Modern Warfare 2 im Multiplayer-Test - ein äußerst holpriger Start - Seite 2
Test
Seit dem 28. Oktober ist Call of Duty: Modern Warfare 2 nun für alle auf PC und Konsolen spielbar. Wir haben nun auch den Multiplayer ausgiebig getestet.
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Zumindest Abwechslung bieten die Maps in MW2: Der Santa Seña Grenzübergang ist beispielsweise keine der üblichen 3-Wege-Karten aus der Reihe, sondern ein Highway, der nur aus einer Straße und stehengelassenen Autos besteht. Hier herrscht erhebliche Explosionsgefahr. Vor allem zum Start jeder Runde fliegen die Granaten quer über die Map. Mit Zarqwa Hydroelectric bringt MW2 auch ein wenig Wasser-Gameplay in den Multiplayer-Bereich. Die Karte ist durchzogen mit einem Unterwasser-Höhlensystem, was definitiv für neue Taktiken sorgen kann. Und auch der Crown Raceway stellt eine Besonderheit dar. Nicht nur, dass die Map stark an einen Abschnitt der Formel-1-Rennstrecke in Singapur erinnert, sie lässt uns auch im Fahrerlager und der Boxengasse dieser Piste kämpfen. Ob die Multiplayer-Karten so lange in Erinnerung bleiben werden wie beispielsweise Terminal, Favela, Verwuchert und Co. aus den Vorgängern, bezweifeln wir dennoch stark.
Die Qual der Wahl
Eine große Auswahl bietet das Spiel dagegen in Sachen Perks, Aufsätzen, Ausrüstungsgegenständen und Feldaufrüstungen. Zu den bekannten gesellen sich serientypisch einige neue Gadgets. Als Primärgranate können wir nun beispielsweise eine Bohrladung einsetzen, die sich durch die Wand fräst und im Raum dahinter explodiert.
Quelle: PC Games
Scharfschützengewehre und DMRs sind aktuell sehr starke Waffen im Multiplayer. Durch die gute Beweglichkeit werden sie von vielen Spielern benutzt.
Bei den sich selbstständig aufladenden Feldaufrüstungen stehen uns nun zusätzlich eine Überwachungskamera, ein mobiles EMP-Gerät und eine aufblasbare Attrappe zur Verfügung. Auch Totenstille befindet sich erneut unter diesen und nicht wie früher unter den Perks.
Das bedeutet, wir können uns nur für kurze Zeit deutlich leiser bewegen, was wiederum dafür sorgt, dass Laufen bestraft wird. Schon im Modern-Warfare-Reboot 2019 verkam das Gameplay teilweise zu einem Stellungskampf und in MW2 sieht das nicht anders aus. Das System der Extras wurde ebenfalls überarbeitet. Uns stehen bei Rundenbeginn nur noch zwei statt drei aktive Perks zur Verfügung. Zwei weitere werden im Verlauf des Matches zusätzlich aktiviert. Geist oder Kaltblütig lassen sich beispielsweise erst später in der Partie erspielen.
Spaßige Runden trotz skillbased Matchmaking?
Bisher klingt das eventuell nach relativ wenig Spaß, doch Modern Warfare 2 hat auch seine positiven Seiten. Wie schon in der Kampagne macht das Gunplay nämlich ordentlich Laune. Die verschiedenen Waffenklassen fühlen sich sehr unterschiedlich an. MPs und Schrotflinten haben in engen Bereichen ihre Vorteile, DMRs und Sturmgewehre dagegen auf weite Distanz.
Selbst für Scharfschützen ist das Map-Design geeignet, das war in den letzten Teilen der Reihe nicht immer so. Bis auf wenige Ausnahmen scheint auch das Balancing zu passen. DMRs wirken auf uns noch ein wenig zu mächtig, da die Dinger sehr einfach zu bedienen und daher auf beinahe jede Entfernung äußerst effektiv sind.
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