Dirt Showdown im Test: Zwar ist der neueste Codemasters-Racer keine vollwertiges Dirt und setzt mehr auf Arcade-Action, dennoch bietet das Rennspiel viel Spaß auf dem Weg durch die vier Klassen. Ob uns das Spiel überzeugen konnte, lest ihr in unserem großen Test.
Quelle: Codemasters
Seitenaufprall: Die Fahrzeuge sind extravagant designed.
Insgesamt warten vier Klassen im Karriere-Modus auf die Spieler, die recht umfangreich daherkommt. Dabei geht es nicht nur darum, auf dem Siegertreppchen Platz zu nehmen, sondern auch ganz spezielle Aufgabenziele müssen erreicht werden. So gilt es, gegnerische Autos von einer Rampe zu befördern, vorgegebene Tricks und Stunts zu absolvieren oder sein eigenes Gefährt möglichst lange fahrtauglich zu halten. Den größten Fun-Faktor stellt allerdings der Crash-Modus dar. Ziel dabei ist es, Gegner möglichst halsbrecherisch zu berühren oder von Plattformen zu schubsen. Die Hoonigan-Events kommen deutlich leichter als noch in Dirt 3 daher und den Racing-Events fehlt es zudem an Abwechslung.
Am spektakulärsten sind die Achterkurs-Rennen, denn hier kommt man sich im Sekundentakt in die Quere, verteilt Blechknutscher und rempelt was das Zeug hält. Allerdings spielt auch hier der Zeitfaktor eine große Rolle. Spätestens an dieser Stelle sollten es die meisten Leser bemerkt haben: An Action fehlt es Dirt Showdown nicht. Blechschäden gehören zur Tagesordnung, an denen jede Autowerkstatt ihre wahre Freude hätte. Auch für das Auge bietet der neue Racer mit Hilfe der EGO-Engine eine Menge: So findet man Schmutzpartikel, die an der Karosserie kleben, kann sich an tollen Lichteffekten erfreuen und die detailreiche Farbgebung bewundern - im Gesamtpaket eine optisch erstklassige Angelegenheit.
