Geschlossene Studios, entlassene Mitarbeiter, eingestampfte Games: Ein Rückblick auf die letzten Monate und die Auswirkungen für Spielefans.
Midway
Im Oktober 2008 muss dann das erste Spiel dran glauben: EA stellt die Arbeiten an Tiberum, einem Shooter zur Command & Conquer-Reihe, ein. Auch das Midway-Drama nimmt bereits seinen Lauf. Der Publisher will diverse Lizenz-Titel einstellen. Um welche Spiele es sich genau handelt, verrät Midway erst einmal nicht.
Quelle: Nintendo
Shigeru Miyamoto
Passend zum Image von Nintendo bleibt Shigeru Miyamoto aber optimistisch. "Wir müssen essen um zu überleben - das ist unsere erste Priorität. Aber Unterhaltung und Freude für Körper und Geist müssen an zweiter Stelle stehen." Seiner Meinung nach werde die Finanzkrise keine Auswirkungen auf die Videospiele-Branche haben.
Quelle: Nintendo
Nintendo
Schon Ende des Monats erreicht uns die Meldung, dass Nintendo seine Gewinnprognose für das aktuelle Geschäftsjahr deutlich nach unten korrigieren muss. Insgesamt 16 Prozent weniger Gewinn, also 345 Milliarden Yen, erwartet der Hersteller. Auch den Betriebsgewinn schätzt Nintendo jetzt etwas nüchterner ein: 630 statt 650 Milliarden Yen.
Sony
Unterdessen muss Sony seine Gewinnerwartung für März 2009 von 240 Milliarden Yen (ca 2 Milliarden €) auf 150 Milliarden Yen (ca. 1,2 Milliarden €) herab korrigieren. Betroffen von diesem Ertragsrückgang sind laut Nobuyuki Oneda alle Sparten von Sony, nicht nur Computer-Entertainment. Später erfahren wir, dass der operative Gewinn von 111,62 auf gerade mal 11,05 Milliarden Yen sank. Müssen sich Sony-Fans sorgen um den Elektronik-Riesen machen?
Weiter mit roten Zahlen und Randnotizen!
