Knubbelnasen adé, bye Echtzeit-Strategie – die Siedler besinnen sich wieder auf ihre Wurzeln.
Streikbrecher
In unserer Burg können wir Diebe ausbilden, die dann in fremden Lagerhäusern für uns schnüffeln. Auf die teuren Langfinger sollten Sie immer gut achten.
Eine Meldung, dass unsere Siedler Hunger leiden, lässt unsere Zuguckpause ausfallen. Schnell springen wir zurück zu unserer Stadt und stellen fest, dass über allen Gebäuden rote Symbole aufblinken, und auf dem Marktplatz ein riesiges Gewusel und Geschrei herrscht. Ein Streik! Unsere kleine Entdeckungsreise hat uns von den Bedürfnissen der Siedler abgelenkt. Und die haben Kohldampf! Beschämt errichten wir eine Metzgerei, die das Fleisch aus unserem Lagerhaus zu Fleischwurst verarbeitet und dann an die Siedler verkauft. Und da ein Fleischer nicht schnell genug reinklotzt, bauen wir geschwind seine enge Hütte aus.
Auf diese Art und Weise können wir jedes Gebäude erweitern. Das hat den Vorteil, dass die Arbeiter schneller unterwegs sind und tatkräftige Unterstützung erhalten. Allerdings sind dann auch mehr hungrige Mäuler zu stopfen. Liefern wir aber zum Beispiel nur Fleisch, haben andere Produzenten wie der Gerber einen Nachteil, denn das Vieh wird knapp. Also bauen wir noch einen Bauernhof und eine Bäckerei, um für mehr Essen zu sorgen. Gleichzeitig bleiben mehr Ressourcen für den Ledermacher. Und den brauchen wir, um das Siedlerbedürfnis nach Kleidung zu erfüllen. Die vielfältigen Möglichkeiten zur Wunscherfüllung der Siedler finden wir übrigens spitze. Da sich die Wirtschaftsketten außerdem verkürzt haben, verlieren wir auch nie den Überblick. So bauen wir recht einfach eine florierende Siedlung.
In Maßen aufsteigen
Die Zeichen zeigen uns an, wo es an welchen Waren mangelt. Gelb ist noch nicht so schlimm, doch wird ein Bedürfnis nicht erfüllt, gibt’s die rote Karte und Streik.
Es gibt sechs verschiedene Helden, die alle ihre Vorteile haben. Marcus verkloppt fleißig Soldatenhintern, während Hakim eben jene gegnerische Einheiten lieber überredet, sich seiner Sache anzuschließen (siehe Kasten). Die Helden schalten wir in den ersten Missionen der 16 Kampagnenkarten frei. Die Ritter steigen mit der Zeit in ihrem Rang auf – wenn wir es ihnen denn erlauben. Um einen Rang aufzusteigen, müssen vorher bestimmte Kriterien erfüllt sein. Zum Erzherzog braucht es zum Beispiel prachtvoll geschmückte Häuser. Solange die Siedlerhäuser nicht schick aussehen, gibt’s auch keinen neuen Rang für den Ritter. Praktisch, dass wir diese Rangsteigerung selbst auslösen. Praktisch ist ebenfalls, dass wir zum nächsten Level schon einmal die Waren für das nächste Siedlerbedürfnis sammeln müssen. So sind wir nicht völlig unvorbereitet, wenn die Bürger plötzlich nach neuen Sachen schreien.
