Call of Duty: Modern Warfare 2: Kampagne, Multiplayer-Beta, Warzone 2.0 - Was verändert sich im neuen Teil der CoD-Reihe?
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Endlich wissen wir mehr! Call of Duty: Modern Warfare 2 erscheint am 28. Oktober 2022, gefolgt von Warzone 2.0 am 16. November. Wir haben uns alle Modi des Shooters genau angesehen und etliche Stunden in der Multiplayer-Beta verbracht. In unserer Vorschau erfahrt ihr, wie sehr sich Call of Duty mit MW2 verändert.
Die Marke Call of Duty hat es derzeit nicht leicht. Nicht nur die Kontroversen rund um Publisher Activision schadeten dem einstigen Shooter-Aushängeschild, auch viele falsche Entscheidungen der Entwicklerstudios in der Vergangenheit trugen zur Delle im Image bei. Alleine in den letzten drei Jahren heimste die Serie ordentlich Kritik ein. Das Modern-Warfare-Reboot aus dem Jahr 2019 hatte zwar eine große Fan-Gemeinde, doch Bugs und neueingeführte Features spalteten die Community. Mit Black Ops Cold War gab's noch eines der schlechtesten Spiele der Reihe hinterher und auf einen Shooter im Zweiten Weltkrieg à la Vanguard hatten viele Spielerinnen und Spieler keine große Lust. Das zeigen zumindest die Verkaufszahlen.
Doch Activision und das Entwicklerstudio Infinity Ward haben noch zwei heiße Eisen im Feuer: Da wäre einerseits der diesjährige Titel Modern Warfare 2, die Fortsetzung des Reboots. Andererseits die Weiterentwicklung des Battle-Royale-Modus. Warzone 2.0 soll ebenfalls noch in diesem Jahr erscheinen, und zwar am 16. November. Mit der Multiplayer-Beta, die vergangene Woche auf der Playstation startete und dieses Wochenende auf allen Plattformen getestet wird, bekamen wir einen guten Eindruck der Gameplay-Neuerungen. Doch auch über Warzone haben wir viel zu berichten.
In diesem Artikel
Story-Feuerwerk
Quelle: Activision / Infinity Ward
Das freut die Fans: Ghost kehrt in MW2 als spielbarer Charakter zurück. Hoffentlich ereilt ihn dieses Mal ein anderes Schicksal.
Auf eine actiongeladene, kurzweilige Kampagne im Spiel können sich Fans schon jetzt verlassen. Bereits in unserer ersten Vorschau zu Modern Warfare 2 verrieten wir, dass die Geschichte rund um Task Force 141 weitererzählt wird.
Als Charaktere fungieren wieder Captain Price, Gaz und Farah aus dem ersten Reboot und mit Ghost und Soap zwei Serienlieblinge aus der alten MW-Reihe. Wie immer erzählt Call of Duty eine fiktive Story, die von realen Ereignissen inspiriert wurde.
Als Gegenspieler agieren dieses Mal neben der bereits bekannten Terrororganisation Al-Qatala die Mitglieder eines mexikanischen Kartells. Es beginnt also einmal mehr eine Verbrecherjagd rund um den Globus. Dabei stehen neue Features wie Unterwasser-Gameplay besonders im Mittelpunkt.
In vielen Abschnitten bewegen wir uns schwimmend und tauchend fort, um uns einen Weg vorbei an unseren Feinden zu bahnen. Das Wasser soll von der Engine bis ins kleinste Detail realistisch berechnet werden: Jeder Körper wirft andere Wellen und diese brechen an allen Objekten komplett unterschiedlich.
Geteilte Meinungen
Quelle: PC Games
Die Feuereffekte der Waffen sorgen in der Beta noch für ein wenig Kritik. In Schießereien verdecken sie häufig die Gegner.
Doch nur ein Teil der Fans wird sich Modern Warfare 2 aufgrund der Kampagne kaufen. Für die meisten ist der Multiplayer das Aushängeschild der Serie. Gerade in diesem Bereich trafen die Entwickler in den letzten Jahren immer wieder Entscheidungen, die ein Großteil der Community nicht nachvollziehen konnte.
Zu beneiden sind die Macher hinter einem Titel wie Call of Duty nicht, schließlich ist es in einem Multiplayer-Shooter so gut wie unmöglich, alle Parteien glücklich zu machen. Es wird immer Spielerinnen und Spieler geben, die etwa dem Skillbased Matchmaking oder Reflexionen bei der Benutzung des Visiers eines Scharfschützengewehrs Gutes abgewinnen können. Andere verzichten dankend darauf.
Nach etlichen Stunden in der Betaphase steht für uns fest: Obwohl die frühe Version noch ordentlich mit Kinderkrankenheiten zu kämpfen hat, fällt das Gameplay solide und spaßig aus.
Eine Revolution sollte allerdings niemand erwarten. Denn wo Modern Warfare draufsteht, ist auch Modern Warfare drin. Das Movement hat sich im Vergleich zum MW-Reboot vor drei Jahren kaum verändert. Wir finden: Das muss auch nicht sein. Ein paar neue Funktionen spendiert Infinity Ward dem Shooter dennoch.
Erweiterte Steuerung
Quelle: PC Games
Hängen und schießen: Vor allem das Gameplay in der neuen Warzone profitiert von diesem Feature.
Auf Tastendruck hechtet unsere Figur nun per "Dolphin Dive" nach vorn, um nahenden Kugeln im letzten Moment auszuweichen oder um einen Überraschungsangriff um die Ecke zu wagen. Ein echter Game-Changer ist das aber nicht.
An einem Vorsprung hängend über die Deckung hinwegzufeuern, entscheidet schon eher die eine oder andere Runde. Außerdem können wir beim Modus Suchen und Zerstören nun die Bombe fallen lassen, um sie einem Teammitglied zu übergeben.
Auffällig ist zudem, dass die "Time to Kill" ein wenig heruntergesetzt wurde. Das bedeutet, dass Gegner, aber auch wir selbst weniger Treffer aushalten, bevor die Spielfigur das Zeitliche segnet. Drei bis vier Körpertreffer reichen meistens aus, um den Zweikampf zu gewinnen. Der realistischere Hardcore-Modus steht in der Beta noch nicht zur Verfügung.
Alte Probleme und einige Beta-Bugs
Obwohl das Gameplay hervorragend funktioniert und Spaß macht, haben sich bekannte sowie neue Probleme eingeschlichen. Beispielsweise dauert es noch immer eine Ewigkeit, bis wir manche Abschussserien einsetzen dürfen. Bei einem Helikopterschützen und einer AC-130 ist das noch verschmerzbar.
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