Prestige-Master und Zombies in Wellen - so möchte Black Ops 6 Call of Duty retten!
Special
Alles auf Anfang und vor allem: alles besser machen! Call of Duty Black Ops 6 könnte die Shooter-Reihe zurück in die Spur bringen. Dafür plant Entwickler Treyarch viele Fan-Lieblinge ein. Wir waren beim Reveal dabei!
Call-of-Duty-Spieler haben einige leidige Jahre hinter sich. Die Qualität der Reihe legte seit 2019 eine Sinusbewegung hin und hatte ihren absoluten Tiefpunkt mit Call of Duty: Modern Warfare 3; einem Vollpreis-Titel, der ursprünglich als DLC geplant war. Nun kehrt Black Ops zurück, um "[...] die Zukunft von Call of Duty zu ebnen."
Wir durften uns vor Ort im Treyarch-Studio einen ersten Eindruck vom neuen Serienteil verschaffen und können euch sagen: Die Entwickler sind gewillt, unsere Herzen zurückzugewinnen. Aber gelingt ihnen das auch?
Die Black-Ops-DNA
Was wünschen sich Black-Ops-Spieler am meisten? Klar, Black Ops! Das klingt simpel, trifft den Nagel aber auf den Kopf. Mit diesem Gedanken setzten sich Treyarch an BO6. Es soll aussehen und klingen, wie wir es von der Reihe gewohnt sind. Mit Blick auf die ersten In-Game-Videos und Trailer scheint das auch zu gelingen.
Auch inhaltlich geht man einen Weg, wie man ihn von der Reihe gewohnt und wie er bei vielen Spielern beliebt ist. Black Ops 6 spielt zehn Jahre nach den Geschehnissen von Cold War und zwei Jahre nach einigen Missionsinhalten aus Black Ops 2. Entsprechend sehen wir einige Charaktere wieder, werden aber vorwiegend mit einer Vielzahl neuer Revolverhelden bekannt gemacht.
Geheimagenten-Thriller-Action-Film
Während die Modern-Warfare-Reihe eher auf die namensgebenden Kriegsszenarien setzt und wir als Soldat an die Front ziehen, befinden wir uns in Black Ops in einer Art Agentenfilm zum Nachspielen, immer im Team unterwegs und doch immer dessen bewusst, dass uns jeder Mitstreiter jederzeit hintergehen könnte.
"The truth lies!" - vertraue niemandem. Call of Duty Black Ops 6 (jetzt kaufen 19,99 € ) erzählt die Geschichte nach der Annektierung Kuwaits durch den Irak und der damit verbundenen Operationen Desert Shield und Desert Storm. Basierend auf diesen wahren Begebenheiten, erzählt Black Ops 6 trotzdem eine fiktionale Geschichte von Geschehnissen hinter den Kulissen. Was ist wirklich passiert und wem kann man trauen?
Einen umfangreichen Einblick in die Kampagne bekamen wir bisher nicht. Das bisher gezeigte Material fängt aber sehr gut den Stil und das Feeling von 90er-Jahre-Actionfilmen ein, inklusive wilder Verfolgungsjagden und Explosionen ... vieler Explosionen.
Dreht am (Waffen-) Rad
Die erste Mission spielt in einem Bürogebäude, in dem ein Hinweis zu sehen ist, dass hier eine Veranstaltung des demokratischen Gouverneurs Bill Clinton stattfinden soll. Statt eines politischen Austauschs zu lauschen, bekommen wir aber mit, wie hier zwei bewaffnete Einheiten aufeinandertreffen. Offenbar handelt es sich dabei um Sicherheitsdienste der USA, und wir sind mittendrin.
Zwischen Gameplay und Cutscenes gibt es fließende Übergänge, die in den offenen Levels des Spiels aber etwas anders wirken als im linearen MW3. Für einen kurzen Moment sehen wir zudem ein Waffenrad, in dem mit wenigen Klicks aus einem großen Arsenal an Primär- und Sekundärrüstung gewählt werden kann.
Bildergalerie
Am Ende der ersten Mission begrüßt uns noch eine schwer gepanzerte Einheit mit einer Minigun. Dieser kleine Bosskampf zeigt eindrücklich die verschiedenen möglichen Herangehensweisen an verschiedene Situationen, die im Zentrum des Spiels stehen sollen. So können wir aus der Ferne einen RC-XD für uns in den Kampf schicken oder blind in die Schussbahn laufen und gegenhalten.
