Dark and Darker im Check: Warum ist die Demo des Fantasy-Spiels so beliebt?

Special Michael Grünwald
Dark and Darker im Check: Warum ist die Demo des Fantasy-Spiels so beliebt?
Quelle: Ironmace

Auf Steam schaffen es Indie-Titel selten unter die Top 10 der meistgezockten Spiele. Die Demo zu Dark and Darker, die seit dem Next Fest verfügbar ist, zieht jedoch die Massen an. Wir haben uns in den Kampf gestürzt und erklären, warum das Fantasy-Spiel derzeit so gut ankommt.

Counter Strike: Global Offensive, PUBG Battlegrounds, Hogwarts Legacy, GTA 5 und die Demo zu Dark and Darker haben eins gemeinsam: Alle Spiele standen letzte Woche in der Top-10-Liste der am meisten gespielten Games auf Steam. Dort tummeln sich Dauerbrenner wie CS: GO und PUBG, aktuelle Spiele wie Hogwarts Legacy, aber vereinzelt auch angesagte Indies wie Dark and Darker. Vom 7. - 13. Februar lief auf Steam das Next Fest, bei dem man Demos von zahlreichen bevorstehenden Spielen ausprobieren konnte.

Mit dabei waren unter anderem Voidtrain, Darkest Dungeon 2, Boundary, Planet of Lana und Dark and Darker. Der PvPvE-Dungeoncrawler hat anscheinend den Nerv vieler Fantasy-Fans getroffen, denn zu Spitzenzeiten schlenderten über 100.000 Spieler gleichzeitig durch die düsteren Gemäuer und Höhlen. Der Hype dahinter ist relativ einfach zu erklären, schließlich bedient sich das Spiel an beliebten Features aus anderen Genres, wirft diese in einen großen Topf und rührt kräftig um. Die Zutaten harmonieren überraschend gut miteinander, doch ganz optimal funktionieren die Runden noch nicht.

Extraktion, Zone und Skelette

Zunächst zum Spielprinzip: Zu Beginn wählen wir aus sechs Rollen unseren Charakter aus. Jede Rolle hat besondere Stärken und Schwächen sowie ein eigenes Levelsystem. Spielen wir also einen Krieger, steigen wir mit dieser Figur im Rang auf.

Barbar, Magier, Bogenschütze, Schurke und Kleriker bleiben dann ohne Erfahrungspunkte. Wer keine Lust auf männliche Charaktere hat, wählt per Knopfdruck ganz einfach die gleichen Rollen als Frauen.

Nach einem kurzen Ladebildschirm und einer relativ überflüssigen Lobby, in der wir zumindest einen süßen Hund namens Otto bestaunen, finden wir uns schon in einer dunklen Ecke wieder. Ziel ist die Mitte der Map, zu der wir uns vorkämpfen, während wir so viel Loot wie möglich mitnehmen. Denn nur im Zentrum haben wir die Möglichkeit, die Karte lebendig wieder zu verlassen. Gespielt wird aus der Ego-Perspektive.

Als Hilfestellung sehen wir auf der Minimap einen weißen Kreis, der sich im Lauf der Runde verkleinert. Im letzten Bereich spawnen ab einem bestimmten Zeitpunkt Grabsteine, die wir in Portale umwandeln und so aus dem Dungeon entkommen können.

Wer stirbt, verliert - und zwar alles bisher Gesammelte. Das passiert sehr schnell, denn selbst mit einer starken Rüstung halten wir nur wenige Treffer aus. Im Gegensatz zu den NPCs - die stecken etliche Hiebe, Stiche und Pfeile ein. Dark and Darker im Check: Warum ist die Demo des Fantasy-Spiels so beliebt? (4) Quelle: Ironmace Dark and Darker im Check: Warum ist die Demo des Fantasy-Spiels so beliebt? (4)

Egal, ob Skelett, Mumie, magische Kreatur oder Mimic, die computergesteuerten Figuren sind unserer Meinung nach etwas zu widerstandsfähig. Wenn wir schlecht ausgerüstet in einem Raum voller Gegner spawnen, wissen wir bereits, dass uns eine kurze und erfolgslose Runde bevorsteht. Das frustriert vor allem Neulinge rasch.

Bis zu unserer ersten Extraktion haben wir mindestens 15 Anläufe gebraucht. Dark and Darker ist knüppelhart, schließlich überraschen uns bisweilen auch menschliche Feinde aus dem Hinterhalt und knüppeln uns eiskalt nieder. Zumindest das Balancing der Spawn-Punkte sollten die Entwickler definitiv anpassen, denn die sind manchmal sehr unfair gesetzt.

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