E3 Vorschau: Call of Duty: Black Ops 4

Special Christian Dörre Felix Schütz Matti Sandqvist Maria Beyer-Fistrich
E3 Vorschau: Call of Duty: Black Ops 4
Quelle: PC Games

Auf der E3 werden die wichtigsten Ankündigungen der Gaming-Welt gemacht. In unserem Ausblick verraten wir vorab, welche Titel euch auf der E3 2018 erwarten.

Zwar gab es im Vorfeld der Ankündigung von Call of Duty: Black Ops 4 Gerüchte, dass der nächste Ableger der milliardenschweren Shooter-Serie ohne eine Kampagne auskommen soll. Doch so recht wollten die Fans der Flüsterpropaganda nicht glauben - zumal ein nicht gerade kleiner Teil der CoD-Community vor allem wegen der kurzen, aber bombastischen Einzelspielerabenteuer auf die Reihe schwört. Nach dem großen Ankündigungs-Event in Los Angeles sind wir aber alle ein Stück weiser und wissen nun, dass die Entwickler sich im inzwischen 18. Teil der Serie auf die anderen Stärken konzentrieren wollen und außerdem mit einem neu eingeführten Modus für frischen Wind sorgen wollen.

"Black Ops 4 bietet unserer Community mehr Möglichkeiten, gemeinsam mit Freunden Spaß zu haben, als alles andere, das Treyarch je erschaffen hat. Black Ops 4 führt für jeden Aspekt des Spiels weitreichende Innovationen ein, inklusive einem taktischen Multiplayer-Modus der nächsten Generation, dem größten Zombies-Angebot, das wir je hatten, und Blackout, in dem das gewaltige Black Ops-Universum auf der größten Map zusammengeführt wird, die es je in der Geschichte von Call of Duty gab", fasste der General Manager der Reihe, Rob Kostich, die Neuerungen auf dem Event zusammen.

Heilige Dreifaltigkeit

Wie schon in den Jahren zuvor will Activision uns also wieder mit drei unterschiedlichen Spielkomponenten glücklich machen. Zum einen erwartet uns in Black Ops 4 ein komplett überarbeiteter kompetitiver Mehrspielermodus, die bekannte kooperative Zombie-Hatz sowie - Achtung! - Battle-Royale-Gefechte auf einer riesigen Karte, die gar 1.500 Mal größer als die berühmt-berüchtigte Nuke­town-Map sein soll. Trotz der gigantischen Dimensionen verspricht Treyarch für den Blackout genannten Last-Man-Standing-Modus schnelles Gameplay wie es für ein Call of Duty typisch ist. Neu ist aber, dass man wohl auch viele Fahrzeuge auf der Map steuern kann. Spezialist Firebreak stößt ein radioaktives Feld aus, das Gegnern in der Nähe schadet und deren maximales Leben verringert. Quelle: Activision Spezialist Firebreak stößt ein radioaktives Feld aus, das Gegnern in der Nähe schadet und deren maximales Leben verringert.

Spezielle Spezialisten

Auf dem Ankündigungs-Event in Los Angeles drehte sich aber alles um den Mehrspielermodus. Da die Entwickler sich nicht mit einer aufwendigen Einzelspielerkam­pagne herumschlagen müssen, stehen viele Neuerungen für die kurzweiligen Matches an. Allgemein will Treyarch die Gefechte taktischer gestalten, als man es sonst von der CoD-Reihe gewohnt ist. Dafür sollen unter anderem Spezialisten sorgen, die über unterschiedliche Fähigkeiten verfügen und so dem Team auf verschiedene Weise zur Seite stehen. Crash, ein Sanitäter, kann zum Beispiel seine Kameraden heilen und Firebreak geht mit einem Flammenwerfer gegen seine Gegner vor. Ajax kann hingegen ähnlich wie in Rainbow Six: Siege mit einem ballistischen Schild feindliche Schüsse aufhalten.

Einer der spannendsten Charaktere dürfte Recon sein. Der Aufklärungsspezialist ermöglicht eine Art Röntgensicht, durch die alle Teamkameraden Feinde durch Wände sehen können. Die verschiedenen Spezialisten lassen sich zusätzlich noch individuell anpassen. Zur Auswahl stehen Fähigkeiten wie etwa, dass man während eines Sprints noch feuern kann oder die Bewegungsgeschwindigkeit erhöht ist. Ebenso können wir wie schon in den Vorgängern unsere Waffen unterschiedlich bestücken. Hier steht uns wieder ein Sammelsurium an Visieren, Läufen und Magazinen zur Die letzte der drei Zombies-Episoden führt uns ins antike Rom. Hier müssen wir uns mit Speeren und Schwertern gegen die Untoten wehren. Quelle: Activision Die letzte der drei Zombies-Episoden führt uns ins antike Rom. Hier müssen wir uns mit Speeren und Schwertern gegen die Untoten wehren. Verfügung. Eine weitere - und wohl auch die wichtigste - Neuerung betrifft das Handling der Schießeisen. In Black Ops 4 wollen die Entwickler für möglichst realitätsnahe Waffen sorgen, bei denen wir auch auf Dinge wie den Rückstoß oder die ballistische Kurve achten müssen. Zudem gab Treyarch auf dem Event bekannt, dass die Mehrspielergefechte statt wie üblich für zwölf dieses Mal nur für zehn Spieler ausgelegt sind. Das soll neben den unterschiedlichen Specialists für mehr Ruhe und Teamplay in den Gefechten sorgen.

Die Untoten sollen es richten

Dass einige CoD-Fans den Einzelspielermodus vermissen werden, ist auch Treyarch bewusst. Deshalb wollen die Entwickler die altbekannten Kämpfe gegen Zombie-Horden erweitern und außerdem mit intelligenten KI-Mitspielern ausstatten. Gleich drei Settings stehen uns zum Release im Oktober zur Verfügung. Eine der Episoden soll gar im antiken Rom angesiedelt sein. Hier treten wir mit den Waffen jener Zeit - sprich Schwertern und Speeren - gegen die Untoten in einer Gladiatorenarena an. Der Zombie-Modus soll laut den Entwicklern zudem auch erzählerisch etwas zu bieten haben. Ob das aber über die fehlende Kampagne hinwegtrösten kann, werden wir erst zum Testzeitpunkt erfahren.

  1. Seite 1 E3 Vorschau: Das erwartet uns in diesem Jahr
  2. Seite 2 E3 Vorschau: Spider-Man
  3. Seite 3 E3 Vorschau: Shenmue
  4. Seite 4 E3 Vorschau: Rage 2
  5. Seite 5 E3 Vorschau: Call of Duty: Black Ops 4
  6. Seite 6 E3 Vorschau: Death Stranding, Anthem, The Last of Us 2, Cyberpunk 2077
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 06/2026 play5 06/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk