Coral Island angespielt: Bauernhoffreuden auf der Insel
Special
Coral Island bemüht das Harvest-Moon-Prinzip und schaut sich dabei viele Elemente vom großen Vorbild ab. Wir checken, ob das zum eigenständigen Hit langt!
Das meiste eures hart verdienten Geldes könnt ihr im gut bestückten Möbelgeschäft verprassen. Hier gibt es verschiedene Einrichtungsdesigns mit etlichen Gegenständen in unterschiedlichen Preisklassen. Eine Küche könnt ihr beispielsweise ebenfalls mit moderneren Geräten ausstatten. Haben wir noch etwas Kleingeld übrig, machen wir bei unserer Shoppingtour noch einen Abstecher in den Klamottenladen und Individualisieren den selbst erstellten Charakter. Das ist auch praktisch, denn bisher gibt der Charaktereditor noch nicht viel her und am Ende ist der größte Unterschied das Geschlecht und das jeweilige Gewicht.
Das Gesicht wiederum lässt sich kaum verändern. Dafür bietet der Editor die Möglichkeit, Namenszusätze wie Mr., Ms. oder Unbestimmt anzugeben. Generell lässt sich sagen, dass sich die Entwickler von Stairway Games für Diversität und "Body Positivity" einsetzen.Auch die Genderindividualität zeigt, dass es sich um ein aufgeschlossenes Team handelt, das zumindest versucht es jedem gerecht zu machen. Stereotypen finden wir zwar auch, das wird aber durch den offenen Ansatz wettgemacht.
In diesem Artikel
Quelle: PC Games
Dank des gut bestückten Klamottenladens kann man sich auch als Huhn austoben.
Ein gutes Beispiel für die Vielfalt und den offenen Ansatz ist Suki: Sie ist eine sportliche, alleinerziehende Mutter, was auch ihr bauchfreies Outfit verrät. Im Bauchbereich können wir bei ihr nämlich Dehnungsstreifen erkennen. Ein Problem, das viele Mütter plagt, über das aber nur selten gesprochen wird.
Das Dorfleben
Sobald wir es uns auf dem Hof gemütlich gemacht und ein stetiges Einkommen haben, können wir uns endlich auf die schönen Dinge im Leben konzentrieren: Es gibt 20 potenzielle Partner und Partnerinnen, die wir mit täglichen Geschenken um den Finger wickeln können, sofern es das richtige ist, versteht sich.
Quelle: PC Games
Im Menü kann man alle Charaktere einsehen. Hier findet man die Geburtstage, Vorlieben, Zuneigung und eine kurze Charakterbeschreibung.
Diese sind alle liebevoll gestaltet und haben ihre Eigenheiten, die sie sympathisch machen. Das können wir übrigens über alle 53 Inselbewohner sagen.
Die Karte ist hierbei sehr praktisch, da sie nicht nur anzeigt, wo welches Haus zu finden ist, sondern auch wo sich die Charaktere aufhalten. Möchten wir also jemanden daten, können wir unseren Schwarm sehr einfach finden. Das erspart uns viel Zeit und wildes Umhergerenne.
Sobald jemand Geburtstag hat, sollten wir uns darum kümmern, ein ordentliches Geschenk zu besorgen. Die Zuneigung steigt darauf nämlich besonders schnell.
Quelle: PC Games
Im Möbelladen kann man sich sein Haus in verschiedenen Stilrichtungen einrichten.
Wichtige Termine wie diese findet man auf dem Kalender neben dem Dorfladen. Dort sind auch die verschiedenen Feste eingetragen. Einige davon drehen sich um Umweltschutz, wie das Clean-the-Beach-Festival. Hier gehen die Entwickler sogar so weit, eine Montage zu zeigen, wie ein großer Haufen Müll nach und nach sortiert und in den richtigen Behältern recycelt wird.
Meinung
Die Hauptstory dreht sich also darum, die Insel von Müll und Ölschmutz zu befreien. Außerdem drängt sich noch eine als eindeutig böse deklarierte Firma auf die Insel, die offensichtlich für die Ölkatastrophe verantwortlich ist. Ähnlich wie in Stardew Valley sollen wir nach und nach entscheiden können, auf welcher Seite wir stehen. Abseits davon gibt's auch noch einige mysteriöse Ereignisse und nichtmenschliche Charaktere. Es sind allerdings noch zu viele lose Enden, um darüber etwas zu sagen. Es scheint jedenfalls in Zukunft einiges mehr an Aufgaben und Inhalten zu geben.
