Crysis: Unsere Review des Edel-Shooters

Test Jochen Gebauer

Weil Nordkoreaner buddeln gehen, müsst Ihr die Welt retten. Vor buddelnden Nordkoreanern. Und ausgebuddelten Aliens.

Viel Glanz, viel Preis

Crysis: Unsere Review des Edel-Shooters "Crysis" lebt nicht zuletzt von seiner beeindruckenden Optik. Auf maximale Details eingestellt – und mit einer entsprechend hohen Auflösung – ist "Crysis" zweifellos das schönste PC-Spiel, das Sie derzeit kaufen können. So viel Glanz hat allerdings seinen Preis: Ein Dual Core 2 mit zwei Gigabyte Ram und einer GeForce 8800 muss es schon sein, um "Crysis" in all seiner Pracht zu erleben. Dazu benötigen Sie satte 12 Gigabyte freien Festplattenspeicher.

Auch die Minimum-Voraussetzungen haben es in sich: 3,2 Gigahertz, 1 Gigabyte RAM und eine Grafikkarte mit 256 Megabyte Arbeitsspeicher muss Ihr Rechner mindestens mitbringen. Achten Sie übrigens auch unbedingt darauf, dass Ihre Grafikkarte Shader 3.0 unterstützt – sonst geht nämlich gar nichts und Sie kriegen die Krise.

Wer die happigen Anforderungen erfüllt, der bekommt nicht nur einen perfekt durchgestylten Shooter mit bombastischer Grafik, sondern auch eine erstklassige Übersetzung. Zwar konnten wir nur Teile der deutschen Version spielen, aber die waren tadellos und von namhaften Sprechern synchronisiert. Alles andere wäre bei einem Blockbuster wie "Crysis" aber auch ein Verbrechen ...

Wertung zu Crysis (PC)

Wertung:

9.0 /10
Pro & Contra
Bombastische GrafikNonlinearer LevelaufbauHohe spielerische Freiheit
08/15-StoryNerviges Aufsammeln von Munition und Waffen
Fazit

Spielerisch und technisch ist "Crysis" eine Offenbarung. Aber wann erzählt Crytek auch mal eine richtig coole Geschichte?

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