Dirt Showdown im Test: Zwar ist der neueste Codemasters-Racer keine vollwertiges Dirt und setzt mehr auf Arcade-Action, dennoch bietet das Rennspiel viel Spaß auf dem Weg durch die vier Klassen. Ob uns das Spiel überzeugen konnte, lest ihr in unserem großen Test.
Leider unterscheidet sich die Fahrphysik der schicken Hot
Quelle: Codemasters
Duell: Gymkhana gibt es nun auch im Head-to-Head - wer als erstes alle Tricks absolviert, gewinnt.
-Rods, Lowrider, Kleinbusse und Trucks nur marginal. Hier spielt sich Showdown arcadig wie Dirt 3. Dreher zum Beispiel treten nur auf, wenn man durch fiese Schubser zum 360 gezwungen wird. Die KI-Gegner fahren auch dementsprechend aggressiv und exakt so schnell, dass es munter zu Blechschäden kommt: Eine klassische Gumminband-KI. In Sachen Strecken liefert Dirt eine Kost aus altbekannten Szenerien und neuen Landschaften. So rast und schubst ihr euch zum Beispiel durch das neonlichthelle Tokyo oder knutscht unter der Golden Gate-Bridge in San Francisco andere Karosserien.
Auch das Karriere-Menü ist ein alter Hut: Die rund 50 Events sind auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad kaum eine Herausforderung, lediglich die letzte Event-Klasse treibt den virtuellen Fahrer zur Höchstleistung. Hier schafft Dirt Showdown einen guten Spagat: Anfänger sind nicht überfordert, fortgeschrittene Fahrer haben eine Herausforderung. Leider fehlt eine detaillierte Tuning-Option, lediglich Leistung, Robustheit und Handling lassen sich anpassen. Anpassungen am Fahrwerk, dem Getriebe oder den Bremsen - Fehlanzeige. Die Präsentation ist in Ordnung: Man findet jubelnde Zuschauer, einen deutschen Kommentator und einen Rock- und Elektro-Soundtrack. Alle Faktoren zusammen schaffen eine gute Racing-Atmosphäre.
