Dragon Quest Treasures im Test: Auf Schatzsuche in den Wolken

Test Raul Mendieta Olivares
Dragon Quest Treasures im Test: Auf Schatzsuche in den Wolken
Quelle: Square Enix

Um uns die Zeit bis zum zwölften Teil der Dragon-Quest-Reihe zu vertreiben, begeben wir uns in Treasures auf Schatzsuche. Auf den Dracheninseln in den Wolken suchen wir nach den größten Schätzen und versuchen unsere Basis samt Monsterbande zu den besten Schatzsuchern weit und breit auszubauen.

Im Viererteam erkunden wir die fünf Inseln ganz frei, es gibt keine vorgeschriebene Reihenfolge. Nur zu starke Gegner sind ein Zeichen, dass wir vielleicht später wiederkommen sollten. Apropos Gegner: In Treasures gibt es keine Random Encounter oder rundenbasierten Kämpfe wie in der Hauptreihe. Feindliche Monster laufen einfach herum, nachts schlafen sie. Kommen wir in Reichweite, greifen entweder sie uns an, oder unsere Monster schlagen zuerst zu.

Das ist zwar schön entspannt, gelegentlich aber auch nervig, wenn wir zu einem bestimmten Ziel unterwegs waren und unsere Monsterpartner jeden nahen Gegner auf dem Weg angreifen. Mit den beiden Befehlen "Los, los, los!" und "Kommt her!" haben wir zwei minimale Steuerungsmöglichkeiten. Die funktionieren aber nicht 100-prozentig zuverlässig.

Mehr passiv als aktiv

Wir selbst können zwar auch angreifen, verursachen aber weitaus weniger Schaden als unsere Monster-Kumpanen. Ein Ausgleich dafür ist eine Steinschleuder, die uns den sicheren Fernkampf und mehr Optionen ermöglicht. Wir haben viele Arten Munition in unserem Arsenal und können somit Elementschwächen, wie Feuer, Wasser, Elektrizität, Licht oder Dunkelheit ausnutzen. Neben Angriffsmöglichkeiten bietet die Schleuder sogar Heil- und Verstärkungsmunition. Mit heilenden Kugeln schießen wir auf unsere Monsterfreunde oder geben ihnen MP für mehr Zaubersprüche zurück. Gegner können wir auf die gleiche Weise einschläfern, schwächen oder vergiften.

Mit der Schleuder unterstützt ihr eure Monster im Kampf Quelle: Square Enix Mit der Schleuder unterstützt ihr eure Monster im Kampf

Im Goldrausch

Kommen wir aber mal zu den titelgebenden Schätzen: Die Reise zu den Inseln unternehmen wir immerhin für den Reichtum und Ruhm. Beim Erkunden erscheinen über den Köpfen unserer Monster gelegentlich Sprechblasen mit Schatzsymbolen, die uns zeigen, dass in der Nähe etwas vergraben sein muss. Mithilfe eines Kompasses bestimmen wir die ungefähre Richtung. Sind wir ganz nah, nutzen wir die First-Person-Perspektiven unserer Monster und orten die Position des Schatzes. Dort angekommen buddeln wir ihn aus, sofern wir nicht von einem Angriff unterbrochen werden. Und schon landet der Schatz im Inventar! Dieses Spiel wiederholt sich, bis der ganze Stauraum von Erik, Mida und den Monstern voll mit Schätzen ist.

Erst in der Basis erfahrt ihr den Wert eurer Schätze Quelle: Square Enix Erst in der Basis erfahrt ihr den Wert eurer Schätze

Dann müssen wir zurückreisen, um die Habseligkeiten schätzen zu lassen, ihren wahren Wert zu erfahren und sie sicher zu verstauen. Kämpfen wir noch auf den Rückweg oder bevor wir per Chimärenflügel schnellreisen, kann es passieren, dass wir Schätze fallen lassen. Dann besteht die Möglichkeit, dass sie uns von überfallenden Rivalen-Teams gestohlen werden. Nach einer gewissen Einsatzzeit erscheint nämlich ein Monsterteam einer anderen Mannschaft, die mit uns um die Schätze kämpfen. Ein manchmal recht spannendes Element, das den Erkundungstouren mehr Reiz verleiht und das oft gut getimed ist. Fast immer, wenn unser Schatzinventar komplett voll war und wir nur noch kurz ein wenig erkunden wollten oder auf dem Rückweg waren, erschienen die manchmal echt starken Konkurrenten - dann wurde es noch mal richtig spannend!

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