihr euch in Elden Ring auch hoch zu Ross ins Gefecht stürzen.

Euer Spektralross Sturmwind erscheint auf Knopfdruck unter eurem stahlverkleideten Hintern und kommt mit griffiger Steuerung und einem nützlichen Doppelsprung daher. Mit eurem gehörnten Pferdchen könnt ihr schnell aus Gefahrenzonen flüchten. Oder ihr reitet für Mehrfachtreffer mit gezogenem Schwert direkt in die Gegnerhorden.
Beim berittenen Kampf müsst ihr eure Hiebe mit denen des Gegners abgleichen und notfalls aus dem Weg springen. Quelle: PC Games Beim berittenen Kampf müsst ihr eure Hiebe mit denen des Gegners abgleichen und notfalls aus dem Weg springen. Aber Vorsicht: Die Angriffe wollen gut getimed sein. Falls euch die Feinde aus dem Sattel kloppen, liegt ihr außerdem sekundenlang wehrlos auf dem Boden. Weil viele Feinde ebenfalls auf Pferden daherkommen und dann dieselben Taktiken nutzen, sind auch die berittenen Kämpfe herausfordernd und spaßig. Nur die Kamera ist beim Reiten teils etwas zickig, vor allem beim Kampf gegen große Gegner.

Ein Hauch von Sekiro

Als zweite taktische Option hat Elden Ring auch ein rudimentäres Schleichsystem an Bord, das Spielern von Sekiro: Shadows Die Twice bekannt vorkommen dürfte. Ihr könnt euch in die Hocke begeben, um in Gebüschen zu verschwinden oder leise an Feinden vorbeizuschleichen. Das ist vor allem in größeren Lagern sinnvoll, in denen es vor Soldaten nur so wimmelt.

Dann versucht ihr, besonders mächtige Feinde von ihren Kollegen wegzulocken, um sie heimlich niederzustrecken. Oder ihr macht euch den neuen Schlaf-Status zunutze: Mit den seltenen Schlafpfeilen könnt ihr empfindliche Feinde ins Land der Träume schicken.
Das Schleichsystem ist zwar keinesfalls komplex, aber ein netter Bonus, um gefährliche Gegner vorab auszuschalten. Quelle: PC Games Das Schleichsystem ist zwar keinesfalls komplex, aber ein netter Bonus, um gefährliche Gegner vorab auszuschalten. Nützlich ist das vor allem für Soldaten mit Trompete, die sich in größeren Trupps aufhalten. Die hetzen euch nämlich sämtliche Gegner in der Umgebung auf den Hals, wenn sie euch bemerken. Abseits dieser fiesen Musikanten sind die Gegner aber nicht besonders aufmerksam und haben einen relativ kleinen Sichtradius. Da die Feinde aber schon in kleinen Gruppen extrem gefährlich werden können, solltet ihr dennoch aufpassen!

Seelenverwandter ...

From Software weiß aber natürlich, dass es vor allem mit seinem hervorragenden Kampfsystem punkten kann. Deswegen wird euch auch Elden Ring über kurz oder lang immer in beinharte Mann-gegen-Monster-Gefechte verwickeln.

Stealth-System und Spektralross sind kein Ersatz für den Kampf zu Fuß. Sie dienen vielmehr dazu, spezielle Feinde effektiver auszuschalten und größere Horden vorab zu dezimieren.

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