Dead Space - das Remake im Test: Im Weltraum sieht dich jeder ruckeln

Test Katharina Pache
Dead Space - das Remake im Test: Im Weltraum sieht dich jeder ruckeln
Quelle: Motive/Electronic Arts

Dead Space ist zurück - und sieht als Remake besser aus als je zuvor. Alles zu Isaacs Abenteuer und den Neuerungen im spoilerfreien Test.

Für genaue Diagnosen seitens unserer Hardware-Redaktion war noch keine Zeit, dort wird Dead Space in Hinblick auf die Performance aber so bald wie möglich fachgerecht zerlegt und unter die Lupe genommen. Reproduzierbar waren die beiden schlimmsten Framerate-Einbrüche nicht, beim erneuten Versuch lief es flüssig(er). Auffällig ist allerdings, dass In-Game-Zwischensequenzen oft in Stottern übergehen, und dass manchmal sogar das Abspielen von Audiologs zu Verlangsamung führte. Wechselten wir in andere Bereiche, erholt sich die Framerate manchmal, womöglich gibt es ein Problem mit dem Grafikspeicher.

Ein kleiner Trost ist immerhin das faire Save-System. Es gibt viele Stationen zum Sichern, und oftmals bringt das Spiel Isaac automatisch ganz nahe an die Stelle, an der er den Tod fand. Unser Kollege Michi jedoch wurde mit einem Autosave bedacht, an dem er innerhalb nicht mal einer Sekunde immer wieder starb, da er direkt vor einem Necromorph abgesetzt wurde. In dieser Situation war das Laden des letzten manuellen Save unabdingbar. Unser Fazit zu Dead Space fällt positiv aus.

Die DNA des Abenteuers bleibt trotz Neuerungen erhalten, und es macht verboten viel Spaß, die ekelhaften Monster - deren Design und Vielfalt eine Freude sind - nach allen Regeln der Kunst in Einzelteile zu zerlegen. Die Atmosphäre ist drückend, das Spiel von Licht und Schatten sieht wunderbar aus. Dead Space - das Remake im Test: Im Weltraum sieht dich jeder ruckeln (5) Quelle: Motive/Electronic Arts Dead Space - das Remake im Test: Im Weltraum sieht dich jeder ruckeln (5)

Streiten kann man sich über den sprechenden Isaac, ohne Diskussion ärgerlich sind jedoch die Performance-Probleme, die uns sogar das virtuelle Leben kosteten. Das darf nicht sein! Hoffentlich wird ein Patch so bald wie möglich diesen doch arg störenden Stolperstein entfernen, sodass man sich auf das Überleben konzentrieren kann, ohne, dass einem die Performance Knüppel zwischen die Beine wirft.

Ob Dead Space ein finanzieller Erfolg wird? Es ist zu hoffen (eine schnelle Behebung der Framerate-Probleme vorausgesetzt), denn hier erwartet Horror-Fans ein Splatter-Abenteuer par excellence mit fantastischem Gameplay, faszinierendem Gegner-Design und einer spannenden Spielwelt.

Hätten wir uns nicht mehrmals so über die fps-Einbrüche geärgert, hätten sie uns nicht so aus dem Moment gerissen, wäre die Wertung höher ausgefallen. Auf unserem zweiten Testrechner mit beinahe den gleichen verbauten Komponenten stolperte Dead Space noch schlimmer vor sich hin und kam nicht einmal im High-Grafikmodus auf die angepeilten 60 Frames.

Wertung zu Dead Space (2023) (PC)

Wertung:

8.0 /10
Fazit

Horror, der das Blut in den Adern gefrieren lässt – Waffen, Gameplay, Gegnerdesign und Optik sind vom Allerfeinsten. Die Performance-Einbrüche sind jedoch ein echtes Ärgernis.


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Dead Space erscheint am 27. Januar 2023 für PS5, Xbox Series und auf dem PC. Es handelt sich dabei um das Remake des Originals aus dem Jahr 2008. Entwickelt wurde die Neuauflage von EA Motive. Das ehemalige Entwicklerstudio Visceral Games wurde nach Dead Space 3 von Electronic Arts aufgelöst, Ex-Studioleiter Glen Schofield schuf mit seinem neuen Zuhause Striking Distance Studios eine neue Horrormarke namens The Callisto Protocol. Dieser Titel erschien einen Monat vor dem Release von Dead Space im Dezember 2022. 

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