Top-Review: Die Siedler 6

Test Susanne Braun

Knubbelnasen adé, bye Echtzeit-Strategie – die Siedler besinnen sich wieder auf ihre Wurzeln.

Gefrierbrand

Im Siedelalltag wird jede Pause mit hübschen Aussichten belohnt. Im Siedelalltag wird jede Pause mit hübschen Aussichten belohnt. So ein Winter kann einem die ganze Ernte vermiesen. Denn dank der Jahreszeitenwechsel in Die Siedler 6 wachsen im Winter weder Korn, noch sammeln Bienen Blütenstaub. Im Ernstfall frieren sogar die Flüsse zu, so dass Fischer nicht mehr angeln können. Dafür kann es passieren, dass plötzlich gegnerische Einheiten an unser Stadttor klopfen. Die können nämlich ebenso wie unsere Siedler über zugefrorene Flüsse marschieren und abkürzen.

Der Winter ist also ein Ruhemonat? Pustekuchen. Denn zu den Jahreszeiten kommt auch noch die geografische Lage unseres Reiches. Während wir im hohen Norden in den kalten Monaten bibbernd auf unser warmes Met warten müssen, können wir in den südlichen Breiten das ganze Jahr über saufen. Klar, denn in der Wüste friert es nicht. Dafür haben wir mit Dürreperioden, Wassermangel und karger Vegetation zu kämpfen. Das bringt Abwechslung in den Siedleralltag.

Wumms mit der Ramme

Belagerungsturm, Ramme und Katapult machen jedes noch so kleine Tor platt. Vorne wartet das Fußvolk, um die feindliche Stadt in Schutt und Asche zu legen. Belagerungsturm, Ramme und Katapult machen jedes noch so kleine Tor platt. Vorne wartet das Fußvolk, um die feindliche Stadt in Schutt und Asche zu legen. Echtzeitstrategen gähnen nur, wenn sie einen Blick auf den Militärpart von Die Siedler 6 werfen. Der ist alles andere als berauschend – und hat dabei doch etwas zu bieten, was es nicht in jeder Aufbau-Strategenarmee gibt: Belagerungswaffen! Erreicht der Ritter einen hohen Rang, kann er nicht nur obligatorische Bogenschützen und Schwertkämpfer produzieren, sondern auch Belagerungstürme, Rammen und Katapulte zimmern. Bis es allerdings soweit ist, dauert es eine ganze Weile. Gut, dass wir in dieser Zeit unsere Stadt mit einfachen Holzpalisaden oder stabilen Steinmauern umgeben können, um den Gegner nicht ein allzu leichtes Ziel zu sein.

Während die Belagerungswaffen in der Kampagne erst spät zum Zug kommen und dank rasch eingenommener Gegnerstädte kaum ihr volles Potenzial entfalten können, sind die dicken Geschütze vor allem im Mehrspielerpart von Aufstieg eines Königreichs gut aufgehoben, um die Stadtmauern von bis zu vier Spielern einzunehmen.

Den vollständigen Test inklusive vieler weiterer Zusatz-Infos plus aussagekräftigem Test-Video finden Sie in der kommenden PC PowerPlay, ab 26. September 2007 beim Händler Ihrer Wahl!

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