Elden Ring endlich gespielt: Alle Zeichen stehen auf Meisterwerk - mit Video!

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Elden Ring endlich gespielt: Alle Zeichen stehen auf Meisterwerk - mit Video!
Quelle: Bandai Namco

Seid ihr nach zwei Jahren Ebbe bereit für die Info-Flut? Im Rahmen eines umfangreichen Network Tests haben wir über 15 Stunden mit dem neuen Werk von From Software und Game-of-Thrones-Autor George R. R. Martin verbracht. In unserer XXL-Vorschau samt Video erfahrt ihr alles, was ihr zum finsteren Action-RPG-Hoffnungsträger wissen müsst!

Was lange währt, wird richtig gut! Nach knapp zwei Jahren Funkstille durften wir endlich ein ganzes Wochenende mit From Softwares neuem Fantasy-Epos Elden Ring verbringen. Im Rahmen des umfangreichen Network Tests haben wir ein riesiges Gebiet der Open World erkundet, fürchterliche Monster bekämpft sowie jede Menge neue Features und Geheimnisse entdeckt.

Und obwohl wir möglicherweise auch ein paar Mal gestorben sind, ist unsere Vorfreude auf das Spiel nochmal ein gutes Stück gestiegen!

Denn wir haben zunehmend das Gefühl bekommen, dass dieses Action-Rollenspiel so viel mehr ist, als nur alter Souls-Wein in neuen Schläuchen. In unserer großen Vorschau erfahrt ihr, warum uns Elden Ring (jetzt kaufen 129,99 € / 53,99 € ) schwer begeistert hat!

Milord, mich dünkt Ihr seid forever alone.

Nach einem kurzen, optionalen Tutorial steigt ihr als frischgebackener Befleckter aus eurer Gruft und betretet das wunderschön gestaltete Gebiet Limgrave, die erste große Zone der offenen Spielwelt.

Habt ihr euch an der spektakulären Skybox inklusive des majestätischen Erdbaumes sattgesehen, könnt ihr die zerklüftete Umgebung nach Belieben erkunden. Bevor ihr nun aber sofort in Richtung der unzähligen, verlockenden Landmarks aufbrecht, solltet ihr mit dem maskierten Mann vor euch sprechen.
Wir haben in Limgrave recht wenige NPCs getroffen, die dann meist auch recht wortkarg waren. Ob die Hintergrundgeschichte des Spiels hält, was die Namen der Autoren versprechen, muss sich noch zeigen. Quelle: PC Games Wir haben in Limgrave recht wenige NPCs getroffen, die dann meist auch recht wortkarg waren. Ob die Hintergrundgeschichte des Spiels hält, was die Namen der Autoren versprechen, muss sich noch zeigen. Der bezeichnet euch zwar abfällig als jungfernlosen Taugenichts, verrät euch aber auch grob die ersten Schritte eurer Reise: Ihr müsst in die Festung Sturmschleier, um dem irren Godrick entgegenzutreten. Auf dem Weg dorthin sollt ihr euch von der Gnade leiten lassen und euch bestenfalls eine Dame anlachen, denn jeder anständige Befleckte braucht auch eine Jungfer.

Was der zynische Kollege damit eigentlich meint, müsst ihr aber selbst herausfinden. Das Spiel nimmt euch in bester Serientradition kaum bei der Hand, sondern will euch aus Erfahrungen lernen lassen. Da stellt sich für alte Dark-Souls-Hasen natürlich die Frage, was ihnen Elden Ring überhaupt noch Neues beibringen will!

Kluges Leveldesign oder Open World? Beides!

Margit das grausame Mal ist der erste große Bossgegner des Spiels. Ihr könnt für einen wirklich beinharten Kampf direkt nach dem Spielstart zu ihm laufen. Speed- und Challenge-Runner wird's freuen. Quelle: PC Games Margit das grausame Mal ist der erste große Bossgegner des Spiels. Ihr könnt für einen wirklich beinharten Kampf direkt nach dem Spielstart zu ihm laufen. Speed- und Challenge-Runner wird's freuen. Die wichtigste und größte Neuerung bei Elden Ring ist natürlich das Zwischenland, die Open World des Spiels. Die offen gestalteten, aber letztlich meist linearen Levels der Vorgänger sind also passé. Dass From Software auch ohne Levelstruktur durchdachte Spielwelten designen kann, wird aber schnell klar.

Euer Ziel, die markante Burg, liegt optisch hervorgehoben auf einer Klippe im Norden. Ihr werdet aber nicht per Richtungspfeil, sondern durch die intuitive Gestaltung der Welt und die kluge Platzierung der Gegner dort hingelotst.

Habt ihr den Ort der Gnade hinter euch aktiviert, das Leuchtfeuer-Äquivalent in Elden Ring, zeigen subtile Lichtstrahlen in Richtung des nächsten Zufluchtsortes. Gleichzeitig setzt euch das Spiel direkt einen schwer gepanzerten Reiter vor die Nase, der entlang der Hauptstraße patrouilliert. Der bringt euch schmerzhaft, aber effektiv bei, dass ihr besonders große Gefahren nun auch weiträumig umgehen könnt.
Incoming! Wir hoffen, im fertigen Spiel noch viele überraschende Szenen wie den Angriff des Drachen zu erleben. Quelle: PC Games Incoming! Wir hoffen, im fertigen Spiel noch viele überraschende Szenen wie den Angriff des Drachen zu erleben.

Dungeons & Dragons

Interessante Orte und fruchteinflößende Gegner müsst ihr aber auch abseits des vorgesehenen Pfades nicht lange suchen. Limgrave ist bis oben hin vollgestopft mit Geheimnissen, kleinen und großen optionalen Dungeons und harten, abwechslungsreichen Feinden.

Dank der offenen Spielwelt könnt ihr euch dicke Brocken auch für später aufheben. Quelle: PC Games Dank der offenen Spielwelt könnt ihr euch dicke Brocken auch für später aufheben. Verschlägt es euch etwa nach Osten, werdet ihr beim Erkunden eines Moors plötzlich von einem beeindruckend inszenierten Drachen überrascht. Weiter oben im Norden erwartet euch ein schwer bewachter Konvoi mit Schatztruhe im Schlepptau, und am Ufer im Westen lauern Skelette und groteske Tintenfisch-Monster.

Zudem findet ihr an jeder Ecke Höhlen, Verliese und Minen, die besondere Items und Zugänge zu ansonsten unerreichbaren Gebieten bereithalten. Die meisten dieser Dungeons sind zwar vergleichsweise kurz und nicht so komplex wie ihre Souls-Vorgänger, den einen oder anderen Aha-Moment werdet ihr dennoch erleben. Zudem warten viele Dungeons mit eigenen Gegnertypen und einzigartigen Bossgegnern auf.

Die beste Fantasy-Spielwelt seit Breath of the Wild?

Beim Erforschen der Spielwelt lässt euch Elden Ring freie Bahn. Keiner dieser Orte ist auf eurer Karte markiert, bevor ihr ihn nicht selbst entdeckt habt. Sogar die Karte selbst müsst ihr erstmal finden! In Kombination mit der abwechslungsreichen Umgebung sorgen die vielen interessanten Orte für ein hervorragendes Entdeckergefühl. Das haben wir so gelungen tatsächlich seit Zelda: Breath of the Wild nicht mehr erlebt!

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