Company of Heroes 3 in der Vorschau

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Company of Heroes 3 in der Vorschau
Quelle: Sega

Einige Monate vor Release hatten wir die Gelegenheit auf Einladung von Relic Entertainment die aktuelle Version von Company of Heroes 3 anzuspielen.

Klassisches Gameplay

Auf dem Event probierten wir die erste Mission der Kampagne selbst aus. General Rommel begrüßt uns auf einem Schlachtfeld, das einfach nur "der Kessel" genannt wird. Die Stellung der deutschen Truppen ist von britischen Minen umgeben. Wir starten mit einem MG-Trupp, zwei Einheiten Infanterie, zwei Pioniereinheiten und einem leichten Fahrzeug mit Flakgeschütz. Mit dieser überschaubaren Kampfkraft sollen wir zunächst einen unmittelbar bevorstehenden britischen Angriff abwehren. Wir verschanzen also unsere Infanteristen hinter Sandsäcken, ziehen die Pioniere zurück und bringen das MG so in Stellung, dass es einen Großteil des Angriffsbereichs abdeckt. Wer bereits Erfahrung mit Company of Heroes hat, findet sich sofort zurecht.

Nachdem wir den Ansturm der Briten abgewehrt haben, öffnen sich neue Bereiche der Karte. Die Schlachtfelder sind wieder in Zonen unterteilt, durch deren Eroberung wir uns mehr Treibstoff, Munition und Kampfkraft sichern. Unsere Aufgabe ist es nun, aus dem Minenfeld auszubrechen und die britischen Stellungen einzunehmen. Wagemutig rücken wir mit dem als Verstärkung eingetroffenen Panzer und einem leichten Panzerwagen aus, müssen jedoch schnell feststellen, dass wir von starker Befestigung umgeben sind. Also müssen wir in der Basis zunächst ein paar neuen Truppen anfordern. Company of Heroes 3 in der Vorschau. (6) Quelle: Sega Company of Heroes 3 in der Vorschau. (6)

Wie schon bei den Vorgängern, ist Company of Heroes 3 selten etwas für Harakiri-Strategen. Stattdessen arbeiten wir uns sachte und Stellung um Stellung weiter vor. Dabei müssen wir auch mal Rückschläge einstecken, wenn die Eroberung eines Kontrollpunktes gerade so gelingt, die überlebenden Truppen aber nicht ausreichen, um dem Gegenangriff standzuhalten. Da wir an ein enges Bevölkerungslimit gebunden sind, können wir nicht einfach so viele Truppen ausheben, bis wir den Gegner überrollen. Wir müssen also auf ein gutes Zusammenspiel aus Panzern, Infanterie und Geschützen achten, um neue Bereiche einzunehmen und dürfen dabei die Verteidigung des bereits eroberten Gebietes nicht außer Acht lassen.

Die erste Mission der Nordafrika-Kampagne spielt sich wohltuend klassisch, nachdem sich die Abschnitte in Italien mit ihrer Vertikalität etwas mehr vom Vorgänger abgehoben haben. Aber das deutsche Afrikakorps hat auch Neuerungen dabei wie ein Bergungsfahrzeug, mit dem wir liegengebliebene Panzer wieder flottmachen, oder ein Spähfahrzeug, mit dem wir feindliche Stellungen auskundschaften und mit Mörsergranaten für einen Angriff vorbereiten. Wir sind gespannt, was den Entwicklern einfällt, um den Kampf in der Wüste abwechslungsreich zu gestalten.

Bildergalerie

Mehrspieler und Mods

Neben den beiden Kampagnen bietet Company of Heroes 3 natürlich wieder freie Skirmish-Partien und Multiplayer-Modi. Mit den Briten, den US-Amerikanern, der deutschen Wehrmacht und dem deutschen Afrikakorps sind in diesen Modi erstmals vier Fraktionen spielbar. Diese verfügen jeweils über eigene Technologie-Bäume und Mechaniken. Sowohl im Singleplayer- als auch im Mehrspieler-Modus werden die Fraktionen durch Truppen aus Kanada, Australien, Indien und Italien verstärkt.

Auf bis zu 14 Mehrspieler-Karten kann man in den Modi 1v1 bis zu 4v4 gegeneinander antreten. Weiterhin gibt es einen Koop-Modus, über den die Entwickler aber noch nichts Substanzielles verraten haben. Sehr stolz sind die Entwickler bei der Präsentation aber darauf, dass bereits zum Launch die Modding-Community unterstützt wird. Der sogenannte Essence Editor wird mit dem Spiel ausgeliefert und die Anbindung an den Steam Workshop gewährleistet. Mit dem Editor lassen sich neue Karten erstellen, eigene Scripte schreiben und sogar Spielmodi entwerfen. Auch für Arbeiten an Einheiten, Fahrzeugen und anderen Spielobjekte wird es entsprechende Werkzeuge geben.

Selbst nach einigen Spielstunden haben wir auf dem Event von all dem nur einen Bruchteil erlebt. Wir sind auf die Entfaltung der dynamischen Kampagne in Italien gespannt und darauf, ob die Geschichte der Nordafrika-Kampagne mitreißt. Spielerisch knüpft Company of Heroes 3 genau da an, wo der Vorgänger aufgehört hat: Das bewährte Spielprinzip wird weitergeführt und an sinnvollen Stellen verbessert und ausgebaut. Für Veteranen der Reihe dürfte das Spiel die richtige Mischung aus Anspruch und Vielfalt bieten. Da zahlt sich die enge Zusammenarbeit mit der Community anscheinend aus.

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