CoD Modern Warfare 2: "Wir können es nicht allen recht machen" - Interview
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Im Interview mit Geoff Smith und Joe Cecot über Call of Duty Modern Warfare 2 reden wir über Gameplay-Änderungen, Waffenlizenzen und warum man nicht jeden glücklich machen kann.
Call of Duty zu den meistverkauften Spielereihen, obwohl oder vielleicht weil seit Ewigkeiten fast in jedem Jahr ein neuer Teil der Serie veröffentlicht wird. Der wechselnde Turnus von Entwicklerstudios und die unterschiedlichen Schwerpunkte der Titel tragen zum Erfolg und Faszination des Ego-Shooters bei. Die wohl beliebteste Marke stammt dabei aus dem Hause Infinity Ward, deren Titel Modern Warfare 2 dieses Jahr an den Erfolg des Vorgängers von 2019 anknüpfen soll. Im Interview mit Geoff Smith und Joe Cecot reden wir über Gameplay-Änderungen, Waffenlizenzen und warum man nicht jeden glücklich machen kann.
- Geoff Smith: Das erste Mal hat Geoff 2005 für Infinity Ward gearbeitet und in dieser Zeit an den originalen Modern Warfare und Modern Warfare 2 mitgewirkt. Danach wechselte er zu Respawn Entertainment, wo er als Lead Designer an Titanfall und Titanfall 2 an mehreren Levels von der Konzeption bis zur Umsetzung arbeitete. Seit 2017 ist Geoff wieder Teil von Infinity Ward und ist als einer der zwei Multiplayer Design Direktoren mit für Call of Duty: Modern Warfare 2 verantwortlich.
- Joe Cecot: Als Multiplayer Designer ist Joe Cecot schon seit einiger Zeit bei Infinity Ward. Nachdem er von Vicarious Visions herübergewechselt ist, arbeitete er seit Call of Duty: Modern Warfare 3 (2011) an der berühmten Shooter-Reihe mit - Inzwischen als Co-Design Direktor.
In diesem Artikel
PC Games: Call of Duty hat mit jedem Teil sehr starke Verkaufszahlen und dementsprechend auch eine sehr starke und mitunter laute Community. Wie sammelt und bindet ihr das Feedback ein?
Geoff Smith: Wir beschäftigen uns wahnsinnig viel mit dem Feedback. Wir schauen Videos, lesen Kommentare, aber manchmal ist es unmöglich Schritt zu halten. Vor allem können wir nicht jeden glücklich machen.
Mit so einer großen Spielerschaft und den vielen Inhalten, die wir herausbringen, versuchen wir vor allem, ein gutes Spiel zu veröffentlichen.
Quelle: PC Games
Call of Duty: Modern Warfare 2 (2022): Interview mit den Multiplayer-Entwicklern (3)
PC Games: Ein Großteil der Rückmeldungen bezieht sich auf das Skillbasierte Matchmaking. Gibt es Ambitionen, Lobbies zu integrieren, in denen man Matches unabhängig der eigenen Fähigkeiten spielen kann?
Geoff: Skillbasiertes Matchmaking ist ein Begriff, den die Community benutzt, aber im Grunde ist es einfach nur normales Matchmaking, wie es alle machen. Da gehört die Internet-Bandbreite der Spieler zu, welchen Datenknoten sie nutzen und weiterhin ist ein ganzes Netz von Faktoren ausschlaggebend.
Die Fähigkeiten der Spieler sind ein Teil davon, aber alles Andere muss ebenfalls berechnet und in die Formel integriert werden. Wir versuchen, die Erfahrung stetig zu verbessern und wollen, dass am Ende niemand frustriert ist. Jeder Spieler, unabhängig von seiner Leistung und Spielstil, soll Spaß haben.
Es ist also schwer, einfach einen Part herauszunehmen aus dem Matchmaking-Mix. Er nimmt einfach nicht so den großen Stellenwert ein, wie manche das behaupten. Das ist keine einfache, schlagkräftige Antwort, wie manche sie hören wollen, aber es ist eben alles etwas komplizierter, als es von außen wirkt.
