CoD Modern Warfare 2: Was verändert sich im neuen Teil der Reihe? - Seite 3
Special
Am 28. Oktober erscheint der Shooter Call of Duty Modern Warfare 2. In unserer Vorschau erfahrt ihr, wie sehr sich Call of Duty mit MW2 verändert.
Außerdem gibt es in Warzone 2.0 jetzt keine Möglichkeit mehr, eigene Klassen per Ausrüstungspaket zu rufen. Aufgehobene Waffen lassen sich jedoch an Stationen verbessern. Perks gehören in der Warzone dagegen komplett der Vergangenheit an. Das alles soll dafür sorgen, dass jeder vom Spielstart an die gleichen Chancen hat. Ob das wie geplant funktioniert, lässt sich bisher nicht abschätzen. Die Spielfeldkreise können sich nun teilen. Das verengt die Gebiete künstlich und bringt neue Möglichkeiten: Löschen wir durch offensives Gameplay die anderen Teams in unserem Kreis aus, oder bleiben wir im Verborgenen und warten ab, bis die Wege zu anderen Arealen wieder frei werden?
Sollte der Plan misslingen und wir einen Kampf verlieren, geht es für eine zweite Chance erneut in den Gulag. Auch hier haben die Entwickler einiges verändert. Wir kämpfen nicht mehr alleine, sondern mit anderen Spielerinnen und Spielern, die ebenfalls auf einen Wiedereinstieg aus sind. Wir bekommen nicht, so wie bisher, eine Waffe in die Hand gedrückt, sondern müssen zuerst eine finden und dann das feindliche Team ausschalten. Für kurze Zeit verbünden wir uns also mit Gegnern. Das könnte für interessante Momente sorgen.
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Eine weitere Neuerung sind die Gebiete, in denen es besonders gute Ausrüstung und viel Geld zu finden gibt. Diese Areale werden allerdings von NPCs bewacht - ein weiteres Risiko auf dem Weg zum Sieg. Solche Schauplätze werden als "Stronghold" bezeichnet und werden in manchen Runden sicherlich gut besucht.
Escape from Tarkov meets Call of Duty
Quelle: Activision / Infinity Ward
Mit wie vielen Leuten wir den DMZ-Modus spielen dürfen, gaben die Entwickler leider noch nicht bekannt. Mehr als ein Viererteam ist aber unwahrscheinlich.
Zu guter Letzt führt Call of Duty mit der runderneuerten Warzone den DMZ-Modus für Fans des Shooters Escape from Tarkov ein. Dahinter verbirgt sich ein taktischer Hardcore-Wettbewerb, bei dem wir an einem Punkt der Karte ausgesetzt werden und Herausforderungen bewältigen müssen. Nach erfolgreichem Abschluss geht es zu einem Extraktionspunkt.
Klingt einfacher, als es ist, denn NPCs und menschliche Spieler machen uns das Leben schwer. Außerdem haben wir nur ein Leben. Sollten wir also im Kampf fallen, ist nicht nur die Herausforderung verbockt, sondern auch die ganze gesammelte Ausrüstung inklusive Waffen verloren.
DMZ verändert die Spielerfahrung in CoD nachhaltig und ist wahrscheinlich die interessanteste Neuerung im gesamten Spiel, obschon die Idee an sich "nur geklaut" ist. Wir sind gespannt, mit welchen eigenen Features die Entwickler den Modus verfeinern, und ob sie es schaffen, die Stimmung eines Escape from Tarkov einzufangen.
Das kann sich sehen und hören lassen
Quelle: PC Games
Die bisherigen Maps sind zwar detaillierter als in den Vorgängern, aber auch deutlich verwinkelter.
MW 2 fühlt sich im Vergleich zu den beiden Vorgängern wieder mehr nach Call of Duty an. Die Optik wurde mit Modern Warfare von 2019 als Basis verbessert. Vor allem die Wasser- und Partikeleffekte sind sehr realistisch. Eine Grafik-Revolution sollte man aber nicht erwarten.
Der Sound klingt wie in CoD: Vanguard wuchtig. Wir merken am Klang, ob wir eine kleinkalibrige Pistole abfeuern oder ein massiges Maschinengewehr. Die Schritte der Gegner in der Multiplayer-Beta sind klar und deutlich zu hören. Die Feldaufrüstung Totenstille ist daher ein Muss für heimliche Attacken.
Es bleibt noch Zeit für letzte Anpassungen. Gerade die Bugs der Beta dämpfen unsere Freude über das ansonsten gute Gameplay ein wenig. Das Potenzial für einen guten Shooter ist zwar da, die Zweifel bleiben jedoch bestehen.
Meinung
Call of Duty: Modern Warfare 2 erscheint am 28. Oktober auf PS5, PS4, Xbox Series X/S, Xbox One und auf PC, zum ersten Mal seit fünf Jahren sogar auf der Download-Plattform Steam. Warzone 2.0 zieht inklusive DMZ-Modus am 16. November für die gleichen Plattformen nach. Auch eine Mobile-Umsetzung zum Battle-Royale-Shooter ist derzeit in Entwicklung.
