Diablo 4: Von PvP bis Endgame - Diese Inhalte könnt ihr in der Beta noch nicht testen

Special Felix Schütz
Diablo 4: Von PvP bis Endgame - Diese Inhalte könnt ihr in der Beta noch nicht testen
Quelle: PC Games

Die Beta von Diablo 4 bietet richtig viel Spielzeit für ein Wochenende. Aber es gibt auch eine ganze Menge Inhalte, die ihr in der Schnupper-Fassung nicht ausprobieren könnt. Hier fassen wir zusammen, worauf ihr in der Beta noch verzichten müsst.

Da ihr für jeden Paragonlevel (also Stufe 50 bis 100) voraussichtlich vier Paragonpunkte erhaltet, könnt ihr so insgesamt 200 Stück davon verdienen. (Durch erreichte Weltziele kommen sogar noch ein paar hinzu.) Diese Punkte gebt ihr dann auf verzweigten Paragon-Brettern aus, auf denen massenhaft kleine und größere Upgrades darauf warten, von euch freigeschaltet zu werden. Diese Ugprades reichen von einfachen Attributeboni (mehr Stärke, Angriffstempo, etc...) bis hin zu mächtigen legendären Eigenschaften, die sich stark auf eure Spielweise auswirken können. Außerdem gibt es noch Sockelfelder, in die ihr spezielle Glyphen einsetzen könnt und die unterschiedliche Qualitätsstufen bieten. Nimmt man alles zusammen (also die Paragon-Bretter, Talentbäume und die ganzen Affixe auf legendären Items), scheint das Charaktersystem im Endgame tatsächlich deutlich mehr Tiefgang bieten als Diablo 3 zu seinen besten Zeiten. Und genau das ist wichtig: Ein vielfältiger Charakterbaukasten dürfte langfristig darüber entscheiden, wie gut oder schlecht Diablo 4 bei den Fans ankommen wird.

Das vielversprechende Paragon-System steht in der Open Beta noch nicht zur Verfügung. Quelle: Blizzard Das vielversprechende Paragon-System steht in der Open Beta noch nicht zur Verfügung.

Endgame: Was kommt nach der Story?

Anders als die Closed Beta, die nur auf das Endgame zugeschnitten war (und über die wir leider nicht berichten dürfen) ist die Open Beta davon weit entfernt. Diablo 4 will im Endgame mehrere Wege gehen, um euch abseits von Seasons (die es auch geben wird) langfristig zu motivieren. Man soll zum Beispiel den riesigen Baum des Flüsterns entdecken, an dem man dann regelmäßig mit neuen Weltzielen und Kopfgeldaufträgen und Belohnungen versorgt wird. Die Felder des Hasses und die Höllenfluten, die Monster in einer bestimmten Zone verstärken, hatten wir bereits erwähnt, auch die zählen zu den Endgame-Inhalten. Und dann gibt es noch die sogenannten Albtraumdungeons, in denen besonders gute Beute auf euch wartet. Dazu braucht ihr aber zuerst Albtraumsiegel, die ihr ab der dritten Schwierigkeitsstufe finden und craften könnt - und mit denen dürft ihr dann einen Dungeon in eine härtere Albtraumversion umwandeln. Beim Okkultisten in der Stadt könnt ihr euch die ganzen Siegel übrigens schon in der Beta ansehen - nur ausprobieren dürft ihr sie noch nicht.

Blizzard will euch mit einem Mix aus Open-World-Aktivitäten, PvP, Welt-Bossen und extra kniffligen Dungeons bei der Stange halten. Quelle: Blizzard Blizzard will euch mit einem Mix aus Open-World-Aktivitäten, PvP, Welt-Bossen und extra kniffligen Dungeons bei der Stange halten.

