Das beste Anime-Prügelspiel steht in den Starlöchern - wir haben es angespielt!

Special Tobias Meyer
Vegeta SSJ Saga
Quelle: Bandai Namco

Budokai Tenkaichi ist nach 17 Jahren wieder zurück und heißt nun Sparking! Zero. Dazu lädt der Mega-Roster Kämpfer aus mittlerweile vier Haupt-Serien und mehreren Filmen ein. Wir durften vorab einen ausführlichen Blick auf das Spiel werfen.

Budokai Tenkaichi überzeugte seinerzeit durch actiongeladene Kämpfe in 3D. Wie wir es aus fast jedem Dragon-Ball-Spiel kennen, hat man natürlich auch die Geschichten aus dem Anime nachgespielt. Genau diesen Weg setzt der vierte Teil weiter fort. Vorab können wir schon sagen: Die ersten Minuten fühlen sich direkt vertraut an. So, als wäre die Reihe nie weggewesen.

Schauen wir mal drauf. Wir haben die Episoden-Kämpfe, klassische Kämpfe und Custom Battles angespielt. Letztere sind ein ganz besonderes Highlight für Fans der Reihe. Dazu aber später mehr.

Erinnern wir uns an den Vorgänger zurück, waren die Geschichten in die verschiedenen Sagas unterteilt. Sparking! Zero geht einen ähnlichen Weg. Statt auf Sagas konzentrieren wir uns hier aber auf einzelne Charaktere.

Wir haben mit der Geschichte rund um Son-Goku angefangen und starteten am Kame Haus von Muten-Roshi. Die Geschichte beginnt also mit der Sayajin-Saga und Radditz' Erscheinen. Ob wir später noch in die Geschichten vor Z eintauchen, steht noch aus. Was wir aber wissen: Super ist definitiv Bestandteil der Episoden-Kämpfe. Die bestritten wir als Goku Black bzw. Zamasu. Denkbar ist aber auch, dass der Goku- und Freezer-Weg dort hinführen werden.

Future Trunks mit Schwert Quelle: Bandai Namco Die kleinen Zwischensequenzen vor und nach einem Kampf sind zunächst sehr schick. Vorausgesetzt, Charaktere und Kamera bewegen sich nicht allzu viel und vermeiden Nahaufnahmen. Passiert zu viel im Bild, wirken die vorgerenderten Szenen unsauber und unnötig pixelig. Nahaufnahmen von Gesichtern wirken stellenweise etwas starr. Das merkt man besonders in Dialogen. Ganz pauschalisieren können wir das aber trotzdem nicht. Szenen unmittelbar nach einem Kampf, die also noch am gleichen Standort spielen, sind deutlich weniger fehleranfällig.

Die Entwickler ergänzten die Zwischensequenzen scheinbar bewusst mit Bildern von Schlüsselsequenzen, um die Unsauberkeiten zu kaschieren. Geholfen hat das nicht, es sorgt aber für eine nette Abwechslung.

Herzstück sind ja ohnehin die Kämpfe. Gelegentlich können wir vor einem Gefecht die weitere Geschichte leicht beeinflussen. Vor unserem Clash gegen Radditz entscheiden wir uns, gemeinsam mit Piccolo zu kämpfen. Alternativ wäre ein Alleingang möglich gewesen. Die Entscheidungen scheinen der neue What-if-Aspekt in Sparking! Zero zu sein. In Budokai Tenkaichi 3 gab es dazu noch einen eigenen Ark.

Cell kämpft gegen Beerus Quelle: Bandai Namco Jetzt aber auf ins Gefecht! Mit der rosaroten Brille eines Dragon-Ball-Fans sind die Fights ein absoluter Genuss. Schläge, Tritte und Kombos sind sehr flott und fühlen sich wunderbar an. Mit Teleportation und gezielten Ausweich- und Blockmanövern bekommen wir das Gefühl, den Anime wirklich nachzuspielen.

Dazu gehört aber auch, immer wieder in der Weltgeschichte herumzustehen und sein Ki aufzuladen. Damit schalten wir in fünf Stufen neue, mächtigere Attacken frei. Außerdem brauchen wir die Power, um kleine Energieladungen zu verschießen, uns zum Gegner hin- oder wegzuboosten und schnell auf- und abzusteigen.

Damit wird uns in der 3D-Welt nicht zu sehr verlieren, fokussieren wir den Gegner immer ein wenig. Bis auf wenige Ausnahmen richten sich unsere Angriffe also unmittelbar gegen unseren Widersacher. Ist der einmal nicht zu sehen, etwa weil er gerade neu auf das Feld kam, müssen wir ihn zunächst suchen.

Bildergalerie

In der Zwischenzeit laden wir wieder unser Ki auf oder treiben den Skill-Counter in die Höhe. Die kleine Zahl unter unserer Charakterleiste ist essenziell für weitere Fähigkeiten, unsere Maximalkraft und Transformationen.

Mit der Maximalkraft können individuelle Super-Attacken ausgeführt werden. Die sind direkt mit einer schicken Animation verbunden, die meist originalgetreu aus dem Anime übernommen wurden. Für Gotenks Boo-Boo-Ladungs-Volleyball kommt dann etwa Piccolo zu Hilfe, auch wenn der eigentlich gar nicht am Kampf beteiligt ist.

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