Crisis Core: Final Fantasy 7 Reunion im Test: Meisterhaftes Remaster + Video-Review

Test Yannik Cunha Katharina Pache
Crisis Core: Final Fantasy 7 Reunion im Test: Meisterhaftes Remaster + Video-Review
Quelle: Square Enix

Wir haben keine Krise bekommen beim Test von Crisis Core Final Fantasy 7 Reunion - ganz im Gegenteil! Das ursprünglich auf der PSP erschienene Action-RPG hat nicht nur eine überarbeitete Grafik, sondern auch andere Neuerungen zu bieten. Welche das sind und wieso ihr Crisis Core spielen solltet, lest ihr im Test.

Seit 2008 ist Crisis Core: Final Fantasy 7 für Sonys PSP erhältlich . Square Enix bringt die Vorgeschichte zum RPG-Klassiker Final Fantasy 7 (und natürlich von Final Fantasy 7 Remake) jetzt aber endlich auf moderne Konsolen heraus, denn ganz ehrlich - wer hat denn eine PSP ? Jetzt können mehr Fans die Hintergrund-Geschichte von Zack Fair erleben. Doch die Neuauflage ist kein liebloses Remaster, das nur mit ollem Upscaling ein paar Euros abgreifen möchte. Stattdessen wurden Modelle und Hintergründe modernisiert, während das Kampfsystem an das von Final Fantasy 7 Remake angepasst wurde. Dazu verbessern diverse Quality-of-Life-Änderungen das Spielerlebnis. Ob der Haufen Neuerungen überzeugt und ob der 14 Jahre alte Titel überhaupt konkurrenzfähig ist, lest ihr im Test.

In Crisis Core folgen wir nicht etwa Cloud, dem Helden von Final Fantasy 7, sondern Zack Fair, der dem Trupp "SOLDAT" angehört. Er arbeitet also für den Konzern ShinRa, der Energie erzeugt durch den Lebensquell der Erde, dem sogenannten Lebensstrom. Anfangs ist unser stürmischer Held noch ein Rang-2-SOLDAT, doch das Ziel ist klar: Er will zu einem SOLDAT ersten Ranges werden, um, ähnlich wie Sephiroth, auf der ganzen Welt als Held gefeiert zu werden.

Alter Bekannter

Moment mal, Sephiroth ? Der Bösewicht aller Bösewichte? Ganz recht, in Crisis Core ist Sephiroth ebenfalls ein SOLDAT und sehnt sich (noch) nicht nach Zerstörung. Schnell wird jedoch klar, dass der Aufstieg das geringste Problem für Zack darstellen wird. Auf einer Mission erfahren wir, dass Genesis - ein Ex-SOLDAT höchsten Ranges - seinen Arbeitgeber verraten hat und nun gegen den Konzern arbeitet.

Die Gründe dafür erfahren wir im Rahmen der Story, die immer wieder mit unerwarteten Wendungen Haken schlägt, moralischen Fragen aufwirft und emotionale Momente in schönen CGI-Zwischensequenzen zeigt. Im Fokus stehen Konflikte zwischen Zack, Kumpel und Mitstreiter Angeal, Sephiroth und Genesis. Mehr wollen wir jedoch nicht vorwegnehmen, denn die Story lebt von Überraschungen und den interessanten Charakteren.

Crisis Core: Final Fantasy 7 Reunion im Test: Meisterhaftes Remaster + Video-Review (7) Quelle: Computec Media GmbH Crisis Core: Final Fantasy 7 Reunion im Test: Meisterhaftes Remaster + Video-Review (7) Was wir jedoch verraten können: Die neuen Modelle sind besonders in emotionalen Momenten sehr eindrucksvoll! Bei manchen abgehackten Animationen und steifen Gesichtsausdrücken wird zwar klar, dass wir es mit einem älteren Spiel zu tun haben, in den meisten Momenten kann es sich aber sehen lassen. Zumal es sich bei Crisis Core um ein Remaster und nicht um ein Remake handelt.

Ebenso cool: Die Immersion profitiert davon, dass jetzt alle Dialoge vertont sind, selbst die mit weniger wichtigen Nebencharakteren. Die Hauptcharaktere wurden vollkommen neu vertont, und zwar von den gleichen Sprechern, die auch in Final Fantasy 7 Remake zum Zug kamen - sehr schön! Eine deutsche Sprachausgabe wie im Remake von Final Fantasy 7 gibt es jedoch leider nicht.

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