Spezielle Klassenmechaniken

Am ersten Beta-Wochenende, das nur für Vorbsteller geöffnet war, konnte man drei der fünf Klassen spielen: Barbar, Zauberer und Jäger. Totenbeschwörer und Druide fehlten noch, die werden dafür im Open-Beta-Wochenende spielbar sein, so dass ihr dann alle fünf Klassen antesten könnt. Neben dem Levelcap von Stufe 25 gibt's hier aber noch eine kleine Einschränkung: Alle eure Helden schalten im Laufe der Zeit eine einzigartige Klassenmechanik frei, die euren Charakteren zusätzliche Tiefe verleihen sollen. Als Barbar könnt ihr zum Beispiel vier Waffen tragen und verfügt als einzige Klasse über Expertise: Mit dieser Mechanik werdet ihr im Laufe der Zeit in bestimmten Waffengattungen stärker, wenn ihr sie häufig benutzt (ihr könnt sogar die verwendete Waffe für jeden Skill festlegen). Dadurch steigt euer Barbar im Rang auf und erhält so wertvolle Boni im Kampf. Das alles ist schon in der Beta spielbar. Aber: Beim Barbaren gibt es noch einen weiteren Slot für eine mysteriöse Kampftechnik, die man erst über eine Quest freischalten muss. Und was sich dahinter verbirgt, können wir derzeit nur raten - in der Beta kann man diese Quest zwar starten, aber nicht abschließen.

Diablo 4 ist im Kern ein MMO, hin und wieder begegnet ihr anderen Spielern. Quelle: PC Games

Shop und Battle Pass

Zum Schluss noch zwei unbeliebte Features, die schon bei ihrer Ankündigung für lange Gesichter gesorgt haben: Der Ingame-Shop und der kostenpflichtigen Premium-Battle-Pass. Die Skepsis zu den Mikrotransaktionen ist natürlich nicht unbegründet, schließlich hat Diablo Immortal bereits gezeigt, dass Blizzard da wenig Schmerzgrenzen hat. Aber: Die Entwickler von Diablo 4 bemühen sich um Transparenz und haben schon gleich zur Ankünding erklärt, dass es im Shop wirklich nur kosmetische Items zu kaufen gibt. Und es sollen auch längst nicht die coolsten Rüstungs- und Waffendesigns im ganzen Spiel sein - es sind nur eben andere. Spielerische Auswirkungen haben die Käufe auch nicht.

Sämtliche Miktrotransaktionen fehlen noch in der Diablo 4 Beta. Quelle: Blizzard Das lief bei Diablo Immortal noch anders: Mikrotransaktionen fehlen in der Beta zu Diablo 4 komplett.

Ähnlich wie in Diablo Immortal wird es außerdem einen zweigeteilten Battle Pass geben. Einer ist gratis für alle und immer aktiv, damit schaltet ihr euch einfach beim Spielen verschiedene Belohnung frei. Der andere Battle Pass ist jedoch eine Premium-Variante, für die ihr echtes Geld hinlegen müsst. Aber auch damit soll man keine spielerischen Vorteile, sondern nur Kosmetik (und die passende Währung dazu) erhalten. Klingt also erst mal harmlos. Aber: In der Beta fehlen die Mikrotransaktionen noch komplett. Was uns also letztendlich wirklich erwartet ob der Shop vielleicht doch störend wirkt, das kann erst das fertige Spiel zeigen.

Davon mal abgesehen könnte auch die Kosmetik selbst ein Problem werden: Im deutlich bunteren Diablo 3 zappten viele Helden irgendwann mit grellen Engelsflügeln, Murloc-Pet und brennenden Stiefeln durch die Monsterhorden - genau diese Art von visuellen "Upgrades" wären in einem Diablo 4 aber höchstwahrscheinlich sehr, sehr unpassend. Denn der Stil des Spiels ist viel dunkler und ernster als der dritte Teil - hier muss Blizzard also höllisch aufpassen, dass die Mikrotransaktionen am Ende nicht die ganze Atmosphäre für andere Spieler ruinieren.

Und damit sind wir am Ende unserer kleinen Übersicht angekommen. Wenn euch noch mehr wichtige Features oder Inhalte einfallen, die in der Beta-Fassung fehlen, schreibt sie uns gerne in die Kommentare. Dabei könnt ihr uns auch gerne verraten, wie euch die Beta gefallen hat und was ihr euch noch alles fürs fertige Spiel wünscht. Für alles Weitere rund um die Beta von Diablo 4 lest euch auch unsere große FAQ durch, in der wir euch alle wichtigen Eckdaten zusammengefasst haben.

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