Crimson Desert: Wir haben das bombastische Rollenspiel aus Korea schon gespielt
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Rollenspiel statt MMO: Mit Crimson Desert geht Entwicklerstudio Pearl Abyss einen ganz anderen Weg als bei ihrem Hit Black Desert. Wir durften das Fantasy-RPG auf der Gamescom anspielen!
Bereits seit fünf Jahren warten wir jetzt schon auf Crimson Desert, den Ableger des beliebten MMOs Black Desert. Eigentlich sollte das optisch beeindruckende Rollenspiel in diesem Jahr endlich erscheinen, aber kurz vor der Gamescom veröffentlichten die Entwickler von Pearl Abyss eine Hiobsbotschaft für die wartenden Fans.
Der Termin in diesem Jahr wird nicht zu halten sein. Stattdessen planen die Koreaner das Spiel nun im Laufe des ersten Quartals 2026 zu veröffentlichen. Wir hatten auf der Gamescom in Köln nun immerhin die Möglichkeit, das vielversprechende Rollenspiel anzuspielen und ein paar eigene Eindrücke in der mittelalterlichen Fantasywelt von Pywel zu sammeln.
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Fingerakrobatik
Wobei wir von der Welt und ihrer Geschichte in unserer halbstündigen Demo gar nicht so viel mitbekommen haben. Mit dem Protagonisten Kliff werden wir zunächst in einer Tutorial-Umgebung abgeladen. Hier versucht uns das Spiel in kürzester Zeit die komplexen Spielmechaniken einzutrichtern. Die Vielzahl an Möglichkeiten erschlägt uns dabei förmlich.
Unser Held trägt ein ganzes Arsenal an Waffen mit sich. So kämpfen wir mit Schwert und Schild, können aber auch auf einen Speer wechseln. Außerdem verfügt Kliff über einen Bogen, mit dem wir Feinde aus der Ferne aufs Korn nehmen. Zusätzlich dazu kommen noch Elementarkräfte, mit denen wir Angriffe verstärken und besondere Fähigkeiten auslösen. Und das alles lässt sich irgendwie auch noch wild miteinander kombinieren.
Die Entwickler scheinen es bei der Button-Kombo-Wut ein wenig übertrieben zu haben. Im Kampf kommen wir gleich noch einmal dazu, aber kurz vor Ende des kleinen Tutorial-Abschnitts ergibt sich noch ein sehr schönes Beispiel dafür. Wir sollen ein Banner aufheben und aufstellen. Für den gesamten Vorgang benötigen wir ganze acht Knopfdrücke. Hier passt wunderbar das Sprichwort "Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht".
Wo und warum sind wir?
Mit der Banner-Aktion öffnet sich aber immerhin die Tür in die Spielwelt. Wir müssen nur noch von dem offenbar sehr weit oben im Himmel platzierten Übungsareal herunterspringen. Während wir im freien Fall auf den Boden zurasen, bringt uns das Spiel noch schnell die Krähenflügel-Fähigkeit bei, mit der wir elegant durch die Lüfte gleiten können - bis unsere Ausdauer ausgeht.
Eine kurze Ladesequenz später befinden wir uns schließlich auf dem Boden der Tatsachen. Wir stehen offenbar vor einer Art Militärcamp, um das sich auch einige Flüchtlinge versammelt haben. Unsere Aufgabe ist es, die Situation mit einem Barden Middler zu besprechen. Wir wissen weder, wer Barden Middler ist, noch, wo wir sind, oder warum hier wer gegen wen kämpft. Wenn es ein Ziel der Entwickler war, mit der Gamescom-Demo so wenig wie möglich über Story und Setting zu verraten, ist ihnen das in jedem Fall gelungen.
Wir gehen daher einfach mit dem Flow und lassen uns stattdessen auf eine gewaltige Schlacht ein. Wir sind zwar ein Einzelheld in einem Rollenspiel, aber in dem Abschnitt, den wir hier zu Gesicht bekommen, findet sich Kliff offenbar in einer großen Schlacht zweier Armeen wieder. Auf dem Weg an die Front bekommen wir noch ein paar Mechaniken vorgestellt. Wir bedienen eine Kanone, lernen unser Pferd kennen und nutzen spezielle Pfeile, um Kanonenschläge an bestimmte Orte zu befehligen.
Bildergalerie
Große Mittelalter-Schlacht
Schnell finden wir uns dann aber im Schlachtgetümmel wieder. Überall kloppen Soldaten beider Seiten aufeinander ein. Ein durchaus beeindruckender Anblick. So ausgewachsene Scharmützel bekommen wir in Rollenspielen dann doch eher selten zu sehen. Das Kampfgeschehen ist aber auch etwas unübersichtlich und wir sind uns nicht immer sicher, ob wir unseren Leuten helfen oder uns auf das Missionsziel konzentrieren sollten.
