Modern Warfare 2 im Multiplayer-Test - ein äußerst holpriger Start - Seite 3
Test
Seit dem 28. Oktober ist Call of Duty: Modern Warfare 2 nun für alle auf PC und Konsolen spielbar. Wir haben nun auch den Multiplayer ausgiebig getestet.
Doch trotz des guten Waffenhandlings müssen wir sagen, für entspannte Runden nach Feierabend ist MW2 nicht gemacht. Das skillbased Matchmaking greift erneut ordentlich in die Spielersuche ein. Jede Partie strengt daher ausgesprochen an, denn eindeutige Spielverläufe gibt es so gut wie gar nicht. Warum Call of Duty nicht endlich einen separaten Modus mit dieser Art von Matchmaking bekommt, ist uns schleierhaft. Zwar soll das SBMM für faire Verhältnisse sorgen, doch sobald wir mit einer größeren Gruppe spielen, ist diese Ausgeglichenheit größtenteils hinfällig.
Viele Waffen, neue Modi
Wie wir gegen unsere Feinde in die Schlacht ziehen, bleibt natürlich uns überlassen. Und da bietet MW2 in diesem Jahr eine riesige Palette an unterschiedlichen Knarren an. Zwar haben die meisten Schießeisen die Lizenz der Originalnamen verloren, doch wir erkennen AK47 und MP5 dennoch am Aussehen. Beinahe 50 Waffen können wir bereits benutzen, aufleveln und anpassen. Zumindest die Herausforderungen, um Tarnungen freizuschalten, funktionieren schon einwandfrei.
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Quelle: PC Games
Die Waffenauswahl ist wirklich gewaltig. Und in den nächsten Monaten sollen noch weitere Knarren dazukommen.
Das Freispielen mancher Knarren im neu eingeführten Waffenbaum ist dagegen noch ein wenig verbuggt. Manchmal müssen wir die komplette Liste der Aufsätze durchforsten, um zu entdecken, wie wir die nächste Wumme erhalten, und nicht einfach nur Abschüsse grinden.
Auch an Spielmodi mangelt es MW2 trotz des Fehlens der Hardcore-Liste nicht. Zu den Klassikern wie Team-Deathmatch, Herrschaft und Stellung stoßen mit Gefangenenrettung, Knock-Out und dem Moshpit in externer Ansicht drei weitere dazu.
In den beiden erstgenannten Modi haben wir nur ein Leben pro Runde, können allerdings von Teammitgliedern wiederbelebt werden. Das fordert Teamplay und bietet daher gerngesehene Abwechslung. Während wir in Knock-Out alle Gegner ausschalten oder einen Rucksack voller Geld bis zum Ablauf der Zeit in unseren Reihen halten müssen, geht's in Gefangenenrettung um die Sicherung zweier Geiseln.
Nichts für große Gruppen
Mittlerweile funktionieren diese Spielmodi auch mit mehreren Leuten ein wenig besser. Denn in den ersten Tagen nach Release war MW2 mit einer größeren Gruppe beinahe unspielbar. Innerhalb kürzester Zeit schmierte unsere Version mehrmals komplett ab.
Die Lobbysuche ist dagegen nach wie vor fehlerhaft. Häufig finden wir erst nach dem Austauschen des Teamleaders ein Match, manchmal muss die Gruppe zunächst auch ganz aufgelöst werden. Erst im Anschluss ist es möglich, in eine neue Runde zu starten. In kleineren Teams oder alleine gibt's weniger Probleme.
Aufträge für Zwei
Zu den Mehrspieler-Partien auf den großen und kleinen Karten gibt's außerdem noch den kooperativen Modus. Zu zweit lassen sich dort Spezialmissionen in Angriff nehmen. Bisher stehen drei zur Auswahl, doch die wirken ähnlich wie der gesamte Multiplayer-Bereich noch äußerst unfertig. Auch das ist sehr schade, denn in der ursprünglichen Trilogie machten sich der Spec-Ops-Modus viele Fans.
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