Dragon Age Inquisition: Teil 3 der Saga, neue Rasse, Spielstand-Editor

Special Felix Schütz

Dragon Age: Inquisition in der Vorschau: Bei einem Presse-Termin in London sahen wir erstmals eine halbe Stunde Gameplay aus Biowares neuem Rollenspiel. Wie taktisch wird das Kampfsystem, wie weitläufig die Spielwelt, wie funktioniert das Erobern der Burgen? Diesen Fragen gehen wir nach und fassen auch die bislang bekannten Fakten zusammen. Dazu gibt's frische Screenshots und ein Video mit neuen Spielszenen, damit ihr euch einen Eindruck von den Kämpfen, der Spielwelt und der Frostbite 3-Grafik machen könnt.

Der Saga dritter Akt

Auch wenn die 3 im Titel fehlt, ist Dragon Age: Inquisition der offizielle dritte Teil der Dragen Age-Saga. Die Story spielt wieder im mittelalterlichen, von Katastrophen gebeutelten Fantasy-Reich Thedas, dem man zuvor schon in Dragon Age: Origins und Dragon Age 2 seinen Stempel aufgedrückt hat. Jahre später bricht jedoch eine völlig neue Bedrohung über das Land herein: Ein Riss im Schleier tut sich auf, durch den Dämonen in die Welt eindringen und schreckliche Verwüstung über Thedas' Bewohner bringen. Dass sich zu dieser Zeit praktisch alle nennenswerten Parteien - beispielsweise die Magier und Templer - im Krieg befinden, ist kein Zufall: Irgendwer hat diese dämonische Invasion akribisch geplant und nutzt den Zeitpunkt, in dem die wichtigsten Fraktionen mit sich selbst beschäftigt sind, gezielt aus. Wer ist der Drahtzieher hinter der Katastrophe? Das soll der Spieler mithilfe von Schwert, Magie und Diplomatie herausfinden.

Der Spieler als Inquisitor - mit einer neuen, spielbaren Rasse Die Qunari sind erstmals eine spielbare Rasse. Die anderen spielbaren Völker sind Menschen, Elfen und Zwerge. Quelle: Electronic Arts / Bioware Die Qunari sind erstmals eine spielbare Rasse. Die anderen spielbaren Völker sind Menschen, Elfen und Zwerge.

In Dragon Age: Inquisition spielt man einen brandneuen Helden. Und zwar nicht irgendwen, sondern gleich das Oberhaupt der Inquisition - eine einst mächtige Organisation, die außerhalb der üblichen Gesetze operiert und dabei weitaus mehr Freiheiten besitzt als ein normaler Bürger. Ihr bekommt kurz nach Spielbeginn die Aufgabe, die Inquisition neu zu gründen und ihren Einflussbereich auszuweiten, um den Konflikt zwischen den verfeindeten Parteien zu beenden und die Dämoneninvasion aufzuhalten. Wie genau das funktioniert, will Bioware noch nicht verraten - aber immerhin haben wir schon erste Details gesehen.

Die geheimnisvolle Organisation auszubauen und zu lenken, ihren Einfluss auf neue Gebiete zu erweitern, zusätzliche Agenten anzuheuern und diese mit Aufträgen zu betrauen, die unserem Questfortschritt und Machtgewinn dienen, all das ist eine zentrale Aufgabe des Spielers. Und bevor sich jemand wundert: Mit der realen, historischen Inquisition, die für ein grausames Kapitel der katholischen Kirche steht, hat Biowares Fantasy-Erfindung natürlich nichts zu tun.

Aber wer ist der Inquisitior? Das entscheidet der Spieler zu Beginn selbst. Bioware bringt nämlich die Rassenwahl aus dem ersten Dragon Age zurück. Dabei lange schon ein Gerücht, nun endlich bestätigt: In Dragon Age 3 wird man nicht nur einen Menschen, Elf oder Zwerg, sondern auch einen Qunari spielen können. Im Spielverlauf werden die NPCs nicht nur auf unsere gewählte Klasse - Krieger, Schurke oder Magier -, sondern auch auf unsere Rasse reagieren. Bioware steht nun vor der Aufgabe, acht fähige Snychronsprecher (neben den vier Rassen darf man auch wieder das Geschlecht bestimmen!) aufzutreiben - denn wie schon im zweiten Dragon Age ist der Held wieder voll vertont.

Mehr Entscheidungen und Spielstand-Editor für Veteranen

Bioware wird nicht müde zu betonen, wie wichtig es sei, dem Spieler komplizierte, weitreichende Entscheidungen abzuverlangen, die nicht nur seine persönliche Geschichte, sondern die gesamte politische Landschaft und die Zukunft des Reiches formen. Die Entwickler wollen hier deutlich weiter gehen als in den Vorgängern und nicht nur die Tragweite der Quests auf ein neues Niveau hieven, sondern auch frühere Entscheidungen stärker einfließen lassen. Dazu lässt sich auch der Spielstand aus den Vorgängerspielen importieren - so sollen einige wichtige Entcheidungen spürbare Auswirkungen in Inquisition haben. Wer seinen alten Spielstand nicht mehr besitzt oder den dritten Teil lieber auf einer anderen Plattform spielen will (Inqusition erscheint für PC, Xbox 360, Xbox One, PS3 und PS4), der kann dazu auch die frisch enthüllte Dragon Age Keep nutzen. Mit diesem Tool können sich die Spieler einen neuen Spielstand zurechtbasteln. Mehr dazu findet ihr in dieser Meldung zum Savegame-Import.

Bildergalerie

  1. Seite 1 Dragon Age Inquisition: Gameplay-Premiere, Screenshots und Video
  2. Seite 2 Dragon Age Inquisition: Teil 3 der Saga, neue Rasse, Spielstand-Editor
  3. Seite 3 Dragon Age Inquisition: Neue Begleiter, riesige Spielwelt, das Gameplay analysiert
  4. Seite 4 Dragon Age Inquisition: Entscheidungen, Konsequenzen, neues Kampfsystem
  5. Seite 5 Dragon Age Inquisition: Neuer Taktik-Modus, Frostbite 3-Grafik und Gameplay-Video
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