Dark and Darker im Check: Warum ist die Demo des Fantasy-Spiels so beliebt?
Special
Dark and Darker beigeistert auf Steam derzeit die Spieler. Wir haben uns in den Kampf gestürzt und erklären, warum das Fantasy-Spiel so gut ankommt.
In einem so anspruchsvollen Spiel wie Dark and Darker, in dem jeder zusätzliche Schaden das Ende bedeuten kann, birgt das Frustpotenzial. Ins Ruckeln gerät der Dungeoncrawler zwischendurch ebenfalls. Eventuell hängen die Hits, die eigentlich gar keine sind, auch damit zusammen. Insgesamt laufen die meisten Partien aber rund und ohne technische Schwierigkeiten. Eine verpasste Chance ist, dass wir verschiedene Gegner stets nur auf die gleiche Weise besiegen können. Es gibt Mumien. Wir haben eine Fackel, die Schaden verursacht. Doch Mumien in Dark and Darker sind anscheinend feuerresistent. Überwältigen können wir diese Monster, so wie jeden anderen Feind auch, nur mit Nahkampfwaffen, Pfeil und Bogen sowie Zaubern. Das ist schade, es würde Abwechslung in die Kämpfe bringen, wenn wir die Dinger verbrennen könnten.
Geheimnisse warten
Zur Auswahl stehen derzeit drei Karten: die Goblin-Höhle für Solo-Spieler, die vergessene Burg als Standard-Map und noch mal die vergessene Burg für Hardcore-Herausforderungen. In der zweiten Variante ist die Location noch unverzeihlicher, dafür gibt's bei erfolgreicher Extraktion besseres Loot. Die Schauplätze sind so dunkel gehalten, dass wir in manchen Ecken tatsächlich unsere Fackeln nutzen müssen, aber insgesamt sehr cool gestaltet.
Quelle: Ironmace
Dark and Darker im Check: Warum ist die Demo des Fantasy-Spiels so beliebt? (5)
Wenn wir aufpassen, finden wir versteckte Schalter, die Geheimgänge öffnen und einige Fallen. Wer unvorsichtig durch die Dungeons spaziert, wird schnell von Stacheln aufgespießt.
Die lauern recht offensichtlich am Boden, verstecken sich aber auch unscheinbar in Wänden. In den Goblin-Höhlen stießen wir außerdem zufällig auf einen riesigen Troll, der "Kampf" gegen das Vieh war nach wenigen Sekunden beendet. Spoiler: Für uns ging's nicht gut aus.
Ab zum Flohmarkt
Doch wofür looten wir überhaupt? Was passiert, nachdem wir erfolgreich aus den Gemäuern entkommen sind? Wie bei Escape from Tarkov finden wir im Hauptmenü etliche Händler, die sich für unsere erbeutete Ware interessieren.
Dem Waffenschmied verkaufen wir Lanzen, Bögen und Schwerter, dem Schneider unsere Hosen, Schuhe sowie Oberteile und dem Alchemisten logischerweise Zaubergegenstände.
Quelle: Ironmace
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Mit dem nötigen Kleingeld rüsten wir uns ordentlich auf. Denn die Händler kaufen nicht nur unser Zeug, sondern verkaufen natürlich auch Ware. Das ist sehr nützlich, um gut vorbereitet in die nächste Runde zu starten. Warum wir allerdings unsere gesammelte Ausrüstung nicht auch auf die anderen Figuren übertragen können, können wir nicht nachvollziehen.
Wir müssen zum Charakterwechsel jedes Mal die Vorbereitungslobby verlassen und jede Klasse einzeln ausrüsten - ohne die Beute aus unserem vorherigen Durchgang mit einer anderen Rolle. Das sollten die Entwickler bis zum richtigen Release noch einmal überdenken.
Die kostenlose Demo zu Dark and Darker ist aufgrund des großen Erfolges noch bis zum 16. Februar spielbar. Wer sich also selbst ein Bild machen möchte, der kann das noch einige Stunden tun. Den Release des fertigen Spiels planen die Entwickler derzeit für das 3. Quartal 2023. Ob in absehbarer Zeit auch eine Konsolenversion erscheint, ist bis dato noch nicht bekannt.